Sport
Roger Federer

«Speak English» – Federer hadert bei Viertelfinal-Sieg gegen Berdych mit dem Schiedsrichter

Masters-1000-Turnier in Rom, Viertelfinals
R. Federer – T. Berdych 6:3 6:3
D. Ferrer – D. Goffin 6:2 4:6 6:3
N. Djokovic – K. Nishikori 6:3 3:6 6:1
S. Wawrinka – R. Nadal ca. 21:15 Uhr
Mit seinem Spiel ist Federer sichtlich zufrieden – im Gegensatz zur Leistung des Schiedsrichters.
Mit seinem Spiel ist Federer sichtlich zufrieden – im Gegensatz zur Leistung des Schiedsrichters.Bild: freshfocus

«Speak English» – Federer hadert bei Viertelfinal-Sieg gegen Berdych mit dem Schiedsrichter

Roger Federer erreicht mit einem souveränen Zweisatz-Sieg gegen Tomas Berdych den Halbfinal des Masters-1000-Turniers in Rom. Er strebt in der italienischen Hauptstadt seinen ersten Sieg an. Zu hadern hat der Schweizer beim 6:3, 6:3 nur mit dem Schiedsrichter.
15.05.2015, 15:5315.05.2015, 18:03

>>> Hier geht es zu den Highlights der Partie.

Nach dem Zweisatz-Sieg gegen Tomas Berdych kann Roger Federer mit sich zufrieden sein. Gegen die Weltnummer 5 gewinnt er in nur 66 Minuten 6:3, 6:3. In der Runde der letzten vier trifft der Schweizer auf den Sieger des Duells zwischen Rafael Nadal, im Foro Italico bereits sieben Mal Sieger, und seinem Davis-Cup-Teamkollegen Stan Wawrinka.

Berdych schnuppert einzig zu Beginn der Partie kurzzeitig an einer Überraschung. Der Tscheche geht im ersten Satz mit einem Break 3:2 in Führung, doch Federer kontert sofort zum 3:3. Bis zum Ende des Spiels gewinnt der Tscheche danach nur noch acht Punkte bei Aufschlag des Schweizers, in die Nähe einer Breakchance kommt er nur noch einmal.

Animiertes GIFGIF abspielen
Ein Lob in Perfektion gegen den 1.96-Meter-Mann aus Tschechien.gif: tennistv

Disput mit dem Schiedsrichter

Weniger Freude als sein Spiel bereitet Federer der Schiedsrichter. Beim Stand von 6:3, 2:2 steht der Maestro kurz vor einem Punktgewinn, da unterbricht Fergus Murphy den Ballwechsel. Der Grund: Einem Fotografen ist die Kamera heruntergefallen.

Federer kann den Unterbruch nicht verstehen und gibt dies klar zu Protokoll. «Rede englisch» und «tu nicht so, als würdest du mich nicht verstehen», wirft ein gereizter Federer dem Unparteiischen vor. 

Kurz darauf ärgert sich die Weltnummer 2 erneut über den Referee, als dieser Tomas Berdych die Challenge gewährt, obwohl der Ausruf zu spät kommt.

Aus dem Konzept bringen Federer die Diskussionen jedoch nicht und so bleibt die Hoffnung auf den ersten Sieg in Rom noch bestehen. Der 33-jährige Basler stand in Italien bereits dreimal im Final (2003, 2005 und 2013), konnte das traditionsreiche Turnier jedoch noch nie gewinnen. Es ist neben Monte Carlo der einzige Pokal der 1000er-Kategorie, der in seinem Palmarès fehlt. (si/qae)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
In Langnau steckt am meisten FC Thun
Im Fussball gibt es hin und wieder völlig überraschende Landesmeister. Das provoziert nach einer turbulenten Startphase in der National League die Frage nach einem FC Thun unseres Hockeys.
Leicester City gewinnt 2016 als 1:5000-Aussenseiter die englische Meisterschaft. Der FC Thun ist in der vergangenen Saison der überraschendste Meister unserer Geschichte geworden.
Zur Story