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Sportnews-Ticker: Edimilson Fernandes von YB für zwei Spiele gesperrt

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Zwei Spielsperren gegen Edimilson Fernandes +++ Lugano-Trio fällt bis Ende Jahr aus

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
26.10.2026, 13:0126.10.2026, 13:01
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Edimilson Fernandes für zwei Spiele gesperrt
YB-Defensivspieler Edimilson Fernandes muss nach seiner Roten Karte im Heimspiel der Super League am Wochenende gegen den FC St.Gallen (2:0) für zwei Spiele aussetzen. Der Disziplinarrichter wertete die Aktion des 30-Jährigen als grobes Foulspiel.

Für Edimilson Fernandes war es die zweite Rote Karte in dieser Saison. Dass er als Wiederholungstäter nicht länger gesperrt wird, dürfte mit der umstrittenen Beurteilung der Aktion zusammenhängen. Der Verband hatte gegenüber SRF bereits erklärt, dass das Vergehen keinen Ausschluss gerechtfertigt habe. (ram/sda)
Lugano-Trio fällt lang aus
Der HC Lugano muss mindestens bis Ende Jahr ohne Calvin Thürkauf, Alessio Bertaggia (Bild) und Jesper Peltonen auskommen. Wie der Klub mitteilte, fällt das Trio mit «schwerwiegenden Verletzungen» aus. Eine Neubeurteilung der nicht näher beschriebenen Beschwerden findet frühestens Anfang 2027 statt. (ram/sda)
Plancker neuer Ski-Renndirektor
Raimund Plancker übernimmt per 1. November die Funktion des Renndirektors für die Männer im alpinen Ski-Weltcup. Der Südtiroler folgt auf Markus Waldner. Plancker war seit 2022 als stellvertretender Renndirektor für die Speed-Disziplinen tätig.

Die übrige Führungsstruktur bleibt unverändert. Hannes Trinkl ist weiterhin für die Speed-Rennen zuständig, Janez Hladnik für die technischen Disziplinen. Plancker war vor seinem Wechsel zum Weltverband während rund zehn Jahren als Trainer verschiedener Elite-Teams des italienischen Skiverbands tätig. (ram/sda)

Bencic bricht Saison ab
Belinda Bencic hat ihre Saison vorzeitig beendet. Die 29-jährige Schweizerin kann wegen einer Bänderverletzung im rechten Fuss nicht an den Turnieren in Tokio und Hongkong teilnehmen.

«Ich bin vor einigen Tagen mit starken Schmerzen am rechten Fuss aufgewacht», schrieb Bencic auf Instagram. «Ich hatte – und habe noch immer – keine Ahnung, woher diese Schmerzen kommen.» Untersuchungen in Tokio ergaben, dass die Olympiasiegerin mehrere Teilrisse des Syndesmosebandes erlitten hat. Bencic, die als Schweizer Teamleaderin für den Billie Jean King Cup in Thailand Ende November vorgesehen war, spricht von einem «sehr frustrierenden Saisonende». (ram/sda)
Smith ist Darts-Europameister
Der an Nummer 1 gesetzte Ross Smith ist neuer Europameister. Der Engländer setzte sich im Final in Dortmund gegen den überraschenden Deutschen Martin Schindler durch. Smith zog früh auf 8:2 davon. Zwar startete Schindler eine Aufholjagd, am Ende setzte sich der 37-jährige Favorit jedoch mit 11:8 durch.

Topfavorit Luke Littler aus England war bereits im Viertelfinal am Polen Krzysztof Ratajski gescheitert. Die EM bleibt damit der einzige grosse Titel, der dem 19 Jahre alten Weltmeister noch fehlt. (ram/sda/dpa)
Auch Pfadi eine Runde weiter
Nach dem BSV Bern erreicht auch Pfadi Winterthur die 3. Runde des European Cup. Gegen IFK Helsinki gewinnen die Winterthurer das Rückspiel vor heimischem Publikum 39:32.

Bereits das Hinspiel hatte der aktuell Tabellendritte der NLA klar für sich entschieden. Die Sechzehntelfinals werden erneut mit Hin- und Rückspiel am 21./22. und 28./29. November ausgetragen. (nih/sda)
Bertola in Basel erneut im Hauptfeld
Zum zweiten Mal nach 2025 übersteht Rémy Bertola (28) an den Swiss Indoors in Basel die Qualifikation. Die Nummer 219 der Welt löste das Ticket fürs Hauptfeld mit einem 7:6 (7:5), 6:4 über Mika Brunold. In der Startrunde trifft er auf den Kanadier Denis Shapovalov (ATP 47).

