Fussball
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epa07612272 Madrid's Deputy Mayor Marta Higueras (2-L) holds the UEFA Champions League's trophy in Plaza Mayor square, Madrid, Spain, 30 May 2019. Tottenham Hotspur will face Liverpool in their UEFA Champions League soccer final match at Madrid's Wanda Metropolitano Stadium on 01 June 2019.  EPA/Emilio Naranjo

Grosses Tamtam um das Champions-League-Finale in Madrid. Wer Tickets über Viagogo kauft, zahlt horrende Preise. Bild: EPA/EFE

9000 Euro für ein Final-Ticket der Champions League – so zockt Viagogo Fans ab

Benedikt Niessen / watson.de



Hinweise poppen auf, blinken in verschiedenen Farben: «Für dieses Event sind weniger als ein Prozent der Tickets verfügbar», steht da. Auf einem anderen Banner die Warnung: «Fast ausverkauft! Nur noch 15 Tickets übrig.»

Wir sind auf dem Ticketportal Viagogo und suchen nach Tickets für das Champions-League-Finale. Einige Tage zuvor war klar: Um den Pokal werden Tottenham Hotspur und der FC Liverpool im Madrider Stadion Wanda Metropolitano spielen. Wieder blinkt etwas auf: «Jemand anderes hat sich dieses Ticket geschnappt.» Es sind Methoden, die man von Urlaubsportalen kennt. Die Hinweise sollen Kunden unter Druck setzen und zu einem schnellen Kauf animieren. Und das funktioniert offenbar.

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«Hilfe, es gibt kaum Tickets!» – Schon während der Warterei auf die angebotenen Tickets setzt das Portal einen unter Druck. bild: screenshot viagogo

Wenn man «Tickets Champions League Finale» googelt, ist Viagogo das erste Suchergebnis. Zahlreiche Kunden kaufen in den wenigen Minuten, die wir auf der Seite sind, offenbar Karten für das Spiel. Die Tickets werden dort zu horrenden Preisen zwischen 3500 und über 9000 Euro gehandelt.

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Viel Rot, viele Hinweise: Mitte Mai gab es auf Viagogo Tickets für das CL-Finale zu horrenden Preisen. bild: screenshot viagogo

Insgesamt 38'000 von insgesamt 63'500 Karten hatte die Uefa für Fans bereitgehalten. Die beiden Finalisten erhielten je 17'000 Tickets, während 4000 Eintrittskarten im März an Fans weltweit verkauft wurden. Die übrigen Eintrittskarten gehen an das lokale Organisationskomitee, Vereine, Fussballverbände, Sponsoren und Medien.

Die eigentlichen Preise der 38'000 Karten liegen nicht wie bei Viagogo im hohen vierstelligen Bereich, sondern wurden von der Uefa je nach Kategorie für Preise zwischen 70 und 600 Euro verkauft.

Diverse Tickets für das Finale wurden auf Zweitmärkten zum Kauf angeboten – unter anderem bei Viagogo. Fünf Liverpool-Fans droht ein lebenslanges Stadionverbot an der Anfield Road, nachdem sie versuchten, ihre Tickets gewinnbringend für umgerechnet bis zu 5108 Euro weiterzuverkaufen. Der FC Liverpool erklärte, dass «interne Untersuchungen» laufen. Die Spurs haben drei Dauerkarteninhaber bereits gesperrt, nachdem ihre Tickets auf einschlägigen Webseiten entdeckt worden waren. «Wir fordern alle Fans auf, eine der grössten Gelegenheiten in der Vereinsgeschichte nicht zu ruinieren, indem sie ihre Tickets weiterverkaufen und davon profitieren», hiess es in einer Erklärung des Liverpool Echo.

