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US-Sammelklage gegen Google wegen Zugriff auf Nutzerdaten



FILE - This March 19, 2018 file photo shows a Google app in Baltimore.   Apple and Google launched a major joint effort, Friday, April 10, 2020,  to leverage smartphone technology contain the COVID-19 pandemic. New software the companies plan to add to phones would make it easier to use Bluetooth wireless technology to track down people who may have been infected by coronavirus carriers.(AP Photo/Patrick Semansky, File)

Bild: AP

Der Internetgigant Google muss sich in den USA wegen Missachtung von Privatsphäre-Einstellungen auf eine mögliche Sammelklage im Volumen von mindestens fünf Milliarden Dollar einstellen.

Laut der Beschwerde, die am Dienstag beim Bundesgericht in San Jose (Kalifornien) eingereicht wurde, soll das Unternehmen über Google Analytics, Google Ad Manager und andere Anwendungen sowie Website-Plug-Ins und Smartphone-Apps Daten von Internet-Nutzern sammeln, obwohl diese die Einstellungen auf «privat» gesetzt haben.

Google dürfe sich nicht an der verdeckten und nicht autorisierten Sammlung von Daten von praktisch jedem Amerikaner mit einem Computer oder Telefon beteiligen, hiess es in der Anklage.

Google will sich wehren

Google-Sprecher Jose Castaneda kündigte an, das Unternehmen werde energisch gegen die Vorwürfe vorgehen. «Wir geben jedes Mal klar an, wenn man eine neue Inkognito-Registerkarte öffnet, dass Websites möglicherweise über die Browser-Aktivitäten Informationen sammeln», sagte er.

In der Anklageschrift hiess es, durch die Informationen über die Surfgewohnheiten der Nutzer könne Google Rückschlüsse auf Freunde, Hobbys, Lieblingsessen, Einkaufsgewohnheiten ziehen - auch über die «intimsten und potenziell peinlichen Dinge», die sie Nutzer online suchten. Google ist mit den Daten in der Lage, individuell angepasste Werbung schalten.

Die Sammelklage umfasse «Millionen» von Google-Nutzern, die seit dem 1. Juni 2016 im Inkognito-Modus im Internet stöberten und auf deren Daten Google dennoch zugriff. Mindestens 5000 US-Dollar Schadenersatz fordert jeder Nutzer aus Verstössen gegen Abhörschutzgesetze des Bundes und die kalifornischen Datenschutzgesetze. (aeg/sda/awp/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • ch.vogel 03.06.2020 15:29
    Highlight Highlight Ja was jetzt, geht es drum, dass Google auch im Inkognito-Modus Werbung schaltet und innerhalb der Inkognito-Session Daten verlinken kann?
    Oder loggen sich Leute etwa ernsthaft im Inkognito-Modus bei Google ein und wundern sich dann, dass die gleichen Daten gesammelt werden wie sonst?

    Details und Quellen wären schön.
    So wie der Artikel geschrieben ist, bekommt man das Gefühl, dass die beiden Parteien von komplett unterschiedlichen Sachen reden...
    • Dude 04.06.2020 07:14
      Highlight Highlight Ganz meine Meinung!
      Eine kleine technische Hintergrundrecherche würde Klarheit bringen. So könnte sich Watson etwas von den anderen Newsportalen abheben, anstatt von der Presseagentur den Inhalt einfach so zu übernehmen.

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