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Schwaches Investmentbanking drückt Gewinn von Morgan Stanley



Die US-Grossbank Morgan Stanley spürt die Schwäche im Investmentbanking. Der Gewinn fiel im zweiten Quartal um zehn Prozent auf 2.2 Milliarden Dollar, wie das Institut am Donnerstag mitteilte.

Ebenso wie der Konkurrent Goldman Sachs, dessen Gewinn um sechs Prozent zurückgegangen war, konzentriert sich Morgan Stanley auf das Investmentbanking. Die anderen US-Grossbanken konnten dagegen die Schwäche im Anleihen- und Aktienhandel durch Zuwächse im Privatkundengeschäft mehr als wett machen und ihre Gewinne steigern.

Im Handel lief es für Morgan Stanley noch schlechter als beim Erzrivalen Goldman Sachs. Im Aktienhandel fielen die Erträge um 14 Prozent, im Anleihenhandel um 18 Prozent. Insgesamt gingen die Erträge im Investmentbanking, das neben dem Handel unter anderem auch das Geschäft mit der Beratung bei Fusionen und Übernahmen umfasst, um 13 Prozent zurück.

Dass der Einbruch nicht noch stärker ausfiel, hat Morgan Stanley der Vermögensverwaltung zu verdanken. Sie konnte ihren Vorsteuergewinn auf den Rekordwert von 1.2 Milliarden Dollar steigern. Insgesamt schrumpften die Konzernerträge um drei Prozent auf 10.2 Milliarden Dollar. (sda/awp/reu)

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