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Tickets der Kategorie 1 wurden offenbar auf Viagogo auch mal für 9099 Euro verkauft. bild: screenshot viagogo

Auf Nachfrage von watson.de verurteilt Viagogo dieses Vorgehen gegen die Fans: «Es ist absurd, dass Clubs genau die Menschen bestrafen, die ihre grössten Unterstützer sind, und dazu beitragen sollten, ihren Betrieb mit lebenslangen Verpflichtungen gegenüber den Clubs zu finanzieren», schrieb das Unternehmen in einer Mail an die Redaktion.

Und weiter: «Es ist völlig legal, dass jemand Tickets verkauft, die er nicht benutzen kann. Die Fans von Tottenham und Liverpool sollten das Recht haben, ihr Eigentum weiterzuverkaufen, wenn sie es wünschen.» Das Vorgehen von Viagogo ist aber nicht nur beiden Clubs ein Dorn im Auge.

Angebotene Viagogo-Tickets gibt es oftmals noch gar nicht

Was bei Viagogo als besonders dubios kritisiert wird, ist die Masche mit den Leerkäufen. Demnach bietet das Unternehmen Tickets an, die es noch gar nicht besitzt. Dazu kommen die horrenden Preise: So wird eine saftige Provision verlangt – in der Regel zehn Prozent von dem, der sein Ticket verkaufen will, und 15 Prozent vom Käufer. Dadurch sind die Preise für die Tickets um ein Vielfaches teurer als der Originalpreis.

Die Grenze ist nach oben hin offen: Für das WM-Finale 2014 in Rio verkaufte Viagogo Karten für bis zu 30'000 Euro.

Noch im Jahr 2012 arbeiteten sieben Bundesliga-Vereine mit Viagogo zusammen. Der Höhenflug dauerte nicht lange an. 2013 gab es zahlreiche Fan-Proteste gegen Viagogo. Vereine wie Schalke oder der HSV kündigten ihre Verträge mit dem Unternehmen. 2018 ging selbst die Fifa gegen die Ticketbörse vor, weil diese entgegen eines Verbots WM-Karten für das Turnier in Russland vertrieb.

«Wir setzen uns dafür ein, dass jeder Zugang zu Tickets hat.»

Viagogo

Zuletzt ging Zweitliga-Aufsteiger Karlsruher SC vor einem Spiel mit einer einstweiligen Verfügung gegen das Schweizer Unternehmen vor. Regelmässig hätten Fans sich dem KSC gegenüber beschwert, bei der Plattform Viagogo Tickets zu einem deutlich überteuerten Preis erworben zu haben. Doch nicht nur im Fussball finden sich überteuerte Tickets des Portals, auch die Hamburger Elbphilharmonie warnte schon vor Schwarzmarkt-Tickets über Leerverkäufe und kritisierte explizit Viagogo dafür.

Viagogo wehrt sich gegen die Kritik

Die Firma mit Hauptsitz in Genf wehrt die Kritik seit Jahren ab. Auf Nachfrage von watson.de teilte das Unternehmen mit, dass man lediglich eine Plattform für Drittanbieter sei. «Viagogo ist ein Marktplatz – und kauft oder verkauft keine Tickets», heisst es per Mail. Das Unternehmen geht aber noch weiter. Der Tenor: Viagogo ist mehr Segen als Fluch. «Wir listen Tickets auf, sobald sie verfügbar sind, weil wir uns dafür einsetzen, dass jeder Zugang zu Tickets hat», heisst es. «Über den Primärmarkt werden viele Tickets zunächst Unternehmenssponsoren, Werbetreibenden, VIP-Sitzplatzinhabern und anderen gut vernetzten Personen zugewiesen, bevor sie an der Abendkasse der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.»

