«Mir geht es gut»: FC-Bayern-Star Jamal Musiala äussert sich nach zweitem Zusammenbruch
Beim 4:2-Testspielsieg gegen den 1. FC Heidenheim brach Jamal Musiala am Dienstag in der 67. Minute, nur sechs Minuten nach seiner Einwechslung, zusammen. Sofort versammelte sich eine Gruppe aus besorgten Mitspielern und Gegenspielern um den am Boden Liegenden.
Das Spiel wurde sofort unterbrochen, die Bayern-Ärzte eilten auf das Spielfeld und behandelten den 23-Jährigen für mehrere Minuten. Schliesslich verliess er, von den Betreuern gestützt sichtlich benommen den Platz.
Bereits am vergangenen Samstag hatte das junge Talent gegen RB Leipzig einen Schwächeanfall erlitten. Am Montag hatte er Berichten zufolge nach einer individuellen Einheit bei der Teampräsentation am Campus noch gefehlt.
«Mir geht es gut!»
«Das Wichtigste zuerst – mir geht es gut!», schreibt Musiala am Dienstagabend in einem Instagram-Post, der sich an seine Fans richtet, für deren Support er sich bedankt. Der Grund für seine «Absencen» seien auf eine neurologische Dysfunktion zurückzuführen, welche zu den Vorfällen in den Spielen gegen Leipzig und Heidenheim führte.
Solche «Momente», die «auf den ersten Blick scary wirken» seien aktuell Teil von Musialas Alltag. Er sei ihretwegen aber in Behandlung. Der Mann mit der Rückennummer 10 fügt an:
Der Mittelfeldspieler wurde am 26. Februar 2003 in Stuttgart geboren. Als Junior spielte er zunächst beim TSV Lehnerz, danach beim FC Southampton in England und von 2011 bis 2019 beim FC Chelsea.
Im Sommer 2019 wechselte er zum FC Bayern München, für dessen Profimannschaft er seit 2020 spielt. Seit dem 25. März 2021 ist er auch Mitglied der deutschen Nationalmannschaft; sein Debüt gab er beim 3:0-Sieg gegen Island. (val)
