Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Äthiopien verkündet Einschränkungen für Diplomaten und Medien



Acht Tage nach Verhängung des Ausnahmezustands hat Äthiopiens Regierung weitere Einschränkungen für oppositionelle Medien und ausländische Diplomaten verkündet.

Ausländische Diplomaten dürfen sich künftig «für ihre eigene Sicherheit» nicht weiter als 40 Kilometer von der Hauptstadt Addis Abeba entfernen, wie die Regierung mitteilte. Zudem ist es künftig verboten, Fernsehsender der Exilopposition zu schauen oder deren Websites in sozialen Netzwerken zu verlinken.

Ein Sprecher von UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon sagte am Montag, Ban verfolge die Entwicklung «mit Sorge». Er rufe die Regierung auf, die Menschenrechte zu schützen und «einen inklusiven Dialog» zur Lösung der Missstände zu ermöglichen.

Ein westlicher Diplomat sagte, es seien während des Ausnahmezustands «repressive Massnahmen» erwartet worden, doch habe der Ministerpräsident eigentlich zugleich eine «Ausweitung des politischen Raums für die Opposition» versprochen.

Ministerpräsident Hailemariam Desalegn hatte am 10. Oktober einen sechsmonatigen Ausnahmezustand verhängt, nachdem es in den Monaten zuvor eine beispiellose Welle von Protesten gegen seine autoritäre Herrschaft gegeben hatte, bei denen hundert Menschen getötet worden waren. Getragen werden die Protesten vor allem von den Volksgruppen der Oromo und Amhara, die sich von der Regierung diskriminiert fühlen, die von der Minderheit der Tigray dominiert wird. (sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen