Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Das ist erst der Anfang»: So reagiert die Klimajugend auf die grüne Welle in Zürich

Die Klimastreik-Bewegung feiert mit dem Erdrutschsieg der Öko-Parteien bei den Zürcher Kantonswahlen ihren ersten grossen politischen Triumph. Nun stellen die Klima-Aktivisten Forderungen an die Parteien.



Es es ist eine politische Sensation: Der erst 32-jährige Solarforscher Martin Neukom zieht für die Grünen in den Zürcher Regierungsrat ein. Dazu gewinnen die GLP und die Grüne je neun Sitze im Parlament, während FDP und SVP abschmieren.

Mit ihren monatelangen Protesten hat die Klimajugend eine grüne Welle ausgelöst, die mit Blick auf die nationalen Wahlen im Oktober aufhorchen lässt.

Das sagen drei Klima-Aktivisten zum ersten grossen Wahlerfolg der Klimabewegung:

Fanny Wissler (17)

Gymnasiastin aus Wetzikon.

Bild

bild: zvg

So ein klares Resultat habe ich niemals erwartet. Es freut mich extrem, dass das Engagement der Klimastreik-Bewegung bei den Wählern ein Umdenken ausgelöst hat. Aber die Grünen und die GLP müssen endlich unsere Forderung nach Netto 0 Treibhausgasemissionen bis 2030 aufnehmen. Selbst die grünen Parteien denken noch viel zu wenig radikal. Lenkungsabgaben auf Flugtickets reichen nicht! Man sollte gar nicht mehr fliegen und gar nicht mehr Auto fahren. Der Wertewandel in der Bevölkerung muss rasch voranschreiten, sonst ist es zu spät für unser Klima.

Persönlich bin ich froh, dass ich im Sommer 18 Jahre alt werde und bei den nationalen Wahlen im Herbst an die Urne gehen kann. Es braucht eine grundlegende Veränderung: Entscheidend ist, dass endlich alle etablierten Parteien realisieren, dass der Klimawandel uns alle betrifft.

Jann Kessler (22)

Filmstudent aus dem Thurgau.

Bild

bild: watson

Natürlich freut mich das Resultat sehr. Aber es ist erst ein Anfang, um aus der Klimakrise herauszukommen und unsere Gesellschaft sozial- und umweltverträglich umzubauen. Jetzt müssen die neuen Kräfte beweisen, dass sie eine wirklich klimafreundliche Politik machen. Wir werden bei den Grünliberalen genau hinschauen, wie sie den Spagat zwischen grün und liberal auslegen. Von den Grünen erwarte ich, dass sie unsere Forderung nach Netto 0 Treibhausemissionen in der Schweiz bis 2030 übernehmen.

Was mich hingegen entsetzt ist die miserable Wahlbeteiligung von nur 33 Prozent. Wir sind beim Klima an einem Punkt angelangt, wo sich jeder mit seiner Zukunft auseinander setzen und wählen gehen sollte. Dies gilt insbesondere für die nationalen Wahlen im Herbst. Ich bin mir sicher, dass der Linksrutsch auf eidgenössischer Ebene noch stärker ausfallen wird. Wir sind auf einem guten Weg, das Bewusstsein für die Klimakrise zu verstärken – und zwar bei allen Wählerschichten.

Jonas Kampus (17)

Kantischüler aus Wetzikon.

Bild

bild: zvg

Das Resultat zeigt, welch unglaubliche Resonanz die Klimastreik-Bewegung in der Bevölkerung bereits erreicht hat. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass wir bei den Wählern so schnell einen Meinungsumschwung auslösen. Die bürgerlichen Parteien haben in den vergangen Jahren eine Umweltpolitik betrieben, die an Ignoranz und Arroganz kaum zu überbieten ist. Das rächt sich jetzt.

