DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Roger Federer überzeugt zum Auftakt des French Open voll und ganz.
Roger Federer überzeugt zum Auftakt des French Open voll und ganz.
Bild: keystone

Federers müheloser Auftakt ins French Open: «Es ist eine Freude, zurück zu sein»

Roger Federer gelingt der Auftakt in sein 80. Grand-Slam-Turnier. Der 39-jährige Baselbieter setzt sich beim French Open gegen den usbekischen Qualifikanten Denis Istomin mit 6:2, 6:4, 6:3 durch.
31.05.2021, 15:4531.05.2021, 20:36

Der Sieg gegen Istomin katapultiert Federer in Paris noch nicht in den Kreis der Mitfavoriten, aber er hat eine beruhigende Wirkung.

Nach seinen drei zwiespältigen Auftritten in diesem Jahr nach der langen Verletzungspause zeigte der Baselbieter zum Auftakt seines 80. Grand-Slam-Turniers eine überzeugende und von A bis Z souveräne Leistung. «Ich habe den Rhythmus besser gefunden als noch in Genf», freute sich Federer. «Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung.»

Darüber, wo er momentan in seinem Leistungsvermögen steht, wollte er nicht spekulieren. Istomin, einst die Nummer 33 der Welt, heute nur noch auf Platz 204, war kein idealer Gradmesser. Der 34-jährige Usbeke, der zum achten Mal in ebenso vielen Duellen gegen Federer verlor, brachte sich mit dem verpatzten Servicegame gleich zu Beginn in Rücklage und hatte danach nie die Mittel, um den Schweizer ernsthaft zu fordern. Die überstandene Qualifikation war schon ein unerwarteter Erfolg gewesen für den Routinier, der seit Gstaad 2019 auf einen Sieg auf der ATP-Tour wartet.

Die Lockerheit, mit der sich Federer zum Sieg spielte, ist trotz der schwachen Gegenwehr ein Versprechen für die kommenden Tage. Vor den 1000 Zuschauern im Court Philippe Chatrier zeigte er in den gut anderthalb Stunden Spielwitz, Variationen und einen starken Service. Er musste Istomin keinen einzigen Breakball zugestehen. Federer freute sich über so einiges, dass in seinem Spiel passte, von den Netzangriffen bis zur Beinarbeit.

«Es ist eine Freude, zurück in Paris zu sein. Ich habe genug trainiert, deshalb freue ich mich, wieder zu spielen. Ich spiele gerne gegen Denis, ich kenne ihn gut. Er macht vieles gut, also wusste ich, dass ich gut Aufschlagen muss. Das ist mir gelungen.»
Roger Federer

Der Match bestätigte seine Eindrücke der letzten Tage. Vor der Erstrunden-Partie hatte er mit Aslan Karazew und David Goffin trainiert und sich dabei wohl gefühlt. Nun gilt es möglichst viel Matchpraxis im Hinblick auf sein grosses Ziel, Wimbledon, zu sammeln. Der nächste Gegner dürfte mehr Widerstand leisten als Istomin.

Mit Marin Cilic (ATP 47) wartet ein – wenn auch derzeit formschwacher – früherer US-Open-Champion. Das letzte von zehn Duellen lieferten sie sich 2018 im von Federer gewonnenen Final des Australian Open. Die einzige Niederlage kassierte der 39-Jährige im Halbfinal des US Open 2014, als der Kroate den Titel gewann. (abu/sda)

Der Liveticker zum Nachlesen:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die grössten Tennis-Stadien der Welt

1 / 37
Die grössten Tennis-Stadien der Welt
quelle: x02835 / robert deutsch
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Grand-Slam-Titel nach Alter

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Showdown gegen Italien – so schafft es die Schweiz an die WM 2022

Die Schweiz kann sich nach einem 4:0-Sieg in Litauen weiterhin als Gruppensiegerin direkt für die Fussball-WM 2022 in Katar qualifizieren. Ansonsten – und das ist der Nati bereits nicht mehr zu nehmen – muss sie versuchen, dieses Ziel über die Barrage zu erreichen.

13 der insgesamt 32 Teams an der Fussball-WM 2022 in Katar stellt der europäische Fussballverband UEFA. Darum kämpfen in der WM-Qualifikation 55 Nationen.

Die 55 Teams wurden in zehn Gruppen gelost. Fix dabei sind am Turnier, das am 21. November 2022 beginnen wird, die zehn Gruppensieger. Als erste Nationen haben sich Deutschland und Dänemark qualifiziert.

Auch die zehn Gruppenzweiten haben die Chance, sich für die WM zu qualifizieren. Ausserdem erhalten auch jene zwei besten Gruppensieger der …

Artikel lesen
Link zum Artikel