Und auch Brunold – er als Lucky Loser – schaffte es noch ins Hauptfeld. Damit starten ab Montag fünf Schweizer in der Main Draw. Er bekommt es mit dem Portugiesen Nuno Borges (ATP 52) zu tun. (nih/sda)
Yverdon bleibt erster Verfolger
Yverdon bleibt in der Challenge League der erste Verfolger von Leader Lausanne-Ouchy. Der Super-League-Absteiger gewinnt am Sonntag zuhause gegen Kriens nach anfänglichem Rückstand 5:2.

Jonathan Okita und Shkelqim Demhasaj drehten die Partie mit ihren Toren bereits in der ersten halben Stunde. Noch vor der Pause traf auch noch Bastien Toma für das Heimteam, das sich am letzten Wochenende im Schweizer Cup gegen den interregionalen Zweitligisten Old Boys noch schwergetan hatte (2:1). Das 1:0 der Gäste erzielte Elio Rufener nach einer Viertelstunde. In der letzten halben Stunde waren Okita und Toma ein zweites Mal erfolgreich.

Yverdons Rückstand zur Tabellenspitze beträgt somit nur noch drei Punkte. Der noch ungeschlagene Leader Lausanne-Ouchy, der in elf Spielen erst drei Gegentore zuliess, musste sich am Freitag zuhause gegen Neuchâtel Xamax mit einem torlosen Remis begnügen. (nih/sda)

Seifert ohne Exploit
Noe Seifert verpasst im Barrenfinal an der WM in Rotterdam die Medaillenränge deutlich. Nach einem frühen Fehler belegt der Aargauer den 8. und letzten Platz.

Seifert knickte bereits bei der ersten höheren Schwierigkeit seiner Übung ein, womit ein Exploit früh ausser Reichweite geriet. Beim Abgang des 27-Jährigen kam ein grosser Ausfallschritt hinzu. Am Ende resultierte die enttäuschende Wertung von 12,500 Punkten.

Der Sieg ging an den Chinesen Zou Jingyuan, der sich mit dem Fabelwert von 15,733 Punkten seine fünfte WM-Goldmedaille an diesem Gerät sicherte. Damit distanzierte der 28-Jährige, der 2021 in Tokio und 2024 in Paris auch Olympia-Gold am Barren gewonnen hatte, seine Konkurrenten deutlich. Der Kroate Illia Kovtun wurde mit 14,900 Punkten Zweiter und lag damit knapp vor dem Russen Daniel Marinow (14,866). (nih/sda)
Der fünfte Challenger-Titel für Ritschard
Alexander Ritschard, die Nummer 483 im Ranking, holte sich am Sonntag in Lissabon seinen fünften Titel auf der Challenger-Tour – den ersten seit Lissabon vor zwei Jahren. Der 32-jährige Zürcher besiegte im Finale den Russen Swiatoslaw Gulin 6:2 und 6:1. Damit wird der Zürcher in der ATP-Rangliste rund 200 Plätze gutmachen. (nih/sda)
Chabloz krönt sich zum zweiten Mal zum Freestyle-Weltmeister
Maxime Chabloz gewinnt zum zweiten Mal nach 2024 den WM-Titel im Freestyle-Kitesurfen. Der Schweizer entscheidet zusätzlich das Saisonfinale der GKA Kite World Tour in Ilha do Guajiru in Brasilien für sich.

Den Titel sicherte sich der Nidwaldner bereits mit dem Finaleinzug. Im entscheidenden Durchgang des Finals setzte er sich dann mit seinem letzten Trick vor den Ägypter Karim Mahmoud. Nach Platz 3 in Mexiko und dem Sieg in Deutschland schloss Chabloz die Saison mit einem weiteren Erfolg ab.

