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Sportnews-Ticker: Aarau und Winterthur in der Challenge League siegreich

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Christen mit 1. Sieg auf World Tour +++ Aarau und Winterthur siegreich

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
07.08.2026, 18:1407.08.2026, 23:10
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Erste Siege für Aarau und Winterthur
Aarau und Winterthur kommen in der Challenge League zu den ersten Saisonsiegen. Während die Aargauer mit einem 2:1-Heimsieg gegen Nyon brillieren, setzt sich der FC Winterthur mit 5:0 gegen den FC Wil durch. (cpf/sda)

(Archivbild)
Servette macht weiteren Schritt Richtung Champions League
Die Frauen von Servette Chênois gewinnen den Final des Miniturniers, das die 2. Qualifikationsrunde der Champions League darstellt, gegen den kasachischen Verein Aktobe 4:0 und stehen damit in der 3. Qualifikationsrunde der Königsklasse.

Die Genferinnen, die bereits im Halbfinal gegen Dynamo BSUPC Minsk souverän mit 3:0 gewannen, trafen im Final gegen den Gastgeber sogar noch einmal mehr. Beim 4:0-Erfolg reihten sich mit Garance Nein (91.) und Paola Hernandez (67.) zwei Spielerinnen, die bereits gegen Minsk erfolgreich waren, erneut in die Torschützenliste ein. Auch Magdalena Sobal (20.) und Asun Martinez (85.) trafen für den Schweizer Double-Sieger.

Auf wen Servette in der 3. Qualifikationsrunde trifft, wird am 11. August ausgelost. Stattfinden werden Hin- und Rückspiel am 26. August und am 2. September. Es ist die letzte Hürde, die Servette noch von der Ligaphase der Champions League trennt. (nih/sda)

Christen feiert ersten Sieg auf World-Tour-Niveau
Jan Christen gewinnt die 5. Etappe der Polen-Rundfahrt zwischen Opole und Kocierz. Er setzte sich auf den 218 Kilometern gegen den Deutschen Marco Brenner durch und feierte damit seinen ersten Etappensieg auf World-Tour-Niveau.

«Es ist super, meinen ersten World-Tour-Sieg hier zu feiern», sagte Christen nach der Zieleinfahrt. In die Karten spielte ihm bei seinem Erfolg der steile Schlussanstieg. Der 22-Jährige setzte sich 2,1 Kilometer vor dem Ziel ab und brachte den Sieg trotz einer Aufholjagd von Brenner ins Ziel.

Für Christens Team UAE Emirates ist der Sieg eine Art Trost, nachdem wegen eines Massensturzes am Donnerstag gleich mehrere Fahrer von UAE – darunter Teamcaptain Joao Almeida – nicht mehr an den Start gingen. Gesamtführender bleibt der Niederländer Bart Lemmen, Christen klettert auf den 4. Platz. Die Rundfahrt geht noch bis am Sonntag, wenn sie mit einem Zeitfahren endet. (nih/sda/afp)


Admir Mehmedi wird Verwaltungsrat beim FC Winterthur
Der frühere Schweizer Internationale Admir Mehmedi wird Verwaltungsrat Sport beim FC Winterthur. Das teilte der Absteiger der vergangenen Super-League-Saison am Freitag mit. Der 35-Jährige folgt auf Fredy Bickel, der sein Mandat Ende Juni aus zeitlichen Gründen niedergelegt hat. Im Verwaltungsrat soll Mehmedi die sportliche Entwicklung des Vereins mitgestalten und Sportchef Oliver Kaiser sowie Nachwuchschef Roger Etter als Sparringpartner zur Seite stehen.

