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Super League: Fünfter Heimsieg in Folge – Thun kantert Servette nieder

Thuns Nikki Havenaar, Mitte, jubelt nach seinem Tor (1-0) mit Thuns Matteo Tosetti, rechts, an der Seite von Servettes Torhueter Jeremy Frick, links, im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League z ...
Jubel beim FC Thun: Die Berner Oberländer sind gegen Servette nicht zu bremsen.Bild: keystone

Munsy on fire! Thun kantert Servette nieder und vergrössert Polster im Abstiegskampf

22.07.2020, 20:3822.07.2020, 22:42

Thun – Servette 5:1

Der FC Thun hat einen weiteren grossen Schritt Richtung Ligaerhalt gemacht. Die Mannschaft, die in der Winterpause mit vier Punkten Rückstand Letzter gewesen war, deklassierte daheim Servette 5:1.

Innenverteidiger Nikki Havenaar, der japanische Doppelmeter niederländischer Abstammung, brachte Thun schon in der 8. Minute mit seiner Spezialität, einem Kopfball, in Führung. Er verwertete einen Corner von Matteo Tosetti mit einem unhaltbaren Aufsetzer. Nach 32 Minuten traf auch Chris Kablan auf einen Corner Tosettis, allerdings auf unkonventionelle Weise. Der Ball fand von Kablans Schulter via der Schulter von Miroslav Stevanovic den Weg ins Tor. Servettes Goalie Jérémy Frick hatte die Cornerflanke unterlaufen. In zwei anderen Szenen vor der Pause bewahrte Frick seine Mannschaft mit glänzenden Reflexen vor weiteren Gegentoren.

In der zweiten Halbzeit zogen die Thuner noch weiter davon, zumal Goalgetter Ridge Munsy zweimal traf. Zweimal liess er mit einem Sololauf alle stehen. Der Krienser hat in diesem Frühling in elf Einsätzen acht Tore erzielt, vor der Corona-Pause traf er kein einziges Mal.

Thun hatte im Herbst keines von neun Heimspielen gewonnen und nur mit zwei Remis Punkte geholt. Im Jahr 2020 ist die Heimstärke der Berner Oberländer fast schon unheimlich. Nur Luzern konnte einen Punkt aus der Stockhorn-Arena mitnehmen, wogegen der Reihe nach Sion, Lugano, YB, Zürich, Xamax und St. Gallen geschlagen heimfuhren. Derart entfesselt wie im Match gegen Servette erlebte man die Thuner jedoch noch nicht.

Die kompletten Highlights der Partie.Video: YouTube/Teleclub Zoom

Servette geht auf den Zahnfleisch. Die lange Absenzenliste führt dazu, dass die Leistungsträger keine Pausen bekommen und dass sich Trainer Alain Geiger genötigt sieht, immer mehr junge Spieler aus der U21 (2. Liga interregionale) ins Kader zu nehmen und sogar einzusetzen. So debütierten in Thun drei von ihnen in der Startformation oder als Eingewechselte. In der derzeitigen Verfassung ohne Kraftreserven könnte es für die Genfer schwierig werden, den 4. Platz zu verteidigen.

Thun - Servette 5:1 (2:0)
1000 Zuschauer. - SR Bieri.
Tore: 8. Havenaar (Tosetti) 1:0. 32. Kablan (Tosetti) 2:0. 50. Munsy (Castroman) 3:0. 52. Schalk (Ondoua) 3:1. 56. Castroman (Salanovic) 4:1. 71. Munsy (Karlen) 5:1.
Thun: Faivre; Glarner, Havenaar, Stillhart, Kablan (59. Hefti); Tosetti (59. Karlen), Fatkic, Castroman (75. (Breitenmoser), Hasler; Munsy (75. Chihadeh), Bandé (56. Salanovic).
Servette: Frick; Sauthier, Rouiller, Vouilloz (77. Henchoz), Mazzolini (61. Gonçalves); Maccoppi (61. Ricky); Stevanovic (77. Monteiro), Ondoua; Cespedes; Schalk (64. Ajdini), Koné.
Bemerkungen: Thun ohne Bertone, Rapp (beide gesperrt), Bigler, Sutter und Roth (alle verletzt). Servette ohne Cognat (gesperrt), Iapichino, Routis, Sasso, Kyei, Imeri, Tasar und Severin (alle verletzt). Super-League-Debüts von Magnus Breitenmoser (21-jährig), Matteo Mazzolini (19), Noah Henchoz (18) und Lucas Monteiro (19). Verwarnungen: 41. Mazzolini (Foul), 52. Rouiller (Foul), 76. Glarner (Foul). (pre/sda)

Thuns Chris Kablan, Mitte, schiesst ein Tor (2-0), im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Thun und dem Servette FC, am Mittwoch, 22. Juli 2020 in der Stockhorn Arena in Thun. ...
Chris Kablan drückt den Ball zum 2:0 über die Linie.Bild: keystone

Die Tabelle:

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quelle: keystone / rodrigo jimenez
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