Frankreich
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18'600 Demonstranten: Teilnehmerzahl bei «Gelbwesten»-Protest erneut rückläufig



Bei den «Gelbwesten»-Protesten in Frankreich haben sich erneut weniger Menschen beteiligt. Am 26. Protestsamstag in Folge gingen landesweit 18'600 Menschen auf die Strasse, davon 1200 in Paris. Die Organisatoren sprachen von mehr als 37'000 Teilnehmern.

Die Proteste verliefen weitgehend friedlich. Zu Spannungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten kam es vor allem im westfranzösischen Nantes und in Lyon im Südosten des Landes. Dabei setzte die Polizei Tränengas ein. Die Behörden hatten im Vorfeld vor Randalierern in beiden Städten gewarnt.

Laut Innenministerium hatten bereits am vergangenen Samstag weniger als 19'000 Demonstranten an den Protesten teilgenommen, die Organisatoren hatten von 40'000 Teilnehmern gesprochen.

Die «Gelbwesten» demonstrieren seit Mitte November gegen die Reformpolitik Macrons und der Mitte-Regierung. Anfänglich beteiligten sich landesweit an den Wochenenden bis zu 250'000 Menschen. Bei den Protesten war es immer wieder zu heftigen Ausschreitungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen. (leo/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • TheRealSnakePlissken 12.05.2019 08:22
    Highlight Highlight An alle, die das hier auf Watson bedauern: So läuft Politik. Wenn du schlussendlich nicht von der Strasse in die Parlamente/Regierungssitze/Amtsstuben kommst, dann „isch alles nur es Träumli gsii“. Die die Anfangs Achtziger in Zürich „aus dem Staat Gurkensalat“ machen wollten und sich dem „langweiligen“ Politikbetrieb verweigerten, waren 10 Jahre später Junkies am Platzspitz, Werber im Seefeld oder Yogalehrer (Aufzählung nicht abschliessend).
  • Wentin 12.05.2019 08:07
    Highlight Highlight Krass wie es Frankreich geschafft hat Rechts- und Linksextreme zusammen demonstrieren zu lassen. Jedoch aus meiner Sicht sehr gefährlich, da die Bewegung zu viele verschiedene Forderungen hat, nur sagt was alles schlecht ist (ihre Liste ist sehr lang), im Gegenzug aber keine Lösungsvorschläge bringt. Es ist wichtig auch mal ein Zeichen zu setzen, Dinge zu hinterfragen und nicht zu allem Ja zu sagen, doch die Gelbwesten sollten ihre Proteste niederlegen und die Regierung nun arbeiten Lassen. Es ist nicht möglich alle Probleme innerhalb von einem Monat zu Lösen und gutes braucht seine Zeit.
  • Amenokal 11.05.2019 21:37
    Highlight Highlight d. H. alle die nicht mehr auf der Strasse sind, sind jetzt glücklich?
  • Unkel Wullewu 11.05.2019 21:10
    Highlight Highlight Die Rechnung für das Aushungern der Gelbwesten und ihren berechtigten Anliegen wird dann bei den nächsten Wahlen kommen.

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