Freestyle ist die akrobatische Sparte des Kitesurfens: Bewertet werden Sprünge, Rotationen und Landungen. Der WM-Titel ist von Weltverband World Sailing anerkannt. Olympisch ist hingegen die Rennklasse Formula Kite auf Tragflügelbrettern. (nih/sda)
Antonelli startet von der Pole zum ersten WM-Matchball
WM-Leader Kimi Antonelli verschafft sich mit Startplatz 1 für den Grand Prix der USA am Sonntag eine ideale Ausgangslage für seine erste Chance auf den WM-Titel in der Formel 1. Max Verstappen kam im Red Bull bis auf 0,179 Sekunden heran und startet neben Antonelli aus der ersten Reihe. Dahinter überraschte dessen Teamkollege Isack Hadjar mit Startplatz 3.

Für Antonelli kommt seine siebente Pole-Position in diesem Jahr zum perfekten Zeitpunkt. Der Mercedes-Fahrer hat in Austin seine erste Chance, den WM-Titel vorzeitig perfekt zu machen und jüngster Formel-1-Weltmeister der Geschichte zu werden. Dafür muss er das Rennen allerdings gewinnen und dürfte George Russell (Startplatz 6) höchstens Neunter werden und Lewis Hamilton (Startplatz 5) nicht über den fünften Platz hinauskommen.

Der Start zum sechstletzten Saisonrennen erfolgt um 21.00 Uhr. (nih/sda)

Ein drittes Tor für Embolo
Breel Embolo erzielte in der Nacht auf Sonntag sein drittes Tor in der Major Soccer League. Der Treffer des Basler Stürmers war jedoch vergeblich für Atlanta United, das zu Hause gegen Chicago Fire 2:3 unterlag. Embolo, der zum neunten Mal seit seiner Ankunft Anfang September in Nordamerika in der Startelf stand, traf mit einem Hechtkopfball. (dab/sda)

Kyshawn George glänzt gegen Chicago
Kyshawn George prägt Washingtons 124:120-Auswärtssieg gegen die Chicago Bulls mit 22 Punkten. Die Wizards feiern damit im dritten NBA-Spiel dieser Saison den zweiten Erfolg.

Nach den acht Ballverlusten am Vortag gegen Toronto zeigte der Walliser eine starke Reaktion. Neben seinen Punkten verbuchte er neun Rebounds, fünf Assists und vier Blocks. Die Zahl seiner Ballverluste reduzierte er auf drei. Während seiner Einsatzzeit erzielte Washington 14 Punkte mehr als Chicago, obwohl George alle fünf Dreipunktewürfe verfehlte.

Trae Young war mit 25 Punkten der beste Werfer der Wizards, Anthony Davis steuerte 19 Zähler bei. Weiterhin fehlte die Nummer 1 des jüngsten Drafts: AJ Dybantsa wartet wegen Knöchelschmerzen auf sein NBA-Debüt.

Die Houston Rockets blieben mit einem 121:114- Sieg auswärts gegen die Atlanta Hawks auch im dritten Saisonspiel siegreich. Clint Capela, der tags zuvor in San Antonio nicht eingesetzt worden war, erhielt elf Minuten Spielzeit. Der Genfer Center traf seinen einzigen Wurf und kam auf zwei Punkte sowie drei Rebounds. (dab/sda)

MotoGP-Rennen in Australien fällt ins Wasser
Regen und eingeschränkte Sicht verhinderten am Sonntagmorgen Schweizer Zeit in Phillip Island die Rennen aller drei Klassen. Marc Marquez hätte in der MotoGP von der Pole-Position starten sollen. Nach den Sieg im Sprint vom Samstag liegt der Ducati-Fahrer weiterhin zehn Punkte vor Martin.

Der Aprilia-Pilot Martin hatte sich bei seinem Sturz im Sprint das rechte Handgelenk gebrochen. Die Verletzung erwies sich jedoch als weniger schwerwiegend als zunächst befürchtet. Eine Rückkehr nach Spanien für eine Operation ist gemäss seinem Team nicht nötig.

Die Absage des Rennens bedeutete zugleich einen verregneten Abschied von Phillip Island. Der GP von Australien, seit 1997 auf dem Küstenkurs ausgetragen, zieht im nächsten Jahr auf eine Stadtrennstrecke in Adelaide um.

In diesem Jahr steht als Nächstes Malaysia im Kalender. Danach folgen Katar, sofern es die Sicherheitslage im Nahen Osten zulässt, sowie Portugal und Valencia. (dab/sda)

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