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Letzte Nacht war saukalt – und wenn du denkst, das war's jetzt mit dem Schnee, dann …



Die Walliser Gemeinde Visp im Rhonetal hat in der Nacht auf Donnerstag den Temperatur-Minusrekord für den April geknackt. Mit -6,1 Grad war es dort seit Messbeginn 1959 noch nie so kalt in dieser Zeit. Andernorts war es allerdings noch viel kälter.

Im bernjurassischen Weiler La Chaux-d'Abel war es mit -15 Grad überaus frostig, wie SRF Meteo am Morgen auf Twitter mitteile. Der Weiler in den jurassischen Freibergen liegt in einem der bekannten Kälteseen der Schweiz. In der als Sibirien der Schweiz bekannten Gemeinde La Brévine NE wurden -12,6 Grad gemessen.

Beachtliche Minustemperaturen gab es auch an weniger exponierten Orten. So war es in Frutigen BE -7,2 Grad kalt, in Engelberg OW -7,2, in Schüpfheim LU -6,8, in Thun -5,7 oder in Plaffeien FR -5,6 Grad kalt. Allgemein war die Nacht im Westen der Schweiz sternenklar und damit kälter als im Osten.

Dort verhinderten Wind und Wolken eine derart kalte Nacht wie etwa jene auf den Dienstag. So ergaben sich in Richtung Bodensee in den Niederungen Temperaturen zwischen -0,3 und -1 Grad und in der Region Genf solche von -3,2 Grad.

Eine Kaltfront mit arktischer Luft liess seit Dienstag die Temperaturen auf der Alpennordseite abstürzen. Auf der Südseite blieb es deutlich milder. In der Nacht auf Freitag ist auf der Alpennordseite noch einmal mit Frost zu rechnen.

Ab Donnerstag und über das Wochenende prognostizieren die Meteorologen eine vorübergehende Erwärmung. In den Bergen herrscht Föhn. In der Nacht auf Montag kommt die nächste Kaltfront mit verbreitetem Niederschlag in gebietsweise grossen Mengen. Am Dienstag soll Schnee bis in tiefere Lagen fallen. (sda)

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