Ich bin zuversichtlich, dass auch auf nationaler Ebene ein Umdenken einsetzt. Wir richten unsere Streiks aber nicht nach den Wahlen aus, unsere Bewegung bleibt unabhängig. Wir fordern die bereits gewählten Politiker in Bundesbern auf, unsere Forderungen nach Netto 0 Treibhausgasemissionen umzusetzen – egal welcher Partei sie angehören. Unsere Streiks gehen so oder so weiter. Ein Höhepunkt wird sicher ein globaler Klimastreik am 27. September sein. Ebenso die nationale Klimademo vom 5. Oktober auf dem Bundesplatz.

Die besten Schilder des Klimastreiks

3 häufige Argumente der Klimawandelskeptiker im Faktencheck

Play Icon

Mehr zum Klimawandel

Nichts erreicht – die bittere Klima-Bilanz armer Staaten

Link zum Artikel

Reisen wie Greta – die «Flugscham» greift in Schweden um sich

Link zum Artikel

Grünen-Chefin Rytz: «SVP und FDP handeln beim Klimaschutz billig und verantwortungslos» 

Link zum Artikel

Plötzlich holen die Trumps der Schweiz Mehrheiten – und das in der Klimapolitik

Link zum Artikel

«CO2 ist gar nicht so schlimm»: 9 Mythen der Klimaskeptiker im Faktencheck

Link zum Artikel

Der Klimawandel macht dir Angst? Dann guck mal, wen du (nicht) wählen solltest

Link zum Artikel

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Link zum Artikel

Warum das Nein zur CO2-Flugticketabgabe ein fataler Fehler ist

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

40
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
40Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jasmin Nyff 26.03.2019 16:28
    Highlight Highlight Da freue ich mich doch auf weniger verstopfte Strasse, bei soviel grün
  • kwehr 26.03.2019 13:08
    Highlight Highlight Die SVP und die CVP sind beides Parteien die von niemanden mehr gewählt werden dürfen! Die Zeit der konservativen sollten endgültig vorbei sein! Ihre Politik hat den Klimawandel erst voran gebracht! Wer immer nur für das Kapital, die Reichen, die Wirtschaft etc. spricht und diese auch noch für wichtig hält, hat Schuld an der Umweltverschnutzung und der Verschwendung unserer Recourcen! Ich hoffe sehr, das bald nur noch Umweltschützer gewählt werden! Ein schöner Traum. Leider wird dem nicht so sein. Umweltschutz muss wenigstens "kostenneutral" sein und das ist absolut unmöglich.
  • covfefe 26.03.2019 13:05
    Highlight Highlight Das die Jungen auf die Strasse gehen und demonstrieren ist OK und Ihr gutes Recht. Nur leider weisen sie nur auf die Probleme hin, haben aber selber keinen Plan wie sie das lösen wollen. Und unsere Probleme bestehen nicht nur aus Klima. Sie sind der zukünftige Mittelstand und der verschwindet langsam aber sicher und damit auch ihr Podest auf dem sie stehen. Also nicht nur ausrufen sondern Lösungen bringen, wir Alten bringen das ja anscheinend nicht auf die Reihe.
  • Dan Meier 26.03.2019 09:47
    Highlight Highlight haha, die kleinen Klima Extremisten :) Bitte alle sofort euer SmartPhone abgeben.
    • The IT Guy 26.03.2019 12:40
      Highlight Highlight Du als erstes. 😉
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 26.03.2019 07:24
    Highlight Highlight In den 80ern: Atomkraft - nein danke
    In den 90ern: kein Blut für Öl
    In den 00ern - 9-11 fallout
    Jetzt: Klimastreik
    Das ist einfach das politische Erweckungserlebnis dieser Generation - nicht mehr, nicht weniger. Es wäre also Zeit für eine nicht hysterische Analyse: Welche Situation? Welche Änderung? Wen braucht man? Wie sichert man sich dessen Unterstützung? Wie kommuniziert man das (innen - aussen)? Wie widersteht man den Korrumpierungsversuchen? Wo trifft man den Gegner? Und dann liest man die Replik, die in der Weltwoche hätte erscheinen sollen und denkt sich thank you, next.
  • Thomas G. 26.03.2019 06:19
    Highlight Highlight Feiert nur. Ihr habt aber sie Wahlen nicht gewonnen. Das war die SVP: mit 24% ist sie weiterhin die stärkste Partei. Man muss die Dinge sehen wie sie sind, nicht wie man sie gerne hätte.
    • The IT Guy 26.03.2019 12:56
      Highlight Highlight Aha. Dir ist schon bewusst, dass die SVP am meisten Wähler(anteil) verloren hat? (über 5%!)