Für Mehmedi ist es eine Rückkehr zu den Wurzeln. Er wuchs in Winterthur auf und durchlief beim FCW die Nachwuchsabteilung, ehe ihn seine Karriere unter anderem zum FC Zürich und zu diversen ausländischen Klubs führte. Für die Schweiz bestritt er 76 Länderspiele und nahm an einer WM- sowie zwei EM-Endrunden teil. Nach dem Ende seiner Aktivkarriere war Mehmedi zwischenzeitlich Sportchef beim FC Schaffhausen. Seit 2024 arbeitet er zudem als TV-Experte bei Blue. (riz/sda)
Testet Basel gegen Barcelona?
Wie die spanische Zeitung Mundo Deportivo berichtet, könnte der FC Basel bereits in der nächsten Woche ein Testspiel gegen Barcelona austragen. Gemäss der Zeitung sind die Verhandlungen bereits weit fortgeschritten. Das Freundschaftsspiel soll am 16. August in Basel stattfinden.

Eigentlich wäre es geplant gewesen, dass die Katalanen am 15. August in Marokko ein Vorbereitungsspiel gegen IR Tanger austragen werden, aber aus Sicherheitsgründen verzichtet Barça aber auf dieses Spiel. Einen Tag vor dem allfälligen Testspiel gegen Barcelona trifft Basel im Schweizer Cup noch auf Courtetelle. (riz)
Siebenkämpferin Anna Pfister gewinnt Bronzemedaille
Der zweite Wettkampftag an den U20-Weltmeisterschaften in Eugene (USA) beschert dem Schweizer Team die erste Medaille. Die Siebenkämpferin Anna Pfister gewinnt mit 5850 Punkten Bronze. Die Zürcherin steigerte ihre persönliche Bestleistung um knapp 200 Punkte. In der Geschichte der seit 1986 ausgetragenen U20-Titelkämpfe waren die Schweizer Farben zum 18. Mal auf dem Podest vertreten.

Auch die Sprinterin Xenia Buri lieferte mit Platz 4 im 100-m-Final eine starke Leistung ab. Die Bernerin wurde in 11,33 Sekunden gestoppt, für Bronze wären 11,27 nötig gewesen. Doch selbst ein Finalplatz an einer U20-WM ist für eine Schweizer Sprinterin zweifellos ein toller Erfolg. Die 18-Jährige erhält noch eine zweite Chance. Gemeinsam mit der 4×100-m-Staffel zählt sie in den kommenden Tagen zu den Anwärterinnen auf eine Medaille. (riz/sda)


Swiatek eine Nummer zu gross für Golubic
Die 3. Runde bedeutet für Viktorija Golubic beim hervorragend besetzten WTA-1000-Turnier in Toronto Endstation. Die Zürcherin unterliegt Iga Swiatek 2:6, 1:6.

Im vierten Duell mit der langjährigen Weltranglistenersten und sechsfachen Grand-Slam-Siegerin Iga Swiatek gelang Viktorija Golubic (WTA 51) gleich im ersten Game ein Break. Es sollte die einzige Führung der 33-jährigen Zürcherin bleiben. Die Polin war in jeder Hinsicht besser und brachte nach nur 66 Minuten ihren dritten Sieg gegen Golubic ins Trockene. (nih/sda)
Biathlon-Olympiasieger gibt Profidebüt auf dem Rennvelo
Frankreichs Biathlon-Olympiasieger Emilien Jacquelin debütiert als Profi aus dem Rennvelo. Zwei Einsätze sind geplant. Wie das Team Decathlon mitteilte, wird der 31-Jährige beim Strassenrennen Polynormande am 16. August erstmals zum Einsatz kommen. Ausserdem tritt Jacquelin bei der Tour du Limousin (18. bis 21. August) ebenfalls in seinem Heimatland für die Mannschaft an.

Der fünffache Biathlon-Weltmeister macht seit Anfang Mai Abstecher zum Radsport und trainiert mit dem Team um Frankreichs grosse Nachwuchshoffnung Paul Seixas. Mit Biathlon will er aber nicht aufhören. (abu/sda)


Zwei iranische Fussballerinnen in Australien eingebürgert
Ihre Heimat haben sie hinter sich lassen müssen, nun haben sie in Australien eine neue gefunden: Die iranischen Fussballerinnen Fatemeh Pasandideh und Atefeh Ramezanisadeh sind eingebürgert. Die 22- und die 34-jährige Sportlerin hatten vergangenen März während des Asien Cups Asyl in Australien beantragt, fünf weitere Kolleginnen taten dies ebenfalls. Hintergrund war, dass die Mannschaft vor dem Auftaktspiel die Nationalhymne nicht mitgesungen hatte. Im Iran wurde das als Zeichen gegen die Führung in Teheran gewertet. Staatsmedien bezeichneten sie später als «Verräterinnen», auch wenn sie bei den folgenden Partien wieder mitsangen und salutierten.

