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Streit um Grönland: Macron bringt «Handels-Bazooka» ins Spiel – USA warnen
Der Streit um Grönland und angedrohte US-Zölle sorgt für wachsende Spannungen zwischen den USA und der Europäischen Union. Während mehrere europäische Regierungen auf Zurückhaltung setzen, bringt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erstmals offen schärfere handelspolitische Gegenmassnahmen ins Spiel. Gleichzeitig warnt Washington die EU eindringlich vor Vergeltung.
Auslöser ist die erneute Forderung von US-Präsident Donald Trump, Grönland unter US-Kontrolle zu bringen. Weil mehrere europäische Staaten, darunter Dänemark, diese Pläne ablehnen, kündigte Trump Strafzölle an. Ab dem 1. Februar sollen auf Importe aus Deutschland und sieben weiteren europäischen Ländern zusätzliche Zölle von zehn Prozent erhoben werden, ab Juni könnten diese auf 25 Prozent steigen. Trump begründet dies mit angeblich unzureichenden Sicherheitsanstrengungen Dänemarks zum Schutz der arktischen Insel vor Russland.
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