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Gesundheit: Mehr Krebspatienten und tieferes Sterberisiko für Krebskranke



In der Schweiz steigt die Zahl der Krebspatientinnen und -patienten. Grund dafür ist, dass immer mehr ältere Menschen im Land leben, wie das Bundesamt für Statistik schreibt. Das Risiko, an Krebs zu sterben, nimmt ab.

Jährlich sterben in der Schweiz 9000 Männer und 7000 Frauen an Krebs. Die Sterberaten für Krebs sind im Zeitraum von 1983 bis 2012 bei den Frauen im Mittel um 27 Prozent und bei den Männern um 36 Prozent zurückgegangen, wie das BFS am Montag mitteilte.

Für Frauen ist das Risiko, an Krebs zu sterben, damit um ein Viertel tiefer als für gleichaltrige Frauen vor 30 Jahren. Bei den Männern ist das Risiko um mehr als ein Drittel geringer.

317'000 Menschen mit Krebsdiagnose

Rund 317'000 Menschen in der Schweiz haben im Laufe des Lebens eine Krebsdiagnose erhalten. 55'000 erkrankten in den vergangenen zwei Jahren, bei 60'000 liegt die Diagnose zwischen zwei und fünf Jahren zurück. Jene ungefähr 200'000 Menschen, die vor über fünf Jahren erkrankten, gelten in der Regel als geheilt.

In der Schweiz dominieren gemäss dem Krebsbericht vier Arten von Krebs: Bei Männern machen Prostata-, Lungen- und Dickdarmkrebs mehr als die Hälfte aller jährlichen Neuerkrankungen aus. Bei den Frauen entfallen mehr als die Hälfte der Neuerkrankungen auf Brust-, Lungen- und Dickdarmkrebs. Bei Kindern sind Leukämie, Hirntumore und Tumore aus embryonalem unreifem Gewebe am häufigsten.

Die Daten des BFS stammen aus zwölf kantonalen und regionalen Registern, die zusammen 62 Prozent der Bevölkerung abdecken. In der Frühjahrssession genehmigten die Räte das Krebsregistrierungsgesetz, und damit ein nationales Krebsregister. Erfasst werden Basisdaten zur Person, zur Diagnose und Erstbehandlung sowie zum Verlauf der Krankheit. (sda)

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