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Referendum gegen Masseneinwanderungs-initiative quasi gescheitert

Nenad Stojanovic des Referendumskomitees "Referendum Subito" spricht an einer Medienkonferenz zur Lancierung der national koordinierten Unterschriftensammlung fuer das Referendum gegen die U ...
SP-Mann Nenad Stojanovic hat sein Ziel verpasst, die MEI-Umsetzung an die Urne zu bringen.Bild: KEYSTONE

Referendum gegen Masseneinwanderungs-Initiative quasi gescheitert

Das Schweizer Stimmvolk wird nicht über die Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative abstimmen. Der Tessiner SP-Mann Nenad Stojanovic bringt nicht genügend Unterschriften für ein Referendum zusammen.
27.03.2017, 21:0328.03.2017, 07:21

Mitte Dezember beschloss das Parlament die Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative. Keine Partei kündigte ein Referendum an. Während die SVP vor Wut schäumte, zeigte sich die SP zufrieden mit der Lösung, die nach fast drei Jahren hartem Kampf zustande gekommen war.

Nur einer, der Tessiner Politologe und SP-Mitglied Nenad Stojanovic, fand, das Volk müsse sich zur Umsetzung äussern können. Also ging er auf Unterschriftensammlung. Dass es eng werden könnte, war schon Anfang März klar. Nun ist klar: Das Referendum ist mit allergrösster Wahrscheinlichkeit gescheitert: «Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, wird es nicht reichen», sagt Stojanovic gegenüber «Tages-Anzeiger» und «Neue Luzerner Zeitung».

Jetzt auf

Zu kompliziert

Das Thema sei kompliziert und auf der Strasse schwierig zu erklären, sagte Stojanovic Anfang März zur Nachrichtenagentur SDA. Vor allem aber hat sich keine grosse Partei oder Organisation hinter das Anliegen gestellt.

Bis am 7. April müssten die notwendigen 50'000 Unterschriften beisammen sein. Stojanovic fehlen voraussichtlich mindestens die Hälfte.

Zur Abstimmung wird hingegen die Initiative «Raus aus der Sackgasse» (RASA) gelangen. Sie will den Zuwanderungsartikel gleich ganz aus der Verfassung streichen.(mwa/sda) (aargauerzeitung.ch)

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19 Kommentare
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Wambolium
27.03.2017 22:08registriert Februar 2014
Ich unterstütze den Inländervorrang, da es mMn nicht sein kann, dass eine Firma Personal im Ausland sucht, wenn es in der Schweiz genügend Arbeiter hatt. Genau hier greift der Inländervorrang, bei diesem müssen Branchen mit einer hohen Arbeitslosigkeit zuerst Leute des RAVs zu einem Vorstellungsgespräch einladen. Und zum Thema, dass diese Umsetzung nicht dem Volkswille entspricht, das Parlament hat das Beste gemacht in der 3-Jahres-Frist. Ja, gewisse Sachen wurden nicht umgesetzt, wie zB Kontigente, aber dafür hätte es Neuverhandlungen mit der EU gebraucht und die haben nicht geklappt.
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