Fünf der Spielerinnen kehrten nach massivem Druck auf ihre Familien schliesslich doch in den Iran zurück, Fatemeh Pasandideh und Atefeh Ramezanisadeh taten dies nicht. Nun erhielten sie bei einer Zeremonie mit Innenminister Tony Burke ihre neuen Dokumente überreicht. Die Sportlerinnen streben nun eine Profi-Karriere in Australien an. (riz/sda/dpa)


Südkoreas Verband wird in die Mangel genommen
Südkoreas Fussballverband steht im Verdacht, das Auswahlverfahren für Ex-Nationaltrainer Hong Myung-bo manipuliert zu haben. Die südkoreanische Polizei durchsuchte deswegen die Räumlichkeiten des Verbandes und stellte Unterlagen sowie elektronische Daten sicher. Wie mehrere Agenturen berichten, dreht sich der Fall um die Ernennung von Hong zum Nationaltrainer im Juli 2024. Der 57-Jährige hatte die Auswahl bereits bei der Weltmeisterschaft 2014 betreut, war damals jedoch gescheitert.

Neue Brisanz erhielt der Fall nach dem frühen Ausscheiden Südkoreas an der diesjährigen WM. Die als «Rote Teufel» bekannte Nationalmannschaft schied nach enttäuschenden Leistungen bereits in der Gruppenphase aus. Hong trat wenig später als Nationaltrainer zurück. Die Kritik ebbte damit nicht ab. Auch Präsident Lee Jae Myung verlangte Konsequenzen. Auf der Plattform X erklärte er, das Abschneiden der Mannschaft sei nicht nur überraschend schlecht, sondern geradezu absurd. (riz/sda)



Zverev kassiert Zweitrunden-Niederlage
Der French-Open-Sieger Alexander Zverev scheiterte beim Masters-1000-Turnier in Montreal überraschend in der 2. Runde. Der topgesetzte Deutsche verlor gegen den Niederländer Tallon Griekspoor in drei Sätzen 7:6 (7:3), 2:6, 4:6.

Beim Turnier in Kanada wollte sich Zverev eigentlich für das US Open in Form bringen. Doch er verlor das erste Spiel seit der Niederlage im Final von Wimbledon gegen Jannik Sinner. Das vierte und letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres beginnt am 30. August in New York. Der Top-70-Spieler Griekspoor bekommt es in der dritten Runde nun mit dem Italiener Matteo Arnaldi zu tun. (riz/sda)
Belinda Bencic startet mit Sieg in Toronto
Belinda Bencic erreicht in Toronto ohne Mühe die 3. Runde. Die 29-Jährige schlägt nach einem Freilos zum Auftakt die frühere US-Open-Siegerin Sloane Stephens mit 6:3, 6:1.

In ihrem ersten Match seit dem Achtelfinal-Out gegen Coco Gauff in Wimbledon hatte Bencic leichtes Spiel. Die Weltranglisten-14. führte gegen die im Ranking nur noch auf Platz 286 klassierte Amerikanerin fast durchgehend. Im ersten Satz gelangen ihr Breaks zum 3:1 und 6:3, im zweiten zum 2:0 und 5:1. In 96 Minuten löste Bencic gegen die 33-jährige US-Open-Siegerin von 2017 das Ticket für die 3. Runde.

Im Sechzehntelfinal trifft die an Nummer 12 gesetzte Olympiasiegerin auf die Amerikanerin Taylor Townsend (WTA 110). Das bisher einzige Duell der beiden liegt über sieben Jahre zurück. Damals gewann Bencic auf dem Sand von Charleston in zwei Sätzen.
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