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Die Smartwatch von Apple

Alles, was Sie über die iWatch wissen müssen

Berichte aus den USA verraten angeblich Details zur iWatch. Hier sind die wichtigsten Fragen und Antworten.
21.06.2014, 09:5602.09.2014, 16:55

Die Apple-Uhr kommt, wenigstens darin sind sich die Branchenkenner einig. Gesicherte Informationen bleiben Mangelware. Nun hat am Donnerstag die Nachrichtenagentur Reuters mit einer ausführlichen Story für Aufsehen gesorgt. Und kurz darauf legte das «Wall Street Journal» (WSJ) nach.

Der Name?

Die Geheimniskrämerei beginnt beim Namen. Aussichtsreichster (und naheliegendster) Kandidat ist iWatch. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es nicht. Doch hat Apple vor Jahren damit begonnen, die Wortmarke zu registrieren. Dabei kommen die Kalifornier dem Schweizer Uhrenkonzern Swatch in die Quere. Wegen Verwechslungsgefahr mit der Swatch-Marke iSwatch.

Sieht die iWatch so aus?Video: YouTube

Wann kommt sie?

Die iWatch könnte am 9. September im Rahmen des iPhone-6-Events vorgestellt werden, bis zur Lancierung dürfte es laut jüngsten Gerüchten aber noch mehrere Monate dauern. Vermutlich gar bis 2015.

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Wer fabriziert sie?

Reuters und WSJ stimmen überein, dass Apple die erste Generation der Smart-Uhr in Taiwan von der Firma Quanta Computer herstellen lässt. Das Unternehmen hat bereits iPods und Mac-Computer für die Kalifornier produziert.

Quanta Computer soll für 70 Prozent des Zusammenbaus (Final Assembly) verantwortlich sein. Der Touchscreen soll exklusiv von LG Display aus Südkorea geliefert werden. Vorläufig ungeklärt bleibt die Frage, ob und wie der grösste asiatische Apple-Partner Foxconn (Hon Hai Precision Industry) in die Produktion eingebunden ist.

Das Design?

Die iWatch soll ein gewölbtes, «leicht viereckiges»Display besitzen. Was die Grösse betrifft, gehen die Meldungen auseinander. Die Rede ist von einer Bildschirmdiagonalen von 1,6 Zoll, 1,8 Zoll oder 2,5 Zoll (6.35 Zentimeter). Das Gehäuse aus Metall soll nur minimal über das Armband hervorstehen.

Das «Wall Street Journal» will erfahren haben, dass die iWatch in mehreren Grössen angeboten wird. Das würde insofern Sinn machen, als dass ein 2,5 Zoll-Display sehr wuchtig wirkt und nicht unbedingt zu schlankeren Handgelenken passen würde.

Der Designer Lewis Dorigo hat das neue Betriebssystem iOS 8 als Ausgangslage für das folgende iWatch-Konzept genommen. Er gehe von einer Auflösung von 480 x 640 Pixel aus. Die naheliegende Vermutung: Apple wird auf einen physischen Homebutton verzichten.

Bilder: Lewis Dorigo
Bilder: Lewis Dorigo

Der Preis?

Zum Preis sind keine verlässlichen Informationen verfügbar, sondern lediglich wilde Spekulationen. So hiess es vor einiger Zeit, die iWatch komme für 350 US-Dollar in den Handel. Andere Finanzanalysten stufen das Gadget als Luxus-Mode-Accessoire ein und glauben, dass es Varianten gebe, die über 1000 Dollar kosten.

Die Funktionen?

Als Betriebssystem dürfte eine Variante von iOS 8 installiert sein. Gemäss WSJ-Bericht hat die iWatch mehr als zehn Sensoren an Bord, darunter solche zum Erfassen von Gesundheits- und Fitnessdaten, wie etwa einen Pulsmesser. Die erfassten Informationen können mit der neuen Health-App analysiert und sicher gespeichert werden.

Publik gewordene Patente lassen auf ein raffiniertes Zusammenspiel von verschiedenen Sensoren schliessen, wie der US-Blog Apple Insider berichtet. Beispielsweise wird anhand von Puls- und Bewegungsmessungen automatisch erkannt, ob man im Freien ist oder gerade schläft. So lassen sich die Funktionen auf intelligente Weise steuern, etwa den Bitte-nicht-stören-Modus aktivieren.

Braucht es zusätzlich ein iPhone?

Wie andere Smartwatches soll auch die iWatch als eigenständiges Wearable Device genutzt werden können. Hingegen dürfte für Funktionen wie Messaging oder Anrufe die Koppelung mit einem iPhone, iPad oder iPod touch (?) über Bluetooth nötig sein. Ausserdem wird vermutet, dass die iWatch nur mit neueren Apple-Geräten kompatibel sein wird. Im Herbst kommt bekanntlich das iPhone 6 heraus.

Wie lang hält der Akku?

Ein grosses Fragezeichen besteht bezüglich Stromverbrauch und Akku. Eine Batterieladung müsste mehrere Tage halten, sonst wäre die Reichweite zu gering. Laut Reuters-Bericht kann das Gerät drahtlos aufgeladen werden (Wireless Charging). Man muss die Uhr also nicht über ein Kabel an das Ladegerät anschliessen.

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