DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Aargau: Heiratsstrafe? – ist schon lange abgeschafft

27.01.2016, 03:2127.01.2016, 09:22
  • Kommt die CVP mit ihrer Initiative zur Abschaffung der Heiratsstrafe durch, können Aarauer Ehepaare künftig bei der Bundessteuer zwischen 70 und 140 Millionen Franken sparen. Das würde den Kanton, der 17 Prozent der Bundessteuer kassiert zwischen14 bis 24 Millionen Franken kosten.
  • Überraschend hierbei: Eigentlich ist im Aargau die Heiratsstrafe für die meisten Paare praktisch abgeschafft, wie die «Aargauer Zeitung» schreibt. Mit dem Vollsplitting zahlt die überwiegende Mehrheit der nach der Heirat weniger oder höchstens gleich viel wie vor der Heirat, wie Max Ledergerber, der stellvertretender Vorsteher des kantonalen Steueramt, sagt.
  • Gleich viel zahlen die Paare dann, wenn beide Ehegatten das genau gleich hohe Einkommen haben und der Zweitverdienerabzug nicht zum Tragen kommt.
  • Die Vollsplitting-Besteuerung hat der Kanton als einer von wenigen 2001 eingeführt. Bei diesem werden die beiden Einkommen zwar zunächst ebenfalls zusammengezählt, aber nur zum Tarif besteuert, der für die Hälfte des Einkommens anwendbar ist. (rwy)
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Europa und der Schweiz drohen Gasknappheit, falls Russland seine Gasexporte weiter drosselt. Wir zeigen, welche Gegenden in der Schweiz von Gasmangel am stärksten betroffen wären.

Die Zahlen zum Schweizer Gasverbrauch gehören seit Kriegsbeginn in der Ukraine zum Allgemeinwissen: 11 Prozent – das ist der eher bescheidene Anteil von Gas am gesamten Energieverbrauch der Schweiz. 47 Prozent – das ist der Gasanteil, der 2020 aus Russland stammte. Russland ist mit Abstand der wichtigste Lieferant, auch wenn die Schweiz ihr Gas nur indirekt aus dem Land bezieht.

Zur Story