DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Weiterhin deutlich weniger Stelleninserate im Jahresvergleich

18.01.2021, 08:47
Bild: sda

Die Lage am Schweizer Arbeitsmarkt bleibt angespannt - das zeigt auch die Entwicklung der Stelleninserate. Im Vergleich zum Vorjahr ist das Minus weiterhin zweistellig, gegenüber der Jahresmitte 2020 hat sich die Situation allerdings klar verbessert.

Insgesamt nahmen die Stelleninserate im vierten Quartal 2020 in der Schweiz im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 15 Prozent ab, wie der am Montag veröffentlichte Swiss Job Market Index zeigt. Dieser wird vom Arbeitsvermittler Adecco in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich quartalsweise erhoben.

Die Minusrate ist zwar gleich hoch wie im dritten Quartal, aber deutlich geringer als im zweiten (-27%). Im Vergleich zu Mitte 2020 sieht die Situation denn auch viel besser aus mit einem Anstieg der Stelleninserate von 8 Prozent.

In vielen Bereichen und gerade in der Binnenwirtschaft sei die Erholung zu sehen, heisst es, so beispielsweise über den Sommer hinweg im Gastgewerbe und Baugewerbe und zeitweise im verarbeitenden Gewerbe. Aber auch das Gesundheitswesen habe sich erholen können, als die nichtüberlebensnotwendigen Behandlungen wieder aufgenommen werden konnten.

Region Zürich am stärksten betroffen

Die Grossregionen sind unterschiedlich stark vom Rückgang der Stelleninserate betroffen: Die Zentralschweiz verzeichnet die geringste, der Grossraum Zürich die stärkste Abnahme an publizierten Stelleninseraten.

Konkret lag das Minus in der Zentralschweiz bei -7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, gefolgt von der Nordwestschweiz mit einem Minus von 9 Prozent. Die Ostschweiz (-11%), Genferseeregion (- 13%) und der Espace Mittelland (-14%) lagen im Mittelfeld. Am stärksten zusammengebrochen ist das Stellenangebot im Grossraum Zürich mit einem Minus von 23 Prozent.

Der Grossraum Zürich sei als Ballungszentrum von der massiven Reduktion der Mobilität und dem Rückzug vieler Arbeitnehmenden ins Homeoffice besonders stark betroffen, heisst es dazu.

Wie die Entwicklung der Stellenausschreibungen weitergeht, muss sich noch zeigen. Die Erholung sei durch die Einschränkungen und Unsicherheiten im Zusammenhang mit der zweiten Infektionswelle jedenfalls gebremst worden, heisst es dazu in der Mitteilung. (aeg/sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Menschen mit dem perfekten Namen für ihren Job

1 / 29
Menschen mit dem perfekten Namen für ihren Job
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Wer parkiert am besten unter Druck?

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Der letzte grosse Sieg der Eidgenossen: Die Schlacht von Novara
Die Schlacht von Novara vom 6. Juni 1513 ist der letzte grosse militärische Sieg der Alten Eidgenossenschaft und markiert den Höhepunkt von deren Macht in Mitteleuropa.

1513 war ein «Jahr der Wunder» für die Alte Eidgenossenschaft, geprägt von Siegen über die Franzosen in der Schlacht von Novara und der Belagerung von Dijon. Diese militärischen Erfolge bilden den Höhepunkt der internationalen Macht und des militärischen Prestiges der Eidgenossen.

Zur Story