Das Unternehmen sehe sich als «sichere Plattform für den Kauf und Verkauf» und die grosse Zahl der wiederkehrenden Käufer und Verkäufer auf der Plattform spreche für ihre wichtige Rolle, um den Menschen die Teilnahme an der Veranstaltung ihrer Wahl zu ermöglichen. «Durch den Zugang zum Kauf und Verkauf von Tickets auf einer sicheren Online-Plattform hat Viagogo den Ticketbetrug, der früher ausserhalb von Veranstaltungsorten oder auf dem Schwarzmarkt existierte, deutlich reduziert.»

epa07557675 (FILE) - General view of the Wanda Metropolitano stadium during Atletico Madrid's training session in Madrid, Spain, 09 May 2018 (re-issued 09 May 2019). Liverpool FC will face Tottenham Hotspur in the 2019 UEFA Champions League final at the Wanda Metropolitano stadium in Madrid, Spain, on 01 June 2019.  EPA/RODRIGO JIMENEZ *** Local Caption *** 54320904

Hier findet das CL-Finale statt: das Madrider Wanda Metropolitano. Bild: EPA/EFE

Viagogo ist also der Robin Hood des internationalen Ticketmarktes? Die Verbraucherzentrale Bayern sieht das anders. Gemäss dieser täuscht das Portal nämlich seine Kunden, da es wie eine offizielle Verkaufsstelle wirkt. «Im gesamten Buchungsprozess wird nicht transparent dargestellt, dass eigentlich andere Verkäufer ihre Tickets anbieten», erklärt Tatjana Halm von der Verbraucherzentrale Bayern auf Nachfrage von watson. Gegen diese Täuschung von Viagogo klagten die Marktwächter der Verbraucherzentrale im April vor dem Landgericht München. «Wir gehen auch davon aus, dass der Verkäufer angezeigt werden sollte», sagt Halm. «Ausserdem sind wir der Meinung, dass das Garantieversprechen von Viagogo nicht wirksam ist.» Das Urteil steht noch aus.

A Liverpool supporter wearing an ¨I need a ticket¨ sweater roams around Puerta del Sol square in downtown, Madrid, Spain, Thursday, May 30, 2019. Liverpool and Tottenham were each allocated nearly 17,000 tickets for their fans, but Spanish authorities expect many thousands more to make the trip without tickets or pre-arranged lodging, heightening the possibility of fan trouble around the city. (AP Photo/Bernat Armangue)A Liverpool supporter wearing an ¨I need a ticket¨ sweater roams around Puerta del Sol square in downtown, Madrid, Spain, Thursday, May 30, 2019. Liverpool and Tottenham were each allocated nearly 17,000 tickets for their fans, but Spanish authorities expect many thousands more to make the trip without tickets or pre-arranged lodging, heightening the possibility of fan trouble around the city. (AP Photo/Bernat Armangue)A Liverpool supporter wearing an ¨I need a ticket¨ sweater roams around Puerta del Sol square in downtown, Madrid, Spain, Thursday, May 30, 2019. Liverpool and Tottenham were each allocated nearly 17,000 tickets for their fans, but Spanish authorities expect many thousands more to make the trip without tickets or pre-arranged lodging, heightening the possibility of fan trouble around the city. (AP Photo/Bernat Armangue)A Liverpool supporter wearing an ¨I need a ticket¨ sweater roams around Puerta del Sol square in downtown, Madrid, Spain, Thursday, May 30, 2019. Liverpool and Tottenham were each allocated nearly 17,000 tickets for their fans, but Spanish authorities expect many thousands more to make the trip without tickets or pre-arranged lodging, heightening the possibility of fan trouble around the city. (AP Photo/Bernat Armangue)

Dieser Liverpool-Fan schaut besser nicht bei Viagogo nach. Bild: AP/AP

Die Beschwerdeliste ist lang, erklärt Halm: «Wir erhalten ausserdem viele Beschwerden zu Viagogo, so dass wir Verbraucher auf die Risiken hinweisen müssen, die man eingeht, wenn man auf dieser Ticketbörse kauft.» In einigen Fällen konnten die Käufer trotz überteuerter Preise nicht mal das Event besuchen. «Wir haben Beschwerden darüber, dass falsche Tickets kommen oder gar keine», erklärt Halm. «Immer häufiger wird den Fans der Einlass verwehrt, weil die Tickets personalisiert sind, also andere Namen auf den Karten vermerkt sind.»

