Sport
Videos

Ekstase im Video: So haben Argentinien-Fans den WM-Titel gefeiert

Video: watson/een

Von Buenos Aires bis Bangladesch feiern die Argentinien-Fans den WM-Titel

Millionen Menschen in Argentinien haben den Titel ihrer Nationalmannschaft um Superstar Lionel Messi bei der Weltmeisterschaft in Katar frenetisch gefeiert. Seit 1986 wartete Argentinien auf diesen dritten WM-Titel.
19.12.2022, 11:1819.12.2022, 12:29

Fans in den Strassen der Hauptstadt Buenos Aires und anderer Teile des südamerikanischen Landes bejubelten bereits die Treffer von Messi (23. Minute) und Ángel di Maria (36.) zum 2:0-Halbzeitstand gegen Frankreich ausgelassen, wie im Fernsehen am Sonntag zu sehen war. Nach dem entscheidenden Treffer von Gonzalo Montiel zum 4:2-Erfolg im Elfmeterschiessen kannte die Freude keine Grenzen mehr.

Video: watson/een

«Weltmeister! Messis Argentinien berührt den Himmel in Katar», schrieb die argentinische Zeitung «La Nación». Die Fans in Buenos Aires versammelten sich in Massen rund um den Obelisken. Die Gegend war bereits für den Verkehr gesperrt gewesen, Busse fuhren nicht mehr, Geschäfte schlossen früher. Buenos Aires und andere Städte boten auf Grossleinwänden im Sommer auf der Südhalbkugel von Mittag an Public Viewing an, Bars und Restaurants lockten mit Sonderangeboten zum Fussballschauen.

WM 2022

Die Hoffnung auf den ersten WM-Titel seit 1986 und den dritten insgesamt war vor allem gestiegen, nachdem Argentinien im Halbfinale mit 3:0 gegen Kroatien gewonnen hatte. Die Anspannung war in jeder Ecke der Hauptstadt und in dem ganzen fussballverrückten Land von Messi und Diego Maradona zu spüren. Der sportliche Triumph stellt einen Lichtblick in Argentiniens wirtschaftlicher Dauerkrise mit galoppierender Inflation dar.

Manche folgten für den Erfolg dabei auch ihrem Aberglauben. So schaute der argentinische Präsident Alberto Fernández das Finale zu Hause. Dahinter steckt eine lange Tradition argentinischer Staatschefs: Sie zogen es nach der 0:1-Niederlage der Südamerikaner gegen Kamerun bei der WM in Italien 1990 in Anwesenheit des damaligen Präsidenten Carlos Menem vor, den Spielen der Albiceleste bei einer WM fernzubleiben. (sda/dpa)

Weitere WM-Videos:

«Es tut jetzt noch weh» – unsere ersten WM-Erinnerungen

Video: watson/Emily Engkent

Dieses «Wein doch» ist für alle, die den Fussball-WM-Hype verabscheuen

Video: watson/Sina Alpiger, Emily Engkent

Rhetorik-Kurs, Teil VI: Heute üben wir die Kunstpause mit Gianni Infantino

Video: watson/een
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die besten Bilder der Fussball-WM 2022 in Katar
Mit Gesang und Tanz – Argentinienfans feiern den Einzug ins Finale
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
TV-Auftritt geht viral: «Ich würde alle Republikaner feuern, ich mag sie nicht»
Ein Auftritt der Demokratin Jaime West in einem lokalen TV-Interview sorgt in den USA für Aufsehen. West kandidiert im US-Bundesstaat Indiana für den Fayette County Council, District 4. Die Wahl findet am 3. November statt.

Das Gespräch wurde am 9. Oktober im Rahmen eines Kandidaten-Forums aufgenommen. West hatte kein Eröffnungsstatement vorbereitet und sprach nach eigenen Angaben «aus dem Herzen». Sie erwähnte, dass sie ein kleines Reinigungsunternehmen führt und Mutter von drei erwachsenen Kindern ist.

Auf die Frage nach einer Entscheidung, die bei manchen Wählenden unpopulär wäre, aber dem Bezirk nütze, antwortete sie: «Alle Republikaner feuern». Sie rede nicht einmal mit ihnen und mag sie nicht. Anhänger der MAGA-Bewegung bezeichnete sie als rassistisch und nicht sehr intelligent, es gebe aber auch «gute Republikaner». Zum Schluss sagte sie mit Blick in die Kamera: «Wir haben auch Waffen».

TV3 stellte das Interview auf YouTube. Ausschnitte erreichten auf Social Media Millionen Views. Die einen feiern West für ihre ungefilterte Art, andere kritisieren sie scharf. Die konservative Kommentatorin Chaya Raichik («LibsOfTikTok») fragte auf X, ob West betrunken sei. Belege dafür gibt es nicht. Ein ander User schreibt auf X: «Jaime West ist meine neue Lieblingspolitikerin der Demokraten.» (mwe)
Zur Story