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Online Shopping: Ärger über Kreditkarten-Gebühren beim Internet-Einkauf



Über die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer kauft mindestens ein Mal pro Monat im Internet ein. Wiederum über die Hälfte von ihnen bezahlt mit der Kreditkarte. Und: Ein Viertel der Internet-Shopper ärgert sich über Gebühren für diese bequeme Bezahlungsart.

26.7 Prozent aller Schweizerinnen und Schweizer kaufte 2015 ein Mal pro Monat online ein, 27.5 Prozent gar mehrmals im Monat. Zusammengenommen nutzen demnach 54.2 Prozent aller Schweizer das Internet mindestens ein Mal pro Monat für Online-Einkäufe.

Den Online-Händlern bescherten die Online-Kunden einen Umsatz von 7.2 Milliarden Franken. Das ergibt eine repräsentative Studie der Interessengemeinschaft Schweizer Kartenanbieter, wie diese am Donnerstag mitteilten.

Von dem Gesamtumsatz gehen 5.3 Milliarden Franken an Versandhändler in der Schweiz. Wie der Verband der Versandhändler nachweist, bieten 97.1 Prozent dieser Schweizer Händler die Zahlung per Rechnung an und 91.2 Prozent die Bezahlung per Kreditkarte.

Reisebuchungen, Tickets für Veranstaltungen, Software, Unterhaltungselektronik und Haushaltsartikel werden bei bis zu 75 Prozent aller Kaufvorgänge per Kreditkarte bezahlt. Kleidung, Sportartikel und Bücher werden in bis zu 50 Prozent aller Vorgänge per Rechnung beglichen.

55.1 Prozent aller Kundinnen und Kunden im Netz bezahlen regelmässig mit der Kreditkarte, dies mit steigender Tendenz. Dass jedoch vor allem Reiseanbieter und Online-Händler von Elektronikgeräten für das Bezahlen mit der Kreditkarte zusätzliche Gebühren (Surcharging) erheben, ärgert über ein Viertel der Kunden.

Die Interessengemeinschaft Schweizer Kartenanbieter, in der die namhaften Anbieter zusammengeschlossen sind, will Konsumenten wie Handelspartner von den Vorzügen bargeldlosen Bezahlens überzeugen. (sda)

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