Oh mein GOTT! Ein Zeichen vom Himmel!
Ihr kennt das Konzept «Accidental Renaissance» – versehentliche Renaissance. Manchmal entstehen Fotos – ob bewusst oder unbewusst –, die wie Gemälde alter Meister der Renaissance wirken.
Es ist zum Teil grossartig.
Artverwandt, aber quasi ein Subgenre sind jene Fotos – wiederum ob bewusst oder unbewusst –, auf denen ein göttlicher Lichtstrahl aus dem Himmel bricht, ein heiliger Schein aus den Wolken, ein Zeichen Gottes … und das Auserwählte ist: jener Abfallkübel dort.
Oder diese Katze.
Oh ja. Davon gibt es einige.
Göttliches Licht fällt hernieder, Engelschöre singen … und die Katze wacht wegen des Lärms auf.
Ein göttliches Zeichen, Deodorant zu benutzen:
Die Offenbarung, …
… oder, um die vom Fotografen gesetzte Bildlegende zu zitieren, «Eine kleine Erinnerung daran, wie ‹Accidental Renaissance› verdammt nochmal auszusehen hat.»
«Meine Eltern in einer Kirche in Rom. Dabei sind sie doch Atheisten!»
«Der heilige Besen»
Okay, hier bringen wir die Bildlegende im englischen Original: «Our Father, who art in heaven, hallowed beet thy name!»
Gecheckt? «Beet»? Ha.
«Die noble Katze von Florenz»:
«Alles, was das Licht berührt, gehört dir.»
«Krepuskuläre Wanderung im Norden Indiens»:
Ein ähnlicher Vibe – obwohl hier die volle Wucht von Gottes Zorn (lies: Wasserkanone) zusätzlich ins Spiel kommt:
Das mittlerweile berühmte Foto zeigt einen einsamen Demonstranten während der landesweiten Proteste in Kolumbien im Jahr 2021. «Göttliches Licht»? Naja, zumindest von der Ästhetik her – genauso wie hier …
… zumal es sich hier beim hinduistischen Fest Durga Puja tatsächlich um einen religiösen Umzug handelt.
«Sie ist daran, etwas anzubeten, das sich unserem Verstand entzieht»:
«Das ist gerade direkt vor meinem Bürofenster passiert. Was soll ich nun tun? Was soll ich nun tun???»
«Der Auserwählte»:
