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Sportnews-Ticker: Buemi verlässt die Formel E

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Waltert überrascht in Cincinnati +++ Buemi verlässt die Formel E

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
13.08.2026, 20:0913.08.2026, 20:09
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Erfolg für Simona Waltert
Simona Waltert feiert am WTA-1000-Turnier in Cincinnati einen schönen Erfolg. Die Bündnerin gewinnt ihr Erstrundenspiel gegen die Kroatin Petra Marcinko 5:7, 6:4, 6:2.

Waltert, in der Weltrangliste auf Platz 90 klassiert, kämpfte sich nach verlorenem Startsatz zurück und zeigte sich dabei nervenstark. Nach dem ersten Satz wehrte sie sämtliche neun Breakchancen ihrer Gegnerin ab. Nun kommt es für Waltert zu einem speziellen Duell: In der zweiten Runde trifft sie auf Jessica Pegula, die aktuelle Weltnummer 3. (abu/sda)


Buemi verlässt die Formel E
Sébastien Buemi wird in der kommenden Saison nicht mehr in der Formel E antreten. Das Team Envision gab am Donnerstag die Trennung vom 37-jährigen Waadtländer bekannt. Buemi war seit dem Start der Formel E im Jahr 2014 Teil der Rennserie und prägte deren Anfangsjahre massgeblich. Der Schweizer feierte 14 Siege, stand 36-mal auf dem Podest und sicherte sich 17 Pole-Positions. In der Saison 2015/16 wurde er Weltmeister. Dreimal beendete er die Meisterschaft zudem als Zweiter.

Nach Stationen bei Renault und Nissan fuhr Buemi in den vergangenen vier Jahren für Envision. Seinen letzten Sieg in der Formel E feierte er im vergangenen Jahr in Monaco. Bei Envision wird er künftig eine beratende Rolle übernehmen und weiterhin in die Entwicklungsarbeit eingebunden sein. Buemi will sich künftig auf seine Karriere in der Langstrecken-Weltmeisterschaft mit Toyota konzentrieren. (riz/sda)
Frühere Lugano-Präsident Fabio Gaggini ist verstorben
Wie der HC Lugano am Donnerstag mitteilt, ist Vereinsikone Fabio Gaggini nach einer Krankheit im Alter von 70 Jahren verstorben. Zunächst war Gaggini bei den Tessinern als Spieler aktiv und führte Lugano 1982 als Captain in die Nationalliga A. Bereits im Alter von 28 Jahren beendete er seine Spielerkarriere und übernahm 1991 das Amt des Präsidenten.

Insgesamt wurden die Bianconeri mit Präsident Gaggini viermal Meister. 2006 gab er sein Amt ab, blieb dem Verein aber treu. Der HCL lobt den ehemaligen Präsident in einer offiziellen Meldung: «Charismatisch, empathisch, ein Stratege von aussergewöhnlichem Format, mit ausgeprägter Weitsicht und der Fähigkeit, die Gegenwart zu lesen und die Zukunft vorauszudenken, verstand er es stets, Entwicklungen im Sport und in seinem Umfeld frühzeitig zu erkennen.» (riz)


Djakovic und Löhr in den Halbfinals
Mit Kay-Lynn Löhr über 200 m Brust und Antonio Djakovic über 200 m Crawl überstehen am Donnerstag an der EM in Paris nur zwei Schweizer die erste Hürde. Djakovic qualifizierte sich als 16. nur knapp für die Halbfinals vom Abend. Mit seiner Vorlauf-Zeit von 1:47,07, rund 1,7 Sekunden über seinem Schweizer Rekord, zeigte sich der Thurgauer zufrieden. «Das war bestimmt ein Schritt vorwärts.»

Seit dem Gewinn der EM-Bronzemedaille 2024 unterbot der immer wieder mit gesundheitlichen Rückschlägen kämpfende Djakovic die 1:47er-Marke nicht mehr. Löhr schaffte den Vorstoss in die Halbfinals über 200 m Brust als 13. In 2:28,47 blieb die 18-jährige Zürcherin allerdings um mehr als zwei Sekunden über ihrer persönlichen Bestzeit (riz/sda)
Beachvolley-Duos siegen erneut
Die Duos Nina Brunner/Tanja Hüberli (Bild) und Joana Mäder/Leona Kernen bleiben an der Beachvolleyball-EM in Stare Jablonki in Polen auf Erfolgskurs. Beide Teams haben auch ihr zweites Gruppenspiel gewonnen.

Brunner/Hüberli bezwangen die Französinnen Làzana Placette und Alexia Richard 21:18, 21:16. Im dritten und letzten Gruppenspiel gegen die Tschechinnen Kylie Neuschäferova und Martina Maixnerova können die zweifachen Europameisterinnen den Gruppensieg und die direkte Qualifikation für die Achtelfinals perfekt machen.

Julian Friedli und Jonathan Jordan qualifizieren sich mit einem Coup für die Achtelfinals. Sie bezwingen die Weltmeister und Olympiasieger. Friedli und Jordan wuchsen im zweiten Gruppenspiel über sich hinaus. Der Aargauer und der Basler setzten sich gegen David Ahman und Jonatan Hellvig 21:19, 21:18 durch. (riz/sda) (ram/sda)
Nakashima fordert Shelton im Final
Vorjahressieger Ben Shelton (Bild) steht erneut im Final des ATP-1000-Turniers, das dieses Jahr in Montreal ausgetragen wird. Der Amerikaner bezwang im Halbfinal seinen Landsmann Learner Tien 6:2, 6:3. Shelton (ATP 10), der die alternierend in Montreal und in Toronto stattfindende Veranstaltung im Vorjahr gewonnen hatte, schlug Tien (ATP 19) erstmals nach zwei Niederlagen.

