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Cristiano Ronaldo

Cristiano Ronaldo mit Eklat: Nach Rot deutet er Schlag gegen Schiri an

epa11266353 Cristiano Ronaldo of Al-Nassr gestures during the semifinal soccer match of the Saudi Super Cup between Al-Hilal and Al-Nassr in Abu Dhabi, United Arab Emirates, 08 April 2024. EPA/ALI HAI ...
Kann die Entscheidung des Schiedsrichters nicht verstehen: Cristiano Ronaldo.Bild: keystone

Nächster Eklat von Ronaldo: Nach Platzverweis deutet er Schlag gegen Schiri an

Eine Rangelei, ein Schubser, dann die Rote Karte für Cristiano Ronaldo. Für Empörung sorgt der Superstar aber mit seiner Reaktion in den Sekunden danach.
09.04.2024, 07:1409.04.2024, 07:14

Cristiano Ronaldo ist 39 Jahre alt. Er hat als Fussballer alles gesehen, alles erlebt, er spielt in einem Alter noch Profifussball, in dem andere längst ihr Leben nach der Karriere bestreiten und er lässt sich sein Engagement im Wahhabiten-Staat Saudi-Arabien fürstlich bezahlen. Kurzum: Ronaldo könnte als kickender Methusalem über die teuren Grünflächen in der Wüste traben. Doch so ist es nicht.

Der Portugiese ist immer noch so heissblütig wie zu Beginn seiner imposanten, mit Rekorden gespickten Laufbahn. Zu besichtigen jüngst im Halbfinale des Saudi Super Cup, das am Montagabend in Abu Dhabi ausgetragen wurde. Da flog Ronaldo mit Rot vom Platz, nachdem er sich eine Rangelei mit einem Gegenspieler erlaubte und diesen dabei zu Boden stiess. Dem Unparteiischen blieb nichts anderes übrig, als dem Superstar den roten Karton vor das Gesicht zu halten und ihn in der 88. Minute vorzeitig zum Duschen zu schicken.

Doch für jemanden wie Ronaldo kommt so etwas einer Majestätsbeleidigung gleich, das zumindest legt seine Reaktion auf den Platzverweis nahe. Anstatt sich vom Feld zu trollen, ballte er die Hand zur Faust, hob sie drohend über den Kopf und machte dabei einen halben Schritt auf den Schiedsrichter zu.

Nicht das erste Mal, dass Ronaldo verhaltensauffällig wird

Der Unparteiische hatte den Blick da allerdings schon abgewandt. Anschliessend klatschte Ronaldo höhnisch Applaus und streckte mehrfach den Daumen nach oben. Videobilder hielten die Szene fest und es könnte sein, dass dem ehemaligen Weltfussballer noch ein sportjuristisches Nachspiel wegen seiner Unbeherrschtheit droht. Inklusive nachträglicher Sperre.

Es war nicht das erste Mal, dass Ronaldo bei seinem umstrittenen Gastspiel am Persischen Golf negativ auffällt. Einmal steckte er sich einen Fanschal des Erzrivalen Al-Hilal in die Hose und warf ihn dann gleich wieder weg. Dann liess er sich bei einem Spiel seines Al-Nassr FC im Februar zu einer obszönen Geste in Richtung gegnerischer Fans hinreissen, nachdem die ihn mit «Messi»-Sprechchören provoziert hatten. Da blieb selbst dem saudi-arabischen Fussballverband nichts anderes übrig, als den Ex-Europameister für eine Partie zu sperren.

Ronaldos Klub Al-Nasr FC lag beim Saudi Super Cup übrigens mit 0:2 zurück, als der Portugiese in der 88. Minute für den Eklat sorgte. Ohne ihn kam sein Team in der Nachspielzeit durch den früheren Liverpool- und Bayern-Profi Sadio Mané noch zum Anschluss (90.+9), unterlag dem Rivalen Al-Hilal aber dennoch und verpasste den Einzug in das Finale des Mini-Turniers. (nih/t-online)

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Die Karriere von Cristiano Ronaldo
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Die Karriere von Cristiano Ronaldo
2002 stieg Cristiano Ronaldo als 17-Jähriger in den Profifussball ein. In seiner ersten Saison bei Sporting Lissabon erzielte er in 25 Spielen drei Treffer und machte die Scouts aus England aufmerksam. Am Ende der Spielzeit wechselte er zu Manchester United.
quelle: epa lusa / andre kosters
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