commenting_rules
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Die 6 goldenen Regeln des Online-Kommentarwesens:

Du diskutierst zur Sache

Wenn du eine News-Geschichte, einen Kommentar, eine Analyse, ein Bild oder ein Video auf watson kommentieren willst, dann kommentierst Du inhaltlich exakt diejenige News-Geschichte, diesen Kommentar, diese Analyse, dieses Bild oder dieses Video, unter den, die oder das du deinen Kommentar verfasst. Du tust dies deinen Möglichkeiten gemäss in korrektem Schriftdeutsch.

Du holst nicht zu einem Rundumschlag gegen Russland/USA/China, Freimaurer, die Linken, die Rechten, die Bilderberger oder die CIA aus. Du bleibst beim zu behandelnden Thema

Du respektierst unsere Anstrengungen

Wir verstehen die Kommentare unserer UserInnen als integrativen Bestandteil unseres journalistischen Informationsauftrags. Deshalb kümmern wir uns konsequenterweise als Redaktion auch selbst um die Moderation der User-Debatten. Das nimmt Zeit in Anspruch, die nicht immer im gleichen Masse vorhanden ist. Du hast dafür Verständnis und mahnst uns die Freischaltung des Kommentars nicht drei Minuten nach Verfassen desselben acht oder mehr Mal im gleichen Wortlaut an.

Du verlässt dich im Gegenzug darauf, dass wir Kommentare, die nachts verfasst und deren Rechtschreibung auf akzidentelle akute Trunkenheit schliessen lassen, zurückhalten und dich so in schwachen Momenten vor dir selber schützen. Du bist auch nur ein Mensch.

Nachts in der Kommentar-Spalte von watson:

Du respektierst die AutorInnen

Du honorierst die Leistung und Anstrengung unserer Journalistinnen und Journalisten. Auch wenn deren journalistisches Endprodukt deiner Meinung und deinem aktuellen Wissensstand diametral widerspricht, gibst du diesem Umstand auf sozialverträgliche Art und Weise Ausdruck.

So zum Beispiel lieber nicht:

Video: watson.ch

Bei falschen Faktendarstellungen bestehst Du auf einer transparenten Korrektur und bietest der verantwortlichen Journalistin beziehungsweise dem verantwortlichen Journalisten einen weiteren Austausch per Email an.

Du gehst nicht automatisch davon aus, dass der/die betreffende JournalistIn im Auftrag von Russland/USA/China, der Freimaurer, der Linken, der Rechten, der Bilderberger oder der CIA arbeitet.

Du respektierst deine Diskussionspartner

Wir hier auf der Redaktion sind Frauen und Männer, Alte und Junge, Homo- und Heterosexuelle, Ausländer und Schweizer, Freisinnige und Linke, Städter und Landeier, Federer- und Nadal-Fans. Trotzdem kommen wir morgens alle gerne zur Arbeit, weil wir uns gegenseitig respektieren und nur nach einem Kriterium aussortieren: Arschloch oder Nichtarschloch.

Du nimmst zur Kenntnis, dass wir es auch in unserer Kommentarspalte so halten und respektierst deine Mitkommentatoren unabhängig ihres Geschlechts, ihrer Nationalität, ihres Alters, ihrer sexuellen Ausrichtung oder ihrer politischen Ansichten. Du erwartest selbstverständlich Gegenrecht.

Die Arschlöcher denunzierst du konsequent per Meldefunktion und vertraust darauf, dass wir uns um die kümmern.

Du trägst zur Qualität von watson bei

Wenn du einen Kommentar schreibst, dann beabsichtigst du, zur Qualität des journalistischen Produkts watson beizutragen. Dazu tragen folgende drei Unter-Absichten bei:

1. Du möchtest eine/n Journalisten/in oder eine/n Mitkommentator/in auf eine falsche Faktendarstellung hinweisen und lieferst die Korrektur mitsamt Quellenangabe mit.

2. Du möchtest den Horizont eines/r Journalisten/in oder eines/r Mitkommentatoren/in erweitern und weist mitsamt Quellenangabe auf dein weiterreichendes Spezialwissen hin.

3. Du möchtest eine/n Journalisten/in oder eine/n Mitkommentator/in im Austausch von Argumenten von deiner Meinung überzeugen, und tust deshalb deine eigene Meinung in Form von Fragen kund (Gut: «Ist meine Angst unbegründet, dass die USR III zu höheren Steuern für den Mittelstand führt?» Schlecht: «Schreibst du Trottel eigentlich im Auftrag von Russland/USA/China, der Freimaurer, der Linken, der Rechten, der Bilderberger oder der CIA?»).

Du schreibst nie Zensur

Du vermeidest es unter allen Umständen, die Redaktion von watson der «Zensur» zu bezichtigen. Der Ausdruck leitet sich vom lateinischen Wort «censura» ab, das das Amt des Sittenrichters in der Römischen Republik bezeichnete. Zensur ist also per definitionem eine staatliche Massnahme zur Verhinderung der Informations- und Meinungsfreiheit.

Du verstehst, dass wir deinen Kommentar deswegen nicht freischalten, weil er gegen einen oder mehrere der Regeln 1 bis 5 dieser Aufzählung verstossen hat und nicht, weil wir die Informations- oder Meinungsfreiheit einschränken wollen, was wir als nichtstaatliche Organisation gar nicht können.