Im Final trifft Shelton erneut auf einen Landsmann. Brandon Nakashima (ATP 31) setzte sich im anderen Halbfinal gegen den aufstrebenden Spanier Rafael Jodar (ATP 15) ebenfalls in zwei Sätzen durch. (ram/sda)
Xavi wird Nationalcoach der Niederlande
Der niederländische Verband setzt bei der Neubesetzung des Trainerpostens auf Expertise aus dem Ausland. Der Spanier Xavi Hernandez wird neuer Nationalcoach Nach Verbandsangaben unterschrieb der 46-Jährige Hernandez einen Vertrag bis zur WM 2030. Der frühere Profi tritt die Nachfolge von Ronald Koeman an, der nach dem WM-Aus gegen Marokko zurückgetreten war.

Xavi hatte als Trainer von 2021 bis 2024 beim FC Barcelona gearbeitet, mit den Katalanen wurde er 2023 spanischer Meister. Als Spieler hatte er mit Barça deutlich mehr Erfolge gefeiert, holte unter anderem viermal die Champions League. Mit der spanischen Nationalmannschaft wurde der frühere Mittelfeld-Stratege Welt- und Europameister. (riz/sda/dpa)
Schweiz verpasst Olympia-Ticket an der Dressur-WM klar
Das Schweizer Dressur-Team verpasste an der WM in Aachen die erste Tranche von sechs Olympia-Tickets deutlich. Ohne Teamleaderin Charlotta Rogerson, die kurzfristig absagen musste, reichte es lediglich zu Platz 15. Neben dem Verzicht auf die Top-Reiterin wog auch die Tatsache schwer, dass die Schweiz kein Streichergebnis mehr hatte.

Estelle Wettstein eröffnete mit Quaterboy. Mit 67,795 Prozentpunkten belegte sie den 56. Rang. Delia Eggenberger zeigte mit Santa Maria eine solide Prüfung. Mit 68,742 und Platz 42 fehlten ihr zwei Punkte zur Qualifikation für den Grand Prix Spécial, den die Top 30 bestreiten. Charlotte Lenherr und Dettori schlossen mit 68,261 auf Rang 51 ab. Deutschland holte mit 235,063 Prozentpunkten den WM-Titel vor Grossbritannien und Dänemark. (riz/sda)


Ponti mit Bestzeit souverän im Halbfinal
Noè Ponti lässt an der EM in Paris den Frust über die bittere Enttäuschung im Final über 50 m Delfin raus. Über die doppelte Distanz schwimmt der Tessiner in den Vorläufen die klar beste Zeit.

Mit neuer Schwimmbrille, nachdem ihm die alte am Vorabend beim Eintauchen von der Nase gerutscht war und ihn im Final um die Medaille gebracht hatte, zeigte Ponti im 50-m-Becken in Saint-Denis eine eindrückliche Reaktion. In 50,47 Sekunden schwamm der Olympia-Dritte von Tokio über 100 m Delfin die beste Zeit aller Vorläufe und so schnell wie noch nie in diesem Jahr. (abu/sda)

Giger auch nicht auf der Schwägalp
Das letzte Bergkranzfest der Saison findet ohne Samuel Giger statt. Der Thurgauer fehlt auch beim Kräftemessen auf der Schwägalp.

Seit Ende Mai und dem Luzerner Kantonalen in Ruswil hat der Unspunnen- und Kilchberger-Sieger keinen Wettkampf mehr bestritten. Giger beklagt seit längerem Schulterprobleme. Bis zum Saisonhöhepunkt bleiben dem Ostschweizer noch gut drei Wochen: Das Kilchberger Schwinget findet am 5. September statt. (abu/sda)
Imeri fehlt YB drei bis vier Wochen
Die Young Boys müssen vorderhand ohne Kastriot Imeri auskommen. Der 26-jährige Offensivspieler fällt mit einer Verletzung am linken Oberschenkel drei bis vier Wochen aus, wie der Klub mitteilte.

Die Verletzung zog sich Imeri am vergangenen Samstag beim Gastspiel der Berner in Lausanne (2:2) zu. Er musste in der 37. Minute ausgewechselt werden. (car/sda)

Bissegger fällt mit Schambeinbruch aus
Der Schweizer Radprofi Stefan Bissegger muss eine Zwangspause einlegen. Wie der Thurgauer auf Instagram mitteilt, erlitt er vergangene Woche bei der Polen-Rundfahrt einen Bruch des Schambeins.

Die Verletzung zog sich Bissegger bei einem Sturz gegen Ende der 5. Etappe zu, als er unglücklich an einer Werbefahne des Veranstalters hängen blieb. Wie lange der Zeitfahr-Europameister von 2022 ausfällt und ob es für eine WM-Teilnahme in der kanadischen Metropole Montreal vom 20. bis 27. September reicht, ist offen. (car/sda)


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