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Iran

US-Medien: USA bereiten sich auf grösseren Krieg vor

epaselect epa12858424 The US Navy aircraft carrier USS Gerald R. Ford (CVN-78) sits anchored in Split, Croatia, 29 March 2026. The ship arrived for repairs following a non-combat fire during operation ...
Die USA verlegen weitere Kampfjets in den Nahen Osten. Bild: keystone

Bericht: USA bereiten sich auf grösseren Krieg vor

Die USA verlegen inmitten des eskalierenden Iran-Kriegs Medienberichten zufolge mehr Kampfflugzeuge in den Nahen Osten.
20.07.2026, 00:1520.07.2026, 04:36

Das «Wall Street Journal» berichtet, dass dies unter anderem Kampfjets vom Typ F-16 vom US-Flugplatz Spangdahlem in der Eifel betreffe. Zudem würden Kampfjets vom Typ F-35 von dem von den USA genutzten Stützpunkt RAF Lakenheath in Grossbritannien verlegt. Auch Tankflugzeuge befinden sich demnach auf dem Weg in die Region.

Auch die «New York Times» berichtet unter Berufung auf US-Beamte von den Verlegungen. Demnach war die Entscheidung dazu bereits getroffen worden, bevor am Freitag laut dem US-Militär zum ersten Mal seit Monaten wieder zwei US-Soldaten durch iranischen Beschuss getötet wurden.

Der Iran-Krieg eskaliert seit Anfang des Monats wegen des Streits um die für den weltweiten Energiehandel wichtige Strasse von Hormus wieder. Die USA greifen seit Tagen wieder Ziele im Iran an – und Teheran führt Vergeltungsangriffe in der Region durch.

Dass die USA nun den Berichten zufolge weitere Kampfflugzeuge in die Region verlegen, kann als Zeichen für eine Vorbereitung auf eine mögliche Ausweitung der US-Angriffe verstanden werden.

Bericht: USA bereiten sich auf grösseren Krieg vor

Entsprechend zitierte auch die «Washington Post» einen namentlich nicht genannten US-Beamten mit der Aussage, dass sich die USA auf einen umfassenderen Krieg vorbereiteten. Der Beamte hob demnach jedoch auch hervor, dass unter anderem schwindende Waffenvorräte der USA einer Ausweitung des militärischen Vorgehens Grenzen setzen würden. «Wir haben nicht genug, um die Einsätze sicher aufrechtzuerhalten, und ich glaube nicht, dass sich das Weisse Haus dessen bewusst ist», zitierte ihn die Zeitung. (sda/dpa)

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