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WM 2026: Die Gewinner und Verlierer der Schweizer Nati

Colombia's Luis Diaz, center, fights for the ball against Switzerland's Denis Zakaria, rear, and Nico Elvedi, right, during the World Cup round of 16 soccer match between Switzerland and Col ...
Denis Zakaria und Nico Elvedi zeigten beide ein starkes Turnier.Bild: keystone

Elvedi und Kobel gehören zu den Nati-Gewinnern – es gibt aber auch vier Enttäuschungen

Die Schweizer Fussball-Nati zeigte eine starke Weltmeisterschaft. Dabei gibt es auch fünf Spieler, welche sich vom Rest abheben konnten, aber auch vier Akteure, welche mit dem gezeigten Turnier wohl nicht zufrieden sind.
13.07.2026, 17:0113.07.2026, 17:13

Die Gewinner

Nico Elvedi

Vor zwei Jahren an der Europameisterschaft in Deutschland ohne Einsatz geblieben, gehört Nico Elvedi wieder zur Schweizer Stammformation und ist wohl so wichtig wie zuvor noch nie.

Mit seiner souveränen und zuverlässigen Art in der Innenverteidigung neben Manuel Akanji sorgte Elvedi für die nötige Ruhe in der Abwehr. Im bisherigen Turnier hat kein anderer Spieler so viele Aktionen geklärt wie der 29-Jährige. Zusammen mit Akanji bildet der Gladbach-Akteur das aktuell perfekte Innenverteidiger-Duo der Schweiz.

epa13082291 Nico Elvedi of Switzerland in action during the FIFA World Cup 2026 Round of 32 match Switzerland against Algeria, in Vancouver, Canada, 02 July 2026. EPA/BOB FRID
Nico Elvedi ist wieder ein Schweizer Schlüsselspieler.Bild: keystone

Gregor Kobel

Nach einem schwierigen Start als Nummer Eins im Nati-Goal ist Gregor Kobel auch endlich im Schweizer Team angekommen. Dank seiner starken Leistungen an der Weltmeisterschaft spricht niemand mehr von Yann Sommer.

Nach einer ordentlichen Gruppenphase blieb der BVB-Goalie in der K.-o.-Phase zweimal hintereinander ohne Gegentreffer. Im Elfmeterschiessen gegen Kolumbien hatte Kobel dann auch noch seinen goldenen Moment, als er den vierten Versuch der Südamerikaner parieren konnte. Auch gegen Argentinien stellte der 28-Jährige sein Können immer wieder unter Beweis. Auf der Torhüterposition muss sich die Nati in den nächsten Jahren gar keine Sorgen machen.

Denis Zakaria

Lange musste sich Denis Zakaria gedulden, aber nun hat er endlich einen Platz in der Stammformation von Murat Yakin gefunden. Der Monaco-Captain wurde gegen Algerien als Rechtsverteidiger eingesetzt und erledigte diese Aufgabe mit viel Bravour.

In den folgenden zwei Partien stand Zakaria jeweils in der Startelf und sammelte genug Argumente, dass er auch in der näheren Nati-Zukunft auf einen Stammplatz hoffen darf.

epa13082216 Denis Zakaria (L) of Switzerland and Rayan Ait-Nouri of Algeria in action during the FIFA World Cup 2026 Round of 32 match Switzerland against Algeria, in Vancouver, Canada, 02 July 2026.  ...
Denis Zakaria hat seinen Platz in der Nati gefunden.Bild: keystone

Johan Manzambi

Zwar startete das Turnier für Johan Manzambi mit einem schwachen Auftritt gegen Katar eher enttäuschend – dafür ging sein Stern danach so richtig auf.

In den nächsten drei Partien war Manzambi an fünf Treffern beteiligt und kämpfte sich in die Startelf. Leider endete die WM für den 20-Jährigen vor dem Achtelfinal gegen Kolumbien, als er sich im Abschlusstraining verletzte. Manzambi ist der grosse Hoffnungsträger der Schweizer Nati in den nächsten Jahren.

Ruben Vargas

Auch Ruben Vargas verletzte sich in dem fatalen Training einen Tag vor dem Achtelfinal-Kracher. Der Flügelspieler konnte aber von der Bank aus eingesetzt werden und erzielte im Elfmeterschiessen den entscheidenden Versuch.