      Die SVP hat also sicher nicht gewonnen, nur weil sie NOCH stärkste Partei in ZH ist... 😂😂😂
    • Thomas G. 26.03.2019 19:26
      Highlight Highlight Ach so das ist wie im Sport. Da gewinnt auch derjenige der am meisten Rangpunkte vorwärts gemacht hat.

      Wahlen nach den Sitzerfolgen zu gewichten ist eine Erfindung von Links.

      Tatsache ist dass die SVP die meisten Wählerstimmen erhalten hat. Ergo gewonnen.
  • Gubbe 25.03.2019 23:29
    Highlight Highlight Klimaleute schlachtet die Tiere ab. Autos, gleich welcher Art, werden verboten. Rikschas an die Macht. Arbeiten werden liegen gelassen. Es wird kein Öl mehr gefördert und Plastik mehr produziert. Züge fahren erst, wenn sie voll sind. Holzwindräder werden aufgestellt für den Strom. Alle leben nur in romantischen Blockhäusern. Kein Fertigessen mehr, alles wächst in der Natur - roh.
    Es gäbe noch vieles das man machen und lassen könnte. Aber möchtet ihr das denn, oder was wollen denn die Klimaphobiker tun? Einfach Steuern auf Alles, wen trifft das den?
  • Guardragon!? Tsuchinoko? 25.03.2019 23:28
    Highlight Highlight Um den Fleischkonsum, der einen erheblichen Beitrag zum Klimawandel leistet, zu reduzieren, könnte man ähnlich wie bei der Tabaksteuer eine Fleischsteuer einführen. Die davon eingenommenen Gelder könnte man in Dinge wie den Öffendlichen Verkehr investieren.
    • sheimers 26.03.2019 15:17
      Highlight Highlight Es würde schon reichen, die Subventionen für die Fleischproduktion und das Futtergretreide zu streichen, man bräuchte gar keine extra Steuer.
  • Denverclan 25.03.2019 22:30
    Highlight Highlight Ich denke im Innersten spüren wir Menschen, dass wir Gegensteuer geben müssen. Wir tun uns einfach schwer damit die Konsequenzen tragen zu müssen. Am Ende wird es unwichtig sein wer politisch den Hauptnutzen daraus ziehen wird. Es wird nur noch ums nackte Überleben gehen.....auf der ganzen Erde. Flüchtlingsströme von noch nie dagewesernem Ausmass....Krieg um Wasser und Lebensmittel usw. Nein, es werden nicht Wirtschaftsflüchtlinge sein, sondern Menschen die Überleben wollen. Wir hier in der Komfortzone werden noch auf die Welt kommen. Und das wird schneller gehen als viele glauben.
  • Nelson Muntz 25.03.2019 22:27
    Highlight Highlight Spannend wirds, wie die Klimajugend in 10 Jahren denkt. Bleiben sie den Prinzipien treu oder konsumieren sie ohne Rücksicht auf die Umwelt?
  • fabianhutter 25.03.2019 22:19
    Highlight Highlight Ich finde es auch gut, dass der Klimapolitik endlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Allerdings sollte nicht vergessen gehen, dass es auch andere wichtige Probleme gibt die gelöst werden müssen.
    AHV, Steuerreform, Beziehung zur EU, Datenschutz in Bezug auf die Datenkraken wie google und fb usw.

    Die Schweiz kann das Weltklima nur beeinflussen wenn wir als gutes Beispiel gelten. Unsere Lösungen müssen funktionieren und kopierbar sein.
    Wenn wir uns oder unsere Wirtschaft zu tode sparen wird das negative Beispiel dem Weltklima mehr schaden als nutzen.
  • Skater88 25.03.2019 21:48
    Highlight Highlight "Gar nicht mehr fliegen oder Auto benutzen". Und mit 18 nach Malle jetten oder nach London in den Sprachaustausch... äh.. laufen denke ich.

