Schweiz
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«Die Schweiz spricht» – 1400 Personen verliessen am Sonntag ihre Filterblase 

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Meinungsaustausch im Bogen F in Zürich – 1400 Personen beteiligten sich an der Aktion «Die Schweiz spricht». Bild: watson



Hunderte haben sich am Sonntagnachmittag in der ganzen Schweiz zum Vieraugengespräch getroffen, um über Politik, Weltanschauung und Ideologie zu diskutieren.

Bei strahlendem Sonnenschein tauschten sich im Bogen 5 im Zürcher Kreis 5 circa 30 Personen über kontroverse Themen wie Homosexuellen-Adoption, Migration oder die Beziehungen zwischen der Schweiz und EU aus. Schweizweit trafen sich rund 1400 Personen zum Gespräch. Der Clou: Die Diskussion fand nicht innerhalb der eigenen Bubble statt, sondern mit Personen, die eine konträre politische Haltung vertreten. 

Die Aktion unter dem Namen «Die Schweiz spricht» paarte jeweils zwei möglichst gegensätzliche Personen. Nachdem man vorgängig online sechs Fragen beantwortet hatte, wurde einem ein Gesprächspartner zugewiesen. Ziel des Projekts war, die eigene Filterblase zu sprengen und mit Menschen in den Dialog zu treten, die sich am anderen Ende des politischen Spektrums ansiedeln.

Die Schweiz spricht

Bei der Aktion «Die Schweiz spricht» geht es darum, Andersdenkende zu einem Vier-Augen-Gespräch zueinanderzuführen. Die Aktion wurde gemeinsam von «watson», der «Zeit», «SRF», «Tages-Anzeiger», «Bund», «Berner Zeitung», «Le Matin Dimanche», «24heures», «Tribune de Genève», «Republik» und «WOZ» lanciert. Jeder Teilnehmer beantworte im Vorfeld sechs politische Sachfragen mit «Ja» oder «Nein». Danach wurden möglichst entgegengesetzte Paare gebildet, die sich am Sonntag, 21. Oktober treffen, um miteinander zu diskutieren.

So funktioniert das Projekt:

abspielen

Video: srf

(wst)

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • luwa64 22.10.2018 08:58
    Highlight Highlight Tja, mein anders denkender Sparringpartner wollte nicht. SchadeSchade !!!
  • Schneider Alex 22.10.2018 05:20
    Highlight Highlight Politische Debatten anständig führen
    Wenn in der politischen Debatte dem Gegner unterstellt wird, dass er nur faselt und hetzt, wo sind da die Wahrung des Anstands und Respekts und die gesunde Demut verblieben? Sehr guter Ansatz, um wieder Anstand in die politische Debatte zu bringen!
  • Amanaparts 21.10.2018 23:31
    Highlight Highlight Schade, dass meine Gesprächspartnerin abgesagt hat.
  • Swissbex 21.10.2018 23:06
    Highlight Highlight Hab die Werbung gesehen und wäre gerne gekommen. Leider war ich schon andersweitig verplant. Coole Sache, hoffe es findet nächstes Jahr auch wieder statt!
  • Dame vom Land 21.10.2018 22:07
    Highlight Highlight 2 Generationen ganze 4,5 Stunden über 2 verschiedene Themen, 2 verschiedene Ansichten und über das Leben diskutiert.

    Meinungsaustausch, Aha-Erlebnisse beidseits und das bei strahlendem Sonnenschein draussen unter blauem Himmel und unter buntem Herbstlaub.

    Eine Begegnung, ein Austausch, den ich als grosse Bereicherung verbuche.

    Gerne wieder!
  • Hercanic 21.10.2018 21:01
    Highlight Highlight Spannend. Hätte auch mitgemacht, wenn ich nicht zu schüchtern wäre und Angst vor Repressionen gehabt hätte.
  • w'ever 21.10.2018 20:39
    Highlight Highlight würde gewissen politikern mal gut tun
  • trio 21.10.2018 17:37
    Highlight Highlight Ah man! Kule sache! Warum erfährt man davon erst, wenn es schon vorbei ist?
    • The Destiny // Team Telegram 21.10.2018 18:37
      Highlight Highlight Es wurde auf Watson wochenlange überall angezeigt zwieschen, gefühlt, zwieschen jedem Absatz, biss ich es mittles Content Managment entfernt habe.
    • In vino veritas 21.10.2018 19:22
      Highlight Highlight Es gab auf Watson.ch ständig Fragen die man ausfüllen konnte.
    • sowhat 21.10.2018 19:48
      Highlight Highlight Weil man vorher über die Anzeigen weggelesen, sie weggedrückt hat oder die Fragen die innerhalb der Artikel in mehreren Onlinenewsportalen nicht beantworten wollte... 1000 Möglichkeiten, aber nicht die, es nicht gesehen zu haben, wenn man in den letzten Wochen Newsportale gelesen hat ;)
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