Schweiz
SVP

SVP erstattet Anzeige wegen falschen Briefen zur Begrenzungsinitiative

SVP erstattet Anzeige wegen falschen Briefen zur Begrenzungsinitiative

17.09.2020, 19:3718.09.2020, 14:09

Die SVP Schweiz hat am Donnerstag bei der Kantonspolizei Bern Strafanzeige gegen Unbekannt eingereicht. Anlass sei ein Versand von persönlich adressierter «Werbung für die Begrenzungsinitiative», teilte die Partei mit.

In den vergangenen Tagen hätten zahlreiche Personen in der Schweiz diesen Versand erhalten. Inhalt des Couverts sei ausschliesslich ein Blatt Papier mit dem Logo der Ja-Kampagne für die Begrenzungsinitiative gewesen. Versandt worden sei der Brief über die Deutsche Post. Der persönlich adressierte Brief sei auch an seit Jahren verstorbene Personen adressiert gewesen.

Extrablatt SVP Begrenzungsinitiative
Das offizielle «Extrablatt» der Partei, dass auch in viele Briefkästen flattert.Bild: Peter Blunschi

Die SVP Schweiz und die Kampagnenleitung der Begrenzungsinitiative distanzierten sich in aller Form von diesem Schreiben, schrieb die Partei. Die SVP Schweiz gehe davon aus, dass es sich um eine Aktion der politischen Gegner handle mit der Absicht, der Begrenzungsinitiative zu schaden. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die haarsträubendsten Fauxpas der SVPler auf Social Media
1 / 12
Die haarsträubendsten Fauxpas der SVPler auf Social Media
SVP-Nationalrat und Asylchef Andreas Glarner verlor die Nerven und stellte zwei Twitterinnen mit Bild an den Facebook-Pranger, mit dem beleidigenden Kommentar: «Ich verstehe irgendwie schon, dass sie links und feministisch sind.» Die beiden hatten ihn wiederholt aufgefordert, seine falsche Behauptung zu korrigieren, der Bund hätte in Chiasso Pensionäre rausgeschmissen, um Platz für 500 Asylsuchende zu schaffen. ... Mehr lesen
quelle: keystone / peter klaunzer
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Begrenzungsinitiative: Egger und Perlini im Streitgespräch
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Kampf um Milliardenauftrag: Frankreich und Israel buhlen um die Schweizer Luftabwehr
Am Mittwoch diskutiert der Bundesrat das Vorgehen beim zweiten Luftabwehrsystem. Armasuisse empfiehlt eines aus Israel – was bei der Linken für Unmut sorgt.
Es war nach Informationen dieser Zeitung eine unheilige Allianz von SVP und SP, die das Geschäft bremste. Die beiden Parteien verhinderten im Ratsbüro, dass die Beschaffung eines zusätzlichen Luftabwehrsystems grosser Reichweite dringlich in der Dezembersession behandelt wird.
Zur Story