Die Preise seien nicht nur teurer als auf dem Erstmarkt, sondern oft auch gar nicht so rar, wie es Viagogo den Kunden vorgaukelt. «Man sollte sich von vermeintlich geringen Angeboten nicht beirren lassen und dann doch nochmal andere Anbieter sichten», erklärt Halm. «Daher sollten auch unbedingt Preise verglichen werden. Oft gibt es Karten auch noch zu Originalpreisen zu kaufen.»

Das Verfahren gegen Viagogo läuft noch, die Verbraucherzentrale Bayern erwartet ein Urteil nach dem Champions-League-Finale. Für die Fans, die sich für dieses Spiel die Tickets für mehrere tausend Euro gekauft haben, ist das zu spät.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sharkdiver 31.05.2019 20:21
    Highlight Highlight Viagogo ist stammgast bei Kassensturz/Espresso. Es gibt da schlimmere vergehen als von euch erwähnt
  • simplemind 31.05.2019 11:07
    Highlight Highlight Habe vor 3 Tagen auf Ticketcorner das Final Package für die Eishockey WM 2020 in der CH gekauft, Preis 770.90 (noch wenige Tickets zur Verfügung und wenige teurere Preisklassen waren auch noch Verfügbar). Habe dann bei Viagogo nachschauen wollen wie es bei diesen Abzockern ausschaut. Fazit? Anscheinend alles ausverkauft und mein Package wurde für 3500.-- angeboten (+454% ca.)....komisch
  • Drank&Drugs 31.05.2019 11:06
    Highlight Highlight Diesem Wahnsinn muss unbedingt Einhalt geboten werden. Der Weiterverkauf von Tickets, egal welcher Art muss gesetzlich geregelt werden. Anders geht es leider nicht, dafür sind wir Menschen einfach viel zu gierig. Für die Umtriebe kann meinetwegen ein maximaler Aufschlag von 10 - 15% erlaubt sein, alles andere muss unter Strafe gestellt werden. Für den kommerziellen Weiterverkauf wäre ein solch kleiner Profit nicht mehr lukrativ, das Problem wäre gelöst.
    • Sharkdiver 31.05.2019 20:24
      Highlight Highlight Jeder selberschult der dass bezahlt. Wäre niemand so doof, soviel Geld auszugeben, hätten abzocker wie viagogo keine existenzgrundlage. Mit denen die nur mit überteuerten Ticket über den Tisch gezogen werden habe ich 0 mitleid. Das Problem von leerverkäufe ist da was anderes
  • meliert 31.05.2019 10:05
    Highlight Highlight Diese Viagogo Bande hat mich vor zwei Jahren mit Karten für die Mailänder Scala abgezockt, 6x höherer Preis als an der Abendkasse!
    • tagomago 31.05.2019 13:30
      Highlight Highlight Dann warst du einfach selber schuld.
  • [CH-Bürger] 31.05.2019 08:36
    Highlight Highlight bin viagogo auch FAST auf den Leim gegangen!
    vor offiziellem Verkaufsstart eines Konzerts hatten sie bereits Tickets im Angebot
    1) typischer Fall von Leerkaufangebot!
    2) der Preis schien mir absurd hoch, weswegen ich den Verkaufsstart abwartete

    und siehe da, über den offiziellen Verkaufskanal kriegte ich die Tickets für ca die Hälfte (!!)...

    viagogo ist für mich gestorben - kann mir nicht erklären, wie so ein Geschäftsmodell so lange funktioniert... da müsste doch JEDER skeptisch werden?!
  • Lemon Haze 31.05.2019 06:37
    Highlight Highlight Ein Konzert oder eine Sportveranstaltung zu besuchen ist kein Menschenrecht. Der Markt regelt die Preise, so will es die freie Marktwirtschaft. Wenn es um Einnahmen geht unterstützt jeder den Kapitalismus, aber wenn es um Ausgaben geht, fängt man an sich zu beschweren? Diskutiert besser über die abnormalen Margen z. Bsp. in der Lebensmittel- oder Pharmaindustrie.
    Ausserdem kommen richtige Fans meistens zu Tickets, man muss sich nur darum bemühen und sich informieren. Meistens gibt es Vorverkäufe für Fan-Clubs und Mitglieder.
    • bokl 31.05.2019 08:39
      Highlight Highlight "...so will es die freie Marktwirtschaft..."

