Sport
Premier League

ManU zieht den Kopf aus der Schlinge und kassiert doch noch den Ausgleich

Premier League, 25. Runde
Tottenham – Everton 1:0 (0:0)
Manchester United – Fulham 2:2 (0:1)
Die Entscheidung: Darren Bent gleicht in der Nachspielzeit aus.
Die Entscheidung: Darren Bent gleicht in der Nachspielzeit aus.Bild: Keystone
Nur 2:2 zuhause gegen den Letzten

ManU zieht den Kopf aus der Schlinge und kassiert doch noch den Ausgleich

Was wäre das für ein Debakel gewesen, wenn Manchester United nun selbst gegen Schlusslicht Fulham verloren hätte. Am Ende gab es nach einem 2:2 trotzdem hängende Köpfe.
09.02.2014, 19:0709.02.2014, 20:19

Der Serienmeister der vergangenen Jahre befindet sich weiter in der Krise. Manchester United kam zuhause gegen den Tabellenletzten Fulham bloss zu einem 2:2. Dabei wies die offizielle Statistik am Ende genau zwei Schüsse von Fulham aufs Tor aus.

Lange sah es nach einer faustdicken Sensation aus. Die Londoner gingen durch Steve Sidwell in der 19. Minute in Führung, nachdem die ManU-Abwehr beschloss, kollektiv in einen Sekundenschlaf zu fallen. Das pausenlose Anrennen des Heimteams wurde nach einem langen Warten doch noch belohnt. Robin Van Persie (78.) und Michael Carrick (80.) sorgten mit ihrem Doppelschlag für die Wende.

Animiertes GIFGIF abspielen
Ein einziger – wenn auch sehr schöner – Pass hebelt die ganze ManU-Abwehr aus. Das 1:0 für Fulham.GIF: Youtube/live goals

Die beiden Tore für den überlegegen Gastgeber genügten aber nicht. Fulham, bei dem der Schweizer Nationalspieler Pajtim Kasami nicht im Aufgebot stand, kam in der 94. Minute doch noch zu einem nicht erwarteten Punkt. Die ManU-Abwehr brachte den Ball nicht weg, der eingewechselte Ex-Nationalspieler Darren Bent köpfelte ihn ins Tor.

Tottenham schlägt Everton

Manchester United bleibt in der Tabelle der Premier League auf Rang sieben. Auf Rang vier, der den Einzug in die Champions-League-Qualifikation bedeutet, beträgt der Rückstand bereits neun Punkte.

Die direkten Konkurrenten um einen Platz in der Europa League standen sich am Nachmittag in London gegenüber. Tottenham Hotspur besiegte Everton mit 1:0. Das Tor des Tages erzielte Emmanuel Adebayor.

Animiertes GIFGIF abspielen
Der eigenwillige Torjubel des togolesischen Tottenham-Söldners Emmanuel Adebayor.GIF: Youtube/HQFootball
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Tempo, Talent und Taktik – die verlorene Romantik der ZSC Lions
Die ZSC Lions haben vollbracht, was in Bern noch kaum je einem Gast gelungen ist: Der SCB ist bei der 1:4-Niederlage in Ehrfurcht erstarrt. Die Zürcher zelebrierten erneut die emotionslose Leichtigkeit des Siegens und Yannick Weber, einer ihrer zahlreichen Leitwölfe, wird bald seinen Vertrag verlängern.
Mit dem Namenswechsel von Zürcher SC zu ZSC Lions durch die Fusion mit GC ist 1997 das Chaos im Stadtzürcher Hockey geordnet worden. Mit dem Umzug vom Hallenstadion in die Swiss Life Arena vor vier Jahren ist die Hockey-Kultur der Stadt zwar definitiv in der Moderne angekommen. Aber ein bisschen Romantik und Dramatik ist in die neue Zeit hinübergerettet worden. Das Kapitel, das beispielsweise Meistertrainer und Champions League-Sieger Marco Bayer 2025 geschrieben hat, endete für ihn mit dem berühmten Satz aus einem Schiller-Drama: «Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen.»
Zur Story