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FC Basel

FCB-Fans errichten Mahnmal am «Barfi» – wie wenn jemand gestorben wäre

FCB-Fans errichten Mahnmal am «Barfi» – wie wenn jemand gestorben wäre

04.03.2021, 09:2004.03.2021, 09:20

Trikots, Schals, Fahnen und Plakate in Rot und Blau zieren seit gestern Nachmittag den Barfüsserplatz in Basel. Unter dem Motto «Mir sin Basel» wollen die Fans damit deutlich machen, wie viel ihnen der FCB bedeutet – und dass sie nicht möchten, dass ihr Herzensverein in ausländische Hände fällt.

Am Abend zündet noch jemand Kerzen an – spätestens da wirkt es, als sei tatsächlich jemand gestorben. Doch noch ist der FCB nicht tot: Gestern Abend gab der kriselnde Traditionsverein gegen YB ein deutliches Lebenszeichen von sich und erkämpfte sich gegen den Leader ein 1:1-Unentschieden. Zwar gab es auch im sechsten Spiel in Serie keinen Sieg, doch die Mannschaft zeigte, dass sie willens ist zu kämpfen und sich im Stile des «Barons von Münchenhausen» selbst aus dem Sumpf ziehen will.

Besänftigt wurde die erboste FCB-Seele gestern auch von Bernhard Burgener. Im SRF-Interview erklärte der Klubpräsident, dass er sicherstellen werde, dass der FC Basel in Basler Händen bleiben werde, dass er dafür sorgen werde, dass es dem FCB wirtschaftlich gutgehe und dass auch für den suspendierten Captain Valentin Stocker die Tür nicht endgültig zu sei.

Was die FCB-Fans weniger gefreut haben dürfte, ist Burgeners Aussage, dass es sein Plan sei, dass er weiterhin die Kontrolle habe. «Das heisst: die Mehrheit im Verwaltungsrat, die Stimmenmehrheit, alles was dazugehört.» So schnell lässt sich der ungeliebte Präsident also nicht unterkriegen. (pre)

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