      Und warum nehmen wir Rücksicht darauf, was die will?
    • Ritiker K. 31.05.2019 10:25
      Highlight Highlight "Der Markt regelt die Preise, so will es die freie Marktwirtschaft."

      drei Zeilen weiter unten:

      "Diskutiert besser über die abnormalen Margen z. Bsp. in der Lebensmittel- oder Pharmaindustrie."

      Also was jetzt? Freier Markt oder nicht - oder nur freier Markt wo es nicht um ein 'Menschenrecht' geht - und kein freier Markt in allen Bereichen die ein 'Menschenrecht' sind ?; Gesundheit, Lebensmittel, Wohnen, Bildung, Information, ...
      (bin offen für weitere Vorschläge)
    • Wander Kern 31.05.2019 12:04
      Highlight Highlight "Der Markt regelt die Preise."

      "Diskutiert besser über die abnormalen Margen z. Bsp. in der Lebensmittel- oder Pharmaindustrie. "

      ☺☺☺
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nik G. 30.05.2019 22:17
    Highlight Highlight Viagogo setzt sich für die Kunden ein?! Wers glaubt wird seelig. Einer der besten Scherze dieses Jahres. Sie fördern ja genau den Schwarzmarkt jeder hat plötzlich das Gefühl er könne viel Geld mit Tickets verdienen. Weil eben auf Viagogo riesen Beträge verlangt werden. Solche Plattformen sollten verbote werden.
  • Finöggeli 30.05.2019 21:04
    Highlight Highlight Warum schafft es der Fussball im Jahr 2019 immer noch nicht personalisierte Tickets anzubieten?
  • Clife 30.05.2019 20:16
    Highlight Highlight Wer kauft sich für 9000 Euro n Ticket? Sorry aber wer bereit ist soviel für ein Fussballspiel zu verschwenden hat doch eindeutig nicht mehr alle Tassen im Schrank
    • bokl 31.05.2019 08:40
      Highlight Highlight Manager mit Millionengehalt für den vernachlässigten Nachwuchs?
  • Hoodoo 30.05.2019 20:06
    Highlight Highlight Leider bin ich auch mal Viagogo auf den Leim gegangen. Es war der oberste Link auf Google und ich habe mich erst noch gefragt, warum die Tickets über diesen mir damals unbekannten Kanal verkauft werden. Da wird künstlich Druck und Stress aufgebaut, nur noch so und so viele Tickets seien zu haben... nachträglich habe ich herausgefunden, dass die Tickets über Ticketcorner viel günstiger zu haben gewesen wären, das Konzert war nicht ausverkauft. Tja...
    „I bi säuber blöd, i weiss es...!“

    Ich schreibe das, damit ein paar Blöde weniger auf Viagogo hereinfallen mögen. Einmal und nie wieder!
    • tschief 31.05.2019 12:32
      Highlight Highlight Ernst gemeinte Frage: Hast du die Tickets denn bekommen, und den Event besuchen können?

      Weshalb ich frage: Ich habe für einen (wirklich) ausverkauften Event Tickets auf Viagogo gekauft, im vollen Bewusstsein, dass das ein "Marktplatz" ist. Auf Ticketcorner hätten die ursprünglich 50 CHF gekostet, ich habe auf Viagogo 100 pro Ticket gezahlt.