Nach dem ersten Gruppenspiel wurde Vargas gegen Bosnien-Herzegowina zwar auch auf die Bank beordert, war aber mit Manzambi zusammen der goldene Joker. Danach stand der 27-Jährige auch wieder in der Startelf von Murat Yakin bis zum fatalen Training am letzten Montag.

Switzerland's Ruben Vargas (17) celebrates after making the winning kick in a penalty shootout during the World Cup round of 16 soccer match between Switzerland and Colombia in Vancouver, British ...
Ruben Vargas jubelt nach dem verwandelten Elfmeter.Bild: keystone

Die Verlierer

Noah Okafor

Die Schweizer Nati und Noah Okafor sind und bleiben ein schwieriges Thema. Nachdem Okafor bereits an der letzten EM ohne Einsatzminuten blieb, musste er sich auch an der WM lange gedulden. Erst als der Sechzehntelfinal gegen Algerien bereits so gut wie vorentschieden war, wurde er eingewechselt. Er sammelte aber keine Argumente für sich und blieb danach ohne weiteren Einsatz. Ist das Tischtuch zwischen Yakin und Okafor mal wieder zerrissen?

Miro Muheim

Welcher Spieler wird Ricardo Rodriguez als Linksverteidiger eines Tages ersetzen? Diese Frage stellt sich in der Schweiz immer wieder, vor allem, weil auch der ewige Rodriguez langsam, aber sicher im Herbst seiner Karriere ist. Ein möglicher Nachfolger wäre eigentlich Miro Muheim – doch der HSV-Akteur zeigte enttäuschende Leistungen.

Im ersten Gruppenspiel war er für den späten Ausgleichstreffer der Kataris mitverantwortlich und konnte auch im weiteren Verlauf des Turniers nicht überzeugen. Das Warten auf einen neuen Linksverteidiger geht weiter.

Switzerland's Miro Muheim arrives for the World Cup round of 16 soccer match between Switzerland and Colombia in Vancouver, British Columbia, Tuesday, July 7, 2026. (AP Photo/Lindsey Wasson)
Miro ...
Miro Muheim kann mit dem Turnier nicht zufrieden sein.Bild: keystone

Silvan Widmer

In der WM-Quali war Silvan Widmer noch Stammspieler und nun bei der Endrunde nur einmal in der Startelf. Der Mainz-Captain startete einzig im Bosnien-Spiel und kam sonst erst in der Schlussphase zum Zug. Der 33-jährige Routinier hat sich von diesem Turnier bestimmt mehr erhofft.

Silvan Widmer of Switzerland applaud fans after the 4-1 win the FIFA Mens World Cup 2026 Group Stage football match between Switzerland and Bosnia and Herzegovina at Los Angeles Stadium, in Inglewood  ...
Silvan Widmer hat seinen Stammplatz verloren.Bild: www.imago-images.de

Breel Embolo

Sportlich verlief das Turnier für Breel Embolo zwar nicht enttäuschend. Schliesslich erzielte der Stürmer drei Treffer und bereitete zwei weitere vor. Doch rückblickend wird man vor allem an die Schwalbe im Argentinien-Spiel denken und den darauffolgenden Platzverweis.

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Wie 2022 immer noch die Weltbesten? Sicher ist: Argentinien steht im Halbfinal. Es beendet mit einem 3:1 n.V. die Träume der Schweiz.

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52 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Mannsweib
13.07.2026 17:07registriert Oktober 2025
Ich fand Jashari sehr schwach. Embo verdient das Urteil wegen seinem Geistesblitz auf jeden Fall
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Argus Lector
13.07.2026 18:03registriert September 2020
Für mich ist auch Ndoye ein klarer Gewinner
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Gandalf der Weise
13.07.2026 17:23registriert Januar 2023
Manzambi, Vargas, Kobel. Dies sind die Gewinner aus meiner Sicht.

Und Xhaka wichtiger denn je.
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Tom Simpson stirbt am Mont Ventoux – sein Name wird für immer zu einem Mahnmal
13. Juli 1967: «Es ist wie bei einem Autorennen, es geht weiter.» So wird ein Tour-Organisator zitiert, der gerade über den Tod eines Menschen spricht. Tom Simpson kollabiert am Mont Ventoux. Seit dem Tod des Briten wird der Missbrauch von Doping stärker verfolgt.
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