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Drei Angestellte der Stadt Yverdon nach Explosion freigesprochen



Die Waadtländer Justiz hat zwei ehemalige und einen aktuellen Angestellten der Stadt Yverdon-les-Bains VD im Prozess um eine Gas-Explosion in einem Wohnblock freigesprochen. Bei der Explosion waren 2011 eine Mutter und ihre Tochter getötet worden.

Die Stadt zeigte sich erleichtert darüber, dass die drei Personen vom Waadtländer Regionalgericht vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen wurden, wie es in einer Medienmitteilung vom Freitag hiess. Die Stadtregierung drückte den Angehörigen der Opfer erneut ihre Anteilnahme aus.

Zur Gas-Explosion war es am 25. Oktober 2011 gekommen, obwohl das Wohnhaus schon seit 1998 nicht mehr durch Gas versorgt wurde. Am Morgen der Explosion hatten Angestellte der Industriellen Betriebe den Anschluss des öffentlichen Gasnetzes geprüft.

Dieser war nicht plombiert, wie auch die Anschlüsse in sieben Wohnungen im Wohnblock in Yverdon-les-Bains. Das Gas strömte aus, weil der Anschluss nicht oder nicht vollständig geschlossen wurde. Um 13.30 Uhr kam es zur Explosion, als die 31-jährige Mutter die Waschmaschine in ihrer Wohnung einschaltete.

Die Mutter und ihre fünf Jahre alte Tochter wurden getötet. Zuvor hatte eine andere Mieterin der Verwaltung den Geruch von Gas signalisiert. Die Staatsanwaltschaft hatte die Hausbesitzer nicht strafrechtlich verfolgt, weil die Vorwürfe gegen sie verjährt waren. (sda)

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