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Carlo Janka

Beat Feuz und Carlo Janka bei der Abfahrt in Lake Louise auf dem Podest

Carlo Janka, of Switzerland, races down the course during a training run for the men's World Cup downhill ski race in Lake Louise, Alberta, Canada, on Friday, Nov. 29, 2019. (Frank Gunn/The Canad ...
Carlo Janka überrascht zum Saisonauftakt in Kanada.Bild: AP

Feuz und Janka gemeinsam auf Rang 3 – Dressen gewinnt bei Comeback vor Paris

Carlo Janka und Beat Feuz sorgen in der ersten Weltcup-Saisonabfahrt in Lake Louise gleich für die ersten Schweizer Podestplätze. Eine sensationelle Leistung gelingt Rückkehrer Thomas Dressen.
30.11.2019, 22:1901.12.2019, 14:28

Er habe noch vor einem Monat nicht an eine solche Entwicklung geglaubt, so Janka, der sich in der Vorbereitung im Sommer eine Rückenverletzung zugezogen hatte und deshalb nur stark reduziert Abfahrt trainieren konnte. Für den 33-jährigen Bündner war es der erste Podestplatz seit Mitte März 2017, als er in der Abfahrt beim Weltcup-Finale in Aspen ebenfalls Dritter geworden war.

«Die Freude ist gross, weil es etwas unerwartet kommt. Ich wusste zwar, dass ich noch vorne mitfahren kann, wenn alles passt. Das ist nun die Bestätigung.»
Carlo Janka

Nun lancierte der Olympiasieger von 2010 und ehemalige Gesamtweltcupsieger und Riesenslalom-Weltmeister den Winter ideal. Bereits an den Tagen zuvor hatte er mit seinen ersten zwei Trainingsbestzeiten der Karriere seine gute Form angedeutet.

Um einiges erfolgsverwöhnter als Janka war in der jüngeren Vergangenheit Beat Feuz. Der 32-jährige Emmentaler sicherte sich in den zwei vergangenen Saisons jeweils die Kristallkugel für den besten Abfahrer. In Lake Louise büsste der Weltmeister von St.Moritz wie Janka 26 Hundertstel auf den Sieger ein. Mauro Caviezel mit Rang 6 und Marco Odermatt auf Rang 17 rundeten die starke Schweizer Teamleistung ab.

Beat Feuz of Switzerland skis down the course during the men's World Cup downhill ski race in Lake Louise, Alberta, Canada, on Saturday, Nov. 30, 2019. (Frank Gunn/The Canadian Press via AP)
Beat Feuz fliegt in Lake Louise aufs Podest.Bild: AP

Noch erstaunlicher als die Fahrt der Schweizer war diejenige von Thomas Dressen. Der 26-jährige Deutsche holte sich gleich beim Comeback den dritten Weltcupsieg. Vor exakt einem Jahr hatte er sich in der Abfahrt in Beaver Creek bei einem Sturz das Kreuzband im rechten Knie gerissen. Dressen war bei seiner Rückkehr um zwei Hundertstel schneller als der Südtiroler Dominik Paris, dem siebenfacher Sieger der letzten Saison.

Am Sonntag steht in Lake Louise der erste Super-G der Saison auf dem Programm (20.15 Uhr). (abu/sda)

Der Liveticker zum Nachlesen:

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Im Unterschied zu den beiden 3:0-Siegen in Nordmazedonien und Schottland ist er nicht komplett beschäftigungslos. Wahnsinnig viel zu tun bekommt er gegen die Slowenen aber nicht. Beim Gegentor hat er kaum eine Abwehrchance. Glück hat er unmittelbar nach der Pause bei einem abgelenkten Schuss von Danijel Sturm, der ihn auf dem falschen Fuss erwischt hätte, aber knapp am Pfosten vorbeirauscht. Entscheidend ist indes seine Parade in der 90. Minute gegen FCB-Stürmer Can Celar.
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