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Iran-Krieg: Verkehr durch Strasse von Hormus zeigt erste Normalisierung

Verkehr durch Strasse von Hormus zeigt erste Normalisierung

25.06.2026, 13:0225.06.2026, 13:02

Der Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus zeigt Analysen zufolge erste Anzeichen von Normalisierung. 70 Durchfahrten zählte der Datenanbieter Kpler am Mittwoch nach Angaben eines Sprechers. Vor Ausbruch des Iran-Kriegs waren es täglich mehr als 100 gewesen.

Tankers and cargo vessels are seen in the Gulf of Oman, along shipping routes linking the Strait of Hormuz and the Arabian Sea, Tuesday, June 16, 2026. (AP Photo)
Oman Strait of Hormuz
Die Strasse von Hormus nähert sich «funktioneller Normalität» an, heisst es.Bild: keystone

Der Datenanbieter Windward schrieb in einer Analyse, kommerzieller Verkehr in der Strasse von Hormus nähere sich «funktioneller Normalität» an. Der Anbieter berichtete von mehr Aus- als Einfahrten. China sei das Hauptzielland für ölexportierende Schiffe.

Am Donnerstagvormittag (Ortszeit) hatten die iranischen Revolutionsgarden mitgeteilt, dass Durchfahrten durch die Meerenge nur auf iranisch festgelegten Routen sicher seien. Der Datenanbieter Kpler unterschied zuletzt zwischen drei Routen: Auf Visualisierungen der Firma werden Passagen entlang den Küsten Irans im Norden, Omans im Süden und dazwischen gezeigt.

Unklarheit über Minen in der Meerenge

Im Zuge der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran hatte die Islamische Republik Anfang März die wichtige Meerenge durch Drohungen und Angriffe für den Schiffsverkehr weitestgehend gesperrt. Die USA reagierten im Verlauf mit einer eigenen Seeblockade für Schiffe, die iranische Häfen anliefen oder verlassen sollten. Beide Blockaden wurden im Zuge eines Rahmenabkommens zwischen Washington und Teheran aufgehoben.

Unklarheit herrscht über die Seeminen, die iranische Streitkräfte in der Meerenge verlegt haben sollen. Sie galten als Begründung internationaler Marine-Bemühungen, um die Seefahrt in der Region wieder zu ermöglichen. Ein US-Medienbericht vom Mai sprach unter Berufung auf anonyme Geheimdienstkreise von mindestens zehn platzierten Minen. Die britische Zeitung «Guardian» zitierte zuletzt einen Schifffahrtsexperten des Verbands Intertanko, dem zufolge 80 Minen in der Meerenge angebracht seien. (hkl/sda/awp/dpa)

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