Sport
FC Zürich

Super League: Wintermeister FCZ bleibt dank 7. Sieg in Serie auf Kurs

FC Zuerichs Bledin Krasniqi, links, schiesst das Tor zum 1:0 beim Fussballspiel der Super League zwischen dem FC Zuerich und dem Servette FC im Letzigrund Stadion, am Samstag, 29. Januar 2022 in Zueri ...
Der Schuss von Bledin Krasniqi wird entscheidend abgefälscht – der FCZ siegt 1:0.Bild: keystone

Der Wintermeister bleibt auf Kurs – der FCZ feiert Minisieg gegen Servette

29.01.2022, 20:1729.01.2022, 20:23

Der FC Zürich setzt seinen beeindruckenden Lauf in der Super League beim Rückrundenstart fort. Der Leader besiegt daheim Servette 1:0. Zürich schlug die Genfer auch in beiden Duellen im Herbst.

Das schön herausgespielte Tor kurz nach der Pause erzielte Bledian Krasniqi, dem Trainer André Breitenreiter für die offensive Position hinter den beiden Stürmern den Vorzug gegenüber Antonio Marchesano gegeben hatte. Das Tor wurde von der Swiss Football League als Eigentor gewertet. Boris Cespedes hatte den Ball noch abgefälscht.

Beide Mannschaften nahmen den Schwung aus ihren guten Leistungen im Spätherbst in den ersten Match der Rückrunde mit. Nach einer etwa viertelstündigen Anlaufzeit entwickelte sich ein attraktives Spiel mit Torszenen. Bei der besten Chance der ersten Halbzeit verpasste Miroslav Stevanovic die Führung der Genfer. Der Bosnier verzog seinen Schuss aus bester Position.

Die Genfer, die ihrerseits vier der letzten fünf Spiele gewonnen hatten, spielten nach dem Rückstand dominant. Den Ausgleich hätten sie sich verdient, nicht nur beim Pfostenschuss von Timothé Cognat nach gut 70 Minuten.

Die Highlights der Partie.Video: YouTube/blue Sport

Nach ihrem tollen Abschluss der Hinrunde im Herbst fuhren die Zürcher ihren siebten Sieg in Folge ein. Nur zweimal in der 2003 begonnenen Ära der Super League waren dem FCZ längere Siegesserien geglückt: acht Siege im 2011, elf Siege im Jahr 2006. Auch an der Leistung der Zürcher in der Offensive gibt es weiterhin nichts auszusetzen. Sie haben in nunmehr 13 Spielen in Serie immer mindestens ein Tor erzielt.

Das Telegramm:

Zürich - Servette 1:0 (0:0)
11'007 Zuschauer. - SR San. - Tor: 48. Cespedes (Eigentor) 1:0.
Zürich: Brecher; Omeragic, Kryeziu, Aliti; Boranijasevic, Doumbia, Dzemaili (75. Mets), Guerrero (90. Gogia); Krasniqi (75. Seiler); Kramer, Gnonto (60. Marchesano).
Servette: Frick; Diallo, Vouilloz, Sasso, Clichy; Cespedes (56. Douline); Cognat (72. Antunes), Valls (82. Oberlin); Stevanovic, Rodelin (72. Schalk), Imeri.
Bemerkungen: Zürich ohne Coric, Leitner, Buschmann (alle verletzt), Tosin, Hornschuh (beide krank) und Ceesay (Afrika-Cup). Servette ohne Fofana, Pédat, Sawadogo (alle verletzt) und Kyei (bevorstehender Transfer). 71. Pfostenschuss Cognat. Verwarnungen: 45. Kramer (Foul), 68. Guerrero (Foul), 77. Kryeziu (Foul), 83. Vouilloz (Foul), 91. Clichy (Foul). (pre/sda)

Die Tabelle:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die teuersten Zu- und Abgänge der Schweizer Top-Klubs
1 / 26
Die teuersten Zu- und Abgänge der Schweizer Top-Klubs
Rekordabgang FC Zürich: Ricardo Rodriguez ging in der Saison 2011/12 für 8,5 Millionen Euro zum VfL Wolfsburg. Stand: 8. Mai 2020
quelle: keystone / patrick b. kraemer
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Penalty-Duell gegen Pascal Zuberbühler
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Seit sechs Spielen ohne Sieg: Manchester United und der Druck auf Carrick
Manchester United steckt in der Krise: Nach dem 1:1 bei Leeds ist das Team seit sechs Pflichtspielen ohne Sieg. Doch woran liegt es wirklich: am Team, am Trainer oder an der Klubführung?
Die vergangene Woche begann für Manchester United mit einer 0:2-Niederlage bei Atletico Madrid in der Champions League. Danach kritisierte Verteidiger Lisandro Martinez die Klubführung offen. Er erwarte mehr Unterstützung, sagte er, und sprach eine Person explizit an: «Ich erwarte mehr von unserem Sportdirektor.» Gemeint war Jason Wilcox. ManUnited hatte im Sommer über 170 Millionen Euro ausgegeben. Trainer Michael Carrick nahm Martinez in Schutz: Er gebe sein Bestes auf dem Platz.
Zur Story