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«Die Schweiz spricht» – 1400 Personen verliessen am Sonntag ihre Filterblase

«Die Schweiz spricht» – 1400 Personen verliessen am Sonntag ihre Filterblase 

21.10.2018, 16:5322.10.2018, 14:50
Meinungsaustausch im Bogen F in Zürich – 1400 Personen beteiligten sich an der Aktion «Die Schweiz spricht».
Meinungsaustausch im Bogen F in Zürich – 1400 Personen beteiligten sich an der Aktion «Die Schweiz spricht».Bild: watson

Hunderte haben sich am Sonntagnachmittag in der ganzen Schweiz zum Vieraugengespräch getroffen, um über Politik, Weltanschauung und Ideologie zu diskutieren.

Bei strahlendem Sonnenschein tauschten sich im Bogen 5 im Zürcher Kreis 5 circa 30 Personen über kontroverse Themen wie Homosexuellen-Adoption, Migration oder die Beziehungen zwischen der Schweiz und EU aus. Schweizweit trafen sich rund 1400 Personen zum Gespräch. Der Clou: Die Diskussion fand nicht innerhalb der eigenen Bubble statt, sondern mit Personen, die eine konträre politische Haltung vertreten. 

Die Aktion unter dem Namen «Die Schweiz spricht» paarte jeweils zwei möglichst gegensätzliche Personen. Nachdem man vorgängig online sechs Fragen beantwortet hatte, wurde einem ein Gesprächspartner zugewiesen. Ziel des Projekts war, die eigene Filterblase zu sprengen und mit Menschen in den Dialog zu treten, die sich am anderen Ende des politischen Spektrums ansiedeln.

Die Schweiz spricht
Bei der Aktion «Die Schweiz spricht» geht es darum, Andersdenkende zu einem Vier-Augen-Gespräch zueinanderzuführen. Die Aktion wurde gemeinsam von «watson», der «Zeit», «SRF», «Tages-Anzeiger», «Bund», «Berner Zeitung», «Le Matin Dimanche», «24heures», «Tribune de Genève», «Republik» und «WOZ» lanciert. Jeder Teilnehmer beantworte im Vorfeld sechs politische Sachfragen mit «Ja» oder «Nein». Danach wurden möglichst entgegengesetzte Paare gebildet, die sich am Sonntag, 21. Oktober treffen, um miteinander zu diskutieren.

So funktioniert das Projekt:

Video: srf

(wst)

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