Wir Eltern
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Taschengeld oder Stundenlohn: Wie soll ich mein Kind bezahlen?

Sollen Kinder für ihre Arbeit bezahlt werden? Für welche Arbeiten genau? Und wie bringt man ihnen den Umgang mit Geld bei? 

nathalie sassine / wir eltern



Ein Artikel von

Ich muss zugeben, dass ich es ziemlich cool finde, wenn meine Tochter wieder einmal eine «Idee» hat! «Mami, darf ich ein wenig Lavendel aus dem Garten nehmen, um damit Parfum zu machen?» Ähm, ja klar, denke schon. Insgeheim hoffe ich natürlich, dass ich das Parfum bald klammheimlich loswerden kann. 

Muss ich aber gar nicht. Denn die Kleine will ihre Kreation nicht nur selber herstellen, sondern auch verkaufen. Coco Chanel lässt grüssen. Natürlich unterstütze ich solche unternehmerische Initiativen gerne. Woher diese kommen, liegt auf der Hand, schliesslich kriegen unsere Kinder viele Gespräche mit, bei denen wir Eltern über unsere Firma reden und Ideen diskutieren, wie man expandieren könnte. Dass da was hängenbleibt, finde ich toll! 

Was gehört zur täglichen Hausarbeit, was nicht?

Auch wissen die Kinder, dass sie sich ein wenig Feriengeld dazuverdienen können, indem sie uns im Garten helfen oder sonst was tun, was nicht zur täglichen Hausarbeit gehört. 

Bild

Geld wächst nicht auf Bäumen. Das lernen Eltern und Kinder bei den Chore Monsters. bild: screenshot

Aber wo zieht man die Linie zwischen Taschengeld und bezahlter Arbeit zu Hause? Und wie bringt man den Kindern den Wert von Geld bei? Diese Frage stellt sich der Blog Chore Monsters (frei übersetzt: Ämtli-Monster) – eine Web- und Mobile-App-Suite, die den Kindern Ämtlis schmackhaft machen soll – und für die Antworten eine Infografik erstellt hat. 

Die Kernaussagen sind ziemlich spannend:

Ich denke, ich werde die unternehmerische Initiative meiner Tochter weiterhin unterstützen. Auch wenn das bedeutet, dass hier noch mehr Zeugs rumliegt, das verkauft werden soll... 

Wie handhabt ihr das mit dem Taschen- bzw. Ämtligeld?

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    Alle Leser-Kommentare
  • Silas89 27.06.2015 20:57
    Highlight Highlight Ich denke, dass auch der Betrag selbst wichtig ist. 1 Franken pro Woche ist beispielsweise absurd. Damit kann man sich nur am Kiosk Schleckzeug kaufen und sonst gar nichts. Ich habe schon früh 10 Franken/Woche bekommen und denke, dass man so auch lernt, mit Geld umzugehen.

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