    Die ersten Schritte sind getan, aber bitte nicht jetzt mit unmöglichen Forderungen alles wieder. in den Sand. setzen.
  • Keewee 25.03.2019 20:26
    Highlight Highlight ...Selbst die grünen Parteien denken noch viel zu wenig radikal...

    Radikales denken ist noch nie gesund gewesen und dafür gibt es etliche Beispiele. Wer nicht zuende denkt kann nur verlieren.

  • Magnum44 25.03.2019 20:14
    Highlight Highlight Und so reagiert Albert Rösti: "Saison-Themen wie Klima beeinflussen uns nicht."
  • Skara Brae 25.03.2019 20:04
    Highlight Highlight Gar nicht mehr Autofahren. Das dachte ich mir vor 10 Jahren auch mal. Bin inzwischen auch älter geworden. Diese Vorderung ist einfach Utopisch.
    1. Der ÖV kann nicht unendlich augsgebaut werden und einfach nur Steuern darauf erheben bestraft leider nur die falschen.
    2. Es gibt leute die sind einfach auf ein Auto angewiesen. Z.B Personen im Schicht betrieb, Bewohner von Orten mit fehlendem ÖV Anschluss, mehr oder weniger das ganze Gewerbe, ich meine wie sonst soll der Elektiker oder Sanitär zum Kunden kommen? Und solange das Problem mit den Batterien bleibt ist ein Elektroauto keine Alternative
  • Corahund 25.03.2019 19:59
    Highlight Highlight Kantischüler, Student, Gymnasiast.
    Die meisten aus wohlhabenden Familien
    mit grossen Autos und genug Kohle, um pro
    Jahr mehrere Male in die Ferien zu fliegen.
    Haben nur die eine Meinung zur Klimapolitik?
    z.B. im Kanton ZH gibt es 32000 Lehrlinge
    Kann man auch mal die Meinung eines arbeitenden
    Lehrlings abbilden?
    • Trude45 26.03.2019 09:47
      Highlight Highlight Woher wissen Sie, dass die meisten aus wohlhabenden Familien kommen?
      Und ja, eine Umfrage quer durch die Bevölkerung wäre interessant. Es hat nicht jeder die Möglichkeit auf die Strasse zu gehen.
  • Bündn0r 25.03.2019 19:50
    Highlight Highlight Gar nicht mehr Autofahren?
    Die Idee kann auch nur aus der Stadt bzw Aglo kommen. Nicht jeder Ort hat 4 S-Bahnen sowie 12 Bus- und Postautolinien wie Wetzikon.
    Fragt mal den Herrn aus dem TG was er davon hält. Sofern er nicht aus Frauenfeld o.Ä. kommt wohl wenig.
  • Simsalam Shrimbam 25.03.2019 19:46
    Highlight Highlight Ou ja, zum Glück die GLP welche seit ihrem Einstieg in die Politik (beim ersten "hype") so viel bewegt hat.
    Ich finde es schade, dass es keine Partei gibt die ich mit gutem gwissen wählen kann in der Hoffnung, dass wirklich etwas fundiertes dabei raus kommt. Es werden Initativen gestartet welche völlig absurd sind und Wahlkämpfe geführt welche noch viel absurder sind mit Politshows welche einfach nur lächerlich sind. Für was haben wir denn die überbezahlten Bundesrähte? Um ein paar anderen Staatsoberhäupter die Hand zu schütteln oder was?
  • Reudiger 25.03.2019 19:29
    Highlight Highlight Nur Schade dass diese Forderunge ohne jegliches Sachverständnis gemacht werden. Klimaschutz ist gut und nötig. Aber keiner soll mir weiss machen, dass auch nur irgendeiner unter dem Alter von 25 sich bereits genug mit dem Thema befasst hat um solche Forderungen zu stellen.
    Die Ziele sind gegeben, von den Wegen dorthin wird aber nicht gesprochen, wohl weil dies das Schwierigste aller Dinge ist.
    • Troxi 25.03.2019 19:57
      Highlight Highlight Es gibt da einen konkreten Green New Deal, der an den New Deal von FDR angelehnt ist. Dort sind nicht nur die Ziele aufgelistet, sondern auch wie man diese Ziele erreicht werden sollten.

