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Rummenigge erklärt, warum Messi für die Bayern nicht in Frage kommt

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Die Bayern können sich einen Spieler wie Messi offenbar nicht leisten.Bild: keystone

Rummenigge erklärt, warum Messi für die Bayern nicht in Frage kommt

28.08.2020, 09:3528.08.2020, 13:41

Seit Lionel Messi angekündigt hat, dass er den FC Barcelona verlassen wolle, überschlagen sich die Gerüchte. Manchester City, Inter Mailand, Paris St-Germain, Chelsea, Juventus Turin – sie alle gelten als mögliche Abnehmer für den argentinischen Superstar. Nicht darunter ist Bayern München. Denn der aktuelle Champions-League-Sieger hat in der Causa Messi längst abgewunken.

Der Grund: Klubboss Karl-Heinz Rummenigge hält Superstar Lionel Messi für zu teuer für den deutschen Rekordmeister. «Wir können einen Spieler dieser Grössenordnung nicht bezahlen. Das ist nicht Teil unserer Politik und Philosophie», sagte der 64-Jährige der italienischen Zeitung «Tuttosport».

Um Messi in einen Verein zu holen, sei sehr viel Geld nötig, sagte Rummenigge. «In Corona-Zeiten ist das für keinen Verein einfach. Ein reicher Besitzer reicht da nicht. Es muss ein superreicher sein.» Er sehe die angekündigte Trennung ohnehin mit gemischten Gefühlen: «Ehrlich gesagt, zu hören, dass Messi Barcelona verlassen könnte, macht mich auch ein wenig traurig. ‹Leo› hat die Geschichte des Klubs mitgeschrieben und meiner Meinung nach sollte er seine Karriere in Blaurot beenden. Es gibt jedoch interne und private Aspekte, die ich nicht kenne, und deshalb mische ich mich nicht ein», sagte Rummenigge.

Auf die Frage, ob der FC Bayern 2018 ebenfalls aus Geldgründen nicht versucht habe, Cristiano Ronaldo zu holen, legte der Vorstandschef von Bayern München ein Bekenntnis zu Robert Lewandowski ab: «Wir hatten und haben Lewandowski. Wir brauchten keinen Stürmer wie Ronaldo.» Der 35-jährige Portugiese sei zwar ein «Ausserirdischer», der auch in seinem Alter noch viel vor sich habe. Trotzdem: «Ronaldo lebt wie Lewandowski für den Fussball.»

Neuer Trainer Carlo Ancelotti, Vorstands-Vorsitzender Karl-Heinz Rummenigge, Pressesprecher Dieter Nicklas bei der PK. Im Hintegrund l�uft ein Interview mit seinem Ex-Spieler Christiano Ronaldo / Fuss ...
Ronaldo bei den Bayern – bei der Ancelotti-Vorstellung 2016 auf dem Screen.Bild: imago sportfotodienst

Rummenigge erwartet, dass Ronaldo nach den zwei Vertragsjahren, die er bei Juventus Turin noch hat, noch «zwei Spielzeiten an der Spitze» bleiben könne. Dann werde er entscheiden, was er tun wolle. Und zu seinem eigenen Stürmer sagte Rummenigge: «Ich sehe Lewandowski auch noch lange auf dem Platz, auch aus diesem Grund suchen wir keinen Nachfolger. (pre/as)

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