Wissen
International

Kleinste Schlange der Welt wurde auf Barbados wiederentdeckt

Sie galt als ausgestorben – nun wurde die kleinste Schlange der Welt wieder gesichtet

26.07.2025, 07:0026.07.2025, 10:14

Es gibt sie doch noch: Die kleinste Schlange der Welt ist auf der Karibikinsel Barbados wiederentdeckt worden. 20 Jahre lang hatten Forscher nach dem bereits ausgestorben geglaubten Reptil gesucht.

This photo provided by Re:wild shows the Barbados threadsnake next to a ruler, in the Scotland District of St. Andrew, Barbados, Thursday, March 20, 2025. (Connor Blades/Re:wild via AP)
Barbados Redis ...
Sieht auf den ersten Blick aus wie ein Regenwurm: Die kleinste Schlange der Welt.Bild: keystone

Im März 2025 entdeckten Umweltschützer dann ein Exemplar der Barbados-Fadenschlange unter einem Stein. Eine ausgewachsene Barbados-Fadenschlange ist gerade mal acht bis zehn Zentimeter lang und kann leicht mit einem Regenwurm verwechselt werden. Damit ist die auf den lateinischen Namen Tetracheilostoma carlae hörende Schlange die kleinste Schlange der Welt.

«Seit 1889 gab es nur eine Handvoll Sichtungen», sagte Connor Blades, ein an der Suchmission beteiligter Beamter des Ministeriums.

Die Wiederentdeckung der Schlange sei «eine Erinnerung für uns Einwohner von Barbados, dass die Wälder von Barbados einzigartig sind und geschützt werden müssen», erklärte Justin Springer von der Umweltorganisation Re:wild.

Die winzige Schlange wurde zu Untersuchung unter dem Mikroskop an die University of West Indies gebracht, bevor sie wieder im Wald ausgesetzt wurde.

Die Barbados-Fadenschlange ist besonders stark vom Aussterben bedroht: Das Weibchen legt nur ein einziges Ei pro Nest. (dab/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
So gut oder schlecht schützt sich deine Gemeinde gegen Phishing-Mails
Fast jede Schweizer Gemeinde hat einen Basisschutz gegen gefälschte E-Mails eingerichtet – aber nur jede neunte so, dass ein Phishing-Mail in ihrem Namen tatsächlich blockiert würde. Eine neue Studie zeigt, wie löchrig die digitalen Postfächer von 2110 Gemeinden sind.
Stell dir vor, du bekommst ein Phishing-Mail, das aussieht, als käme es von deiner Gemeinde – mit der Aufforderung, eine Busse zu bezahlen oder einen Link anzuklicken.
Zur Story