      http://filesforprogress.org/pdfs/Green_New_Deal.pdf
    • FrancoL 25.03.2019 20:13
      Highlight Highlight Ich würde einmal sagen, dass viele die über 50 sind sich nicht einmal mit dem Thema befasst haben und doch auch stimmen gehen.
      Den Wegen zu den Zielen stehen die Nachteile die beim nicht erreichen der Ziele anstehen entgegen und das beeinflusst auch den nötigen Aufwand bzw. rechtfertigt einen grösseren Aufwand.
    • Peter Egloff 25.03.2019 20:14
      Highlight Highlight Die haben sich wahrscheinlich mehr damit befasst, als die Mehrheit der Politiker in Bern, die sich eigentlich von Berufswegen damit befassen sollten
    Weitere Antworten anzeigen
  • banda69 25.03.2019 19:18
    Highlight Highlight Die miserable Wahlbeteiligung ist eine Chance für die Klimajugend. Die Alten sind Wahl- und Politikmüde.
    • piatnik 26.03.2019 11:30
      Highlight Highlight die alten wissen nur das dies alles jemand bezahlen muss, die jungen nicht.
    • banda69 26.03.2019 15:20
      Highlight Highlight @piatnik

      Und manche Alte wollen es nicht wahrhaben, dass wir alle bezahlen, wenn es so wie bisher weitergeht.
  • Kimelik 25.03.2019 18:58
    Highlight Highlight Ich denke, dies ist nur dank der sehr geringen Wahlbeteiligung möglich gewesen. Sobald es ums eingemachte geht, Fahrverbote, Fleisch freie Tage, Flugverbot für Privatreisen, zölle basierend auf dem CO2 Ausstoss, werden die restlichen nicht interessierten 66% an die Urne gehen und die stimmen sicher nicht grün ab.
    Alle die die sagen, 70% CO2 Ausstoss kommt von den grössten 100 Firmen,lhaben recht, es ist aber so, dass diese nur unseren Konsum ermöglichen! Also müssen wir alle Importe nach Klimagesichtspunkten besteuern, nicht nur Öl und Gas sondern auch Nahrungsmittel, Futtermittel, und Guter!
    • Roman Loosli 26.03.2019 07:47
      Highlight Highlight Das werden wir auch tun. Du unterschlägst die Kosten wenn wir nichts tun. Katastrophen sind nicht billig. Momentan werden kartelke am leben erhalten im Energiesektor welche endlich wegfallen. Dies löst einen gewaltigen erneuerungsschub aus und eine Ralley an den Börsen bei eco investment. Schnallen Sie sich an....
  • Triple A 25.03.2019 18:49
    Highlight Highlight Nötig ist nun, dass die Jungen möglichst schnell in die Politik einsteigen und ihren Werten dabei treu bleiben!
    • franky_fix 25.03.2019 20:50
      Highlight Highlight Ich freue mich auf die Politik der jungen Frauen und weniger der alte Säcke.
    • Guardragon!? Tsuchinoko? 25.03.2019 23:31
      Highlight Highlight An alle Blitzer: Euer Ernst?👴

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Klimaskeptiker und Erdöl-Lobbyisten liegen falsch: Der komplette Verzicht auf fossile Brennstoffe ist nicht nur möglich, sondern langfristig günstiger.

Szenarien zur zukünftigen Energieversorgung habe es auch vor dieser Studie schon gegeben, schreibt Zeit Online, die die Ergebnisse vor der Veröffentlichung am Freitag einsehen konnte. Das Besondere sei der Umfang der Daten, auf denen die LUT-Studie basiere:

Anders als andere hätten die Forscher keine Jahresdurchschnittswerte genutzt, sondern stundengenaue Wetterdaten eines Beispieljahres. «So konnten sie prüfen, wann Engpässe drohen und wie man sie ausgleichen kann.»

Der heutige globale Energiemix …

Artikel lesen
Link zum Artikel