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Südsudan

UNO befürchtet Hungersnot im Südsudan



epa04157791 A handout photo made available on 07 April 2014 by the United Nations-African Union Mission in Darfur (UNAMID) showing a general view of the settlement for Internally Displaced Persons (IDPs) inside the UNAMID base in Khor Abeche, South Darfur, Sudan, 06 April 2014.  According to the community leaders, more than 3,000 Internally Displaced Persons (IDPs) remain inside the UNAMID compound, following attack by an armed group on 22 March. The IDPs are waiting to be transferred to a Buffer Zone that UNAMID is constructing for them at the vicinity of the compound.  EPA/ALBERT GONZALEZ FARRAN/UNAMID/HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Flüchtlingslager in Darfur. Bild: EPA

Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) warnt vor einer dramatischen Hungersnot im Südsudan. Die Ernährung von 3,7 Millionen Menschen ist nicht gesichert, 50'000 Kinder unter fünf Jahren könnten laut UNICEF sterben. Von den zur Versorgung der Notleidenden benötigten 38 Millionen Dollar hat UNICEF erst 4,6 Millionen Dollar zusammen, wie das Hilfswerk am Freitag in New York mitteilte. «Und das Schlimmste steht noch bevor. Wenn der Konflikt fortdauert und die Bauern nicht säen können, werden wir eine Unterernährung von Kindern sehen, wie es sie hier noch nie gab», sagte der Südsudan-Beauftragte Jonathan Veitch.

Seit der Unabhängigkeit 2011 ist die Versorgungslage im Südsudan schwierig. Seit mehr als drei Monaten bekämpfen sich Anhänger von Präsident Salva Kiir und seines Rivalen Riek Machar. Mehrere tausend Menschen wurden bei den Gefechten getötet, mehr als eine Million sind auf der Flucht. Seit Beginn der Kämpfe hat sich auch die Versorgungslage bedrohlich zugespitzt - auch, weil Lager des Welternährungsprogramms (WFP) geplündert wurden. (mbu/sda)

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