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Tessiner Tal von der Umwelt abgeschnitten

Schweizer Armee fliegt tonnenweise Heu in Tessiner Bergtal



Tiefverschneit Hausdaecher in Airolo (Prato Leventina) am Sonntag, 2. Februar 2014.  In der Schweiz ist in der Nacht auf Sonntag vielerorts Schnee gefallen - im Flachland meist in Form von Nassschnee. In den hoeheren Lagen verschärfte sich die Lawinengefahr. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Tessin versinkt im Schnee: verschneites Airolo. Bild: TI-PRESS

Die Armee unterstützt Viehhalter im Kanton Tessin mit Versorgungsflügen und kommt damit einem Ersuchen des Kantons nach. Am Donnerstag brachten zwei Armeehelikopter 16 Tonnen Heu für das Vieh in den Ort Sant'Antonio im Val di Peccia.

Im Südkanton seien wegen des vielen Schnees und der damit verbundenen Lawinengefahr einzelne Täler von der Umwelt abgeschnitten, hiess es in der Mitteilung des Verteidigungsdepartements vom Donnerstagabend. Weil ungewiss ist, wie sich die Lage in anderen Tessiner Tälern entwickelt, werden drei Helikopter für weitere Versorgungsflüge bereitgehalten.

Im gesamten Alpengebiet herrschte am Donnerstagabend erhebliche Lawinengefahr. Das entspricht der dritten von fünf Gefahrenstufen, wie das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) auf seiner Webseite mitteilt. In Teilen des Nordtessins fiel in den letzten drei Tagen bis zu einem halben Meter Neuschnee.

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