Gesellschaft & Politik
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Enraged anti-government demonstrator gather during clashes with the police as they protest against President Lenin Moreno and his economic policies, in Quito, Ecuador, Tuesday, Oct. 8, 2019. Ecuador has endured days of popular upheaval since President Moreno scrapped fuel price subsidies, a step that set off protests and clashes across the South American country. (AP Photo/Fernando Vergara)

Wüste Szenen in Quito. Bild: AP

Heftige Zusammenstösse vor Parlament in Ecuadors Hauptstadt Quito



Vor dem Parlament in Ecuadors Hauptstadt Quito haben sich Regierungsgegner und die Polizei am Dienstag (Ortszeit) erneut gewaltsame Auseinandersetzungen geliefert. Hunderte Demonstranten versuchten, die Polizeiabsperrung vor dem Gebäude zu durchbrechen.

Viele von ihnen waren maskiert und warfen Steine auf die Einsatzkräfte. Die Polizei setzte Tränengas ein. Bereits am Montag hatten Demonstranten versucht, das Parlamentsgebäude zu stürmen.

Ecuadors Präsident Lenín Moreno verhängte angesichts der heftigen Proteste eine nächtliche Ausgangssperre in der Nähe von wichtigen öffentlichen Gebäuden. Die Ausgangssperre gelte zwischen 20.00 Uhr und 5.00 Uhr unter anderem vor den Sitzen von Staatsorganen, heisst es in einem am Dienstag (Ortszeit) unterzeichneten Dekret.

Die seit Tagen anhaltenden Massenproteste in dem lateinamerikanischen Land richten sich gegen die gestiegenen Treibstoffpreise. Wegen der sozialen Unruhen hatte Präsident Lenín Moreno vergangene Woche für 60 Tage den Ausnahmezustand verhängt. Dutzende Menschen wurden bei den Protesten verletzt.

Regierungssitz bereits verlagert

Am Montag besetzten die Demonstranten drei Erdölförderanlagen. Die Produktion an den Standorten im Amazonas-Gebiet musste deswegen gestoppt werden. Auf Anordnung von Präsident Moreno wurde Regierungssitz von Quito in die Küstenstadt Guayaquil verlegt. Die Dachorganisation der Ureinwohner, Conaie, kündigte für den heutigen Mittwoch eine Grosskundgebung mit mehr als 20'000 Teilnehmern in Quito an.

Die Demonstranten geben Moreno die Schuld für den Anstieg der Preise, da er im März ein Abkommen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) abgeschlossen hatte. Ecuador sicherte sich damit IWF-Kredite in Höhe von 4.2 Milliarden Dollar. Im Gegenzug wurde Morenos Regierung zur Auflage gemacht, die staatlichen Subventionen für Kraftstoff zu senken. Diese Subventionen schlagen mit 1.3 Milliarden Dollar im Jahr zu Buche. (sda/afp)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 09.10.2019 08:48
    Highlight Highlight Gretas feuchter Traum ist Wirklichkeit geworden. 😉
  • Nocciolo 09.10.2019 08:20
    Highlight Highlight Wieder so ein schlecht recherchierter Artikel bzw. die SDA hat den irgendwo abgeschrieben. Die Demonstrationen sind nicht nur aufgrund der Treibstoffpreise. Moreno hat seit seinem Antritt systematisch die sozialen Fortschritte seines Vorgängers rückgängig gemacht und nun mit dem IWF ein massives Kürzungspacket geschnürrt. So wurden zum Beispiel auch die Arbeitsbedingungen der Staatsangestellten und die Sozialversicherungen deutlich verschlechtert.

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