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Super League: St.Gallens Boris Babic ist mit Coronavirus infiziert

Ein enttaeuschter Boris Babic von St. Gallen, beim Fussball Super-League Spiel zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Basel, am Sonntag, 6. Oktober 2019, im Kybunpark in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehre ...
St.Gallens Babic hat sich offenbar in Serbien angesteckt.Bild: KEYSTONE

St.Gallens Babic nach Serbien-Reise mit Corona infiziert: «Ich war nicht auf Partys»

02.07.2020, 08:0902.07.2020, 08:09

Der FC St.Gallen verzeichnet einen Coronavirus-Fall. Offensivspieler Boris Babic wurde am Montag positiv getestet. Dies ergab die Auswertung einer Labor-Untersuchung, wie der Klub in einem Communiqué mitteilt.

Babic, der sich nach einem Kreuzbandriss zurzeit im Aufbautraining befindet und damit nicht zum Trainings- und Spielkader gehört, reiste Mitte Juni in Absprache mit der sportlichen Leitung aus familiären Gründen nach Serbien – zu einem Zeitpunkt, als das Land noch nicht von steigenden Fallzahlen betroffen war. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz wurde Babic, den Vereinsvorgaben entsprechend, auf das Virus getestet. Der Test fiel positiv aus.

Der Spieler ist symptomfrei und befindet sich in einer 14-tägigen häuslichen Quarantäne. Weitere Tests sollen in den kommenden Tagen Aufschlüsse über den Gesundheitszustand geben. Babic wird von den Mannschaftsärzten betreut. Er hatte seit seiner Heimkehr keinen Kontakt zu Mitspielern, Trainern oder Staff, was ebenfalls den Vorgaben der Vereinsleitung entspricht.

«Ich habe ein paar Tage Verwandte und Familie besucht. Ich war in mehreren Dörfern, aber niemals auf irgendwelchen Massenveranstaltungen. Ich war nicht auf irgendwelchen Partys», sagte Babic gegenüber dem «Blick».

Warum Babic ins Ausland reisen durfte, erklärt Sportchef Alain Sutter gegenüber der Boulevard-Zeitung so: «Wir machen es immer so, dass langzeitverletzte Spieler während der extrem langen Reha auch mal 14 Tage Urlaub machen dürfen. Dass sie mal den Kopf lüften dürfen. Dass Boris zu seinen Verwandten geht, ist dabei in Ordnung. Zumal es zum Zeitpunkt seiner Abreise keine Anzeichen gab, dass sich die Situation in Serbien so entwickeln würde.» (pre/sda)

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