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Heute entstehen alle zehn Minuten gleich viel Daten wie vom Urknall bis 2002

watson erklärt's

Heute entstehen alle zehn Minuten gleich viel Daten wie vom Urknall bis 2002

10.12.2014, 10:0410.12.2014, 10:04

Die Menschheit ist von elektronischer Sammelwut befallen: Die gleiche Menge an Daten, die sie seit Anbeginn bis zum Jahr 2002 angehäuft hat, entsteht im Jahr 2014 in nur gerade zehn Minuten. Die automatisierte Analyse und Nutzung dieses gigantischen Datenbergs eröffnet ungeahnte Chancen – und Risiken. 

Das Video zeigt dir in drei Minuten, was du über Big Data wissen musst. 

Mehr Infos zu Erklärfilmen unter: www.explain-it.ch
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In der Antike begann das Massensterben der Sprachen
Mit dem Beginn der Landwirtschaft explodierte die Zahl der Sprachen. Doch diese Vielfalt nahm wieder drastisch ab – und dies lange vor dem modernen europäischen Kolonialismus.
Schätzungsweise 7500 verschiedene Sprachen werden heute weltweit gesprochen; von solchen mit Hunderten Millionen von Sprechern wie Englisch oder Mandarin bis zu solchen, die nur noch wenige Sprecher haben, etwa Liki, eine austronesische Sprache in Papua, oder Taushiro in Peru, das nur noch von einer einzigen Person aktiv gesprochen wird. Während fast fünf Milliarden Menschen heute eine der zehn häufigsten Sprachen verwenden, sind insgesamt rund 2450 Sprachen laut Daten des Endangered Languages Project vom Aussterben bedroht. Jedes Jahr verschwinden etwa vier von ihnen für immer.
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