      Ich lese viele schlechte Dinge über viagogo, aber eigentlich immer nur (wie bei dir), weil die Preise überrissen sind, wenn auch sonst noch Tickets verfügbar seien. Nie schreibt jedoch jemand, ob wenigstens der Rest geklappt hat (Tickets bekommen)
  • Tiny Rick 30.05.2019 19:17
    Highlight Highlight Viagogo verhält sich nicht nur bei Fussballtickets so, auch bei Konzerten zocken die ab. Das ist eine Wucher Site
  • Dragonlord 30.05.2019 17:53
    Highlight Highlight Ich plädiere schon lange dafür, dass die richtigen Fans ins Stadion gehören und nicht die Bonzen und Sponsoren ohne Leidenschaft für den Klub oder gar den Fussball.
    • Decke 30.05.2019 20:07
      Highlight Highlight Gebe ich dir Recht, trotzdem muss mann den Sponsoren Tickets überlassen, ansonsten finden keine Spiele mehr statt. Ist blöd ja, stimmt aber
    • Amboss 31.05.2019 08:23
      Highlight Highlight Dieses Problem besteht bei vielleicht 100 Vereinen weltweit. Du musst nur zu einem der anderen zehntausenden Vereine gehen, dann hast du dieses Problem nicht.
  • Thurgauo 30.05.2019 17:30
    Highlight Highlight Unbedingt personalisierte Tickets einführen! Man sollte die Tickets zurückgeben können und wenn diese wieder verkauft werden können, den vollen Preis zurückerhalten!
  • Magnum44 30.05.2019 17:11
    Highlight Highlight Mimimi, Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Solange die Veranstalter die Tickets nicht personalisieren, wird es auch solche Verkäufer/Vermittler geben.
    • Jo Blocher 31.05.2019 06:08
      Highlight Highlight @Magnum. Mimimimi.......freier Markt/Angebot und Nachfrage: Meist sind genügend Tickets vorhanden. Das Angebot wird künstlich verknappt, indem einzelne Tickets horten, statt zu vernünftigen Preisen auf dem Markt abgeboten zu werden. Lösung: Fixpreise für Tickets. Wer teurer anbietet, macht sich strafbar. Verpfeiffen erwünscht.
    • Lemon Haze 31.05.2019 06:46
      Highlight Highlight In der Schweiz gibt es viele Verkäufer auf dem Zweitmarkt, welche Ihre Einnahmen versteuern. Man holt das Maximum aus der Wertschöpfungskette, da verstehe ich die Aufregung nicht.
  • Imfall 30.05.2019 17:10
    Highlight Highlight "Fünf Liverpool-Fans droht ein lebenslanges Stadionverbot an der Anfield Road, nachdem sie versuchten, ihre Tickets gewinnbringend für umgerechnet bis zu 5108 Euro weiterzuverkaufen."


    Top!!! Super Aktion auf beiden Seiten gegen diese Profitgier!
  • das Otzelot 30.05.2019 17:03
    Highlight Highlight Ich habe schon einige Male über Viaggogo gekauft. Es hat inmer einwandfrei geklappt. Der Preis ist natürlich was anderes. Aber das muss halt jeder für sich selber entscheiden ob er das bezahlen will oder nicht.
    Unabhänig davon finde ich es eine Sauerei wie die Tickets allgemein vergeben werden. Zu viele Tickets kommen erst gar nicht in den Verkauf. Den offiziellen Verkaufsstellen, wie Ticketcorner usw ist es doch komplett egal wer und wie die Tickets kauft, solange der Umsatz stimmt.
    • Finöggeli 30.05.2019 21:07
      Highlight Highlight Und Viaggogo ist es nicht egal wer die Tickets kauft solange der Umsatz stimmt?

Petr Cech steht wieder zwischen die Pfosten – aber er hat die Sportart gewechselt

Damit hat wohl kaum jemand gerechnet: Die tschechische Goalielegende Petr Cech, jahrelang bei Chelsea und bis diesen Sommer bei Arsenal tätig, kehrt ins Tor zurück. Allerdings nicht etwa als Fussballgoalie.

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