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«Schneller und sicherer» ins Internet – so einfach geht's



Durch eine simple Änderung der Netzwerk-Einstellungen sollen Internet-Nutzerinnen und -Nutzer «schneller und sicherer» surfen können. Und zwar auf allen Geräten, ob mit dem Android-Smartphone, dem iPhone oder jedem PC und Tablet. Konkret geht es darum, die DNS-Server-Einstellungen zu ändern.

Wer 1.1.1.1 im Webbrowser eingibt, erhält weitere Informationen zu dem Projekt und eine verständliche Anleitung.

Bild

screenshot: 1.1.1.1

Hinter dem Projekt stecken der US-Internetkonzern Cloudflare sowie der regionale Internet-Domain-Dienstleister APNIC.

Zur Begründung heisst es:

«Unglücklicherweise ist das standardmässige DNS in der Regel langsam und nicht sicher. Ihr Internet-Provider und alle anderen die Ihre Daten im Internet lesen, können jede Seite oder App sehen, die Sie besuchen oder verwenden, – auch wenn deren Inhalt verschlüsselt ist. Leider verkaufen einige DNS-Anbieter Daten über Ihre Internet-Aktivitäten oder verwenden Sie, um Werbeanzeigen auf Sie auszurichten.»

Diese Kritik richtet sich insbesondere gegen US-amerikanische Internet-Provider, die Kundendaten weitergeben sollen.

(dsc, via heise.de)

Apple schnappt sich IT-Guru von Google

Apple hat einen führenden Experten in Sachen Künstlicher Intelligenz (KI) von Google abgeworben, berichtet die New York Times. John Giannandrea soll als einer von 16 Top-Managern in der Konzernführung direkt dem CEO Tim Cook unterstellt sein.

Die Personalie sei ein Sieg für Apple, weil viele Führungskräfte und Analysten im Silicon Valley das Unternehmen als Nachzügler in Sachen KI betrachteten. Dabei handle es sich um immer wichtigere Technologie, die es Computern ermöglichen, komplexe Aufgaben zu bewältigen, wie das Verstehen von Sprachbefehlen oder die Identifizierung von Menschen auf Fotos.

(dsc, via Fast Company)

Facebook löscht angeblich hunderte Accounts von russischer «Trollfabrik»

Mark Zuckerberg geht in die PR-Offensive: Der Facebook-Chef hat angekündigt, künftig alle Facebook-Profile löschen zu lassen, die von Organisationen missbräuchlich verwendet werden, um Fake News Desinformation zu verbreiten. «Hunderte» mit einer russischen «Trollfabrik» verbundene Facebook-Profile seien bereits stillgelegt worden, zitiert ihn Reuters.

Facebook war in den vergangenen Wochen nach Enthüllungen rund um die Daten-Analyse-Firma Cambridge Analytica massiv unter Druck geraten. Es laufen mehrere Untersuchungen.

(dsc, via diepresse.com)

So einfach ist es eben doch nicht...

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Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Panda bear 06.04.2018 09:48
    Highlight Highlight Benutz doch einfach den Tor-Browser, dieser ist anonym und da Tor die Peer to Peer Kommunikation nutzt.
  • Mode!? 04.04.2018 14:58
    Highlight Highlight Einfach zwei Streifen Aluminiumfolie (10mm breit) hinten, in Längsrichtung zum Telefon mit einem Abstand von 8mm kleben. Einfach praktisch sicher und gut. Benutze ich so seit Jahren.
  • Ueli der Knecht 04.04.2018 13:24
    Highlight Highlight Warum ist das DNS 1.1.1.1 so verdammt schnell?

    Vermutlich stimmt Cloudflares Behauptung: "We will never log your IP address (...). And we’re not just saying that."

    Schliesslich zahlen sie die teure KPMG für den Persilschein: "We’ve retained KPMG to audit our systems annually to ensure that we're doing what we say."

    Was allerdings vergessen geht: Der Grund für die praktisch unschlagbare Geschwindigkeit des 1.1.1.1-DNS liegt im Routing (vgl. Traceroute) und heisst CISCO, deren Forschung u.a. massiv von der NSA mitfinanziert wird.

    Cloudflare mag sicher sein, die Route dahin ist es aber nicht.
  • henkos 04.04.2018 07:57
    Highlight Highlight 1.1.1.1 ist kein Sicherheitgsgewinn. Siehe auch:
    https://blog.fefe.de/?ts=a43ffcb6
    • Sumsum 04.04.2018 09:49
      Highlight Highlight Diesen Satz kann ich nicht nachvollziehen :“Es gibt da was mit TLS für DNS, aber das ist hochkomplex, eine riesige Angriffsoberfläche und erhöht die Netzwerklatenz deutlich“

      <nerdfaktor>

      Ich verwende einen eigenen resolver und DNS over TLS ist eigentlich simple mit folgendem Eintrag:

      server:
      ssl-upstream: yes
      do-tcp: yes
      forward-zone:
      name: "."
      forward-addr: 1.1.1.1@853
      forward-addr: 1.0.0.1@853

      </nerdfaktor>

      😁

    • Black Cat in a Sink 04.04.2018 12:23
      Highlight Highlight Bahnhof... 😳

Das steckt hinter den merkwürdigen Paket-SMS, die gerade Tausende Schweizer erhalten

SMS, die über den Lieferstatus bestellter Waren informieren, sind praktisch. Doch aktuell versenden Betrüger massenhaft Fake-SMS im Namen von Paketdiensten. Sie haben es auf Kreditkartennummern abgesehen – und locken die Opfer in eine Abofalle.

Schweizer Smartphone-Nutzer werden von einer neuen Phishing-Welle heimgesucht: Kriminelle versenden grossflächig betrügerische Fake-SMS im Namen von Paketlieferdiensten wie DHL oder FedEx. In den Kurznachrichten ist von einem unzustellbaren Paket die Rede. Die Sendung sei im Verteilzentrum angehalten worden. Am Ende der Nachricht folgt ein Link, mit dem man den Sendestatus verfolgen könne.

Der genaue Wortlaut und der Kurzlink, also die abgekürzte Internetadresse in der Phishing-SMS, können von …

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