Doppelkandidatur aus dem Wallis – die Medienkonferenz mit Ruppen und Graber live
Graber schliesst seine Rede
Graber über den Entscheid
Graber ergreift das Wort
Die Medienkonferenz hat gestartet
Auch Franz Ruppen nimmt an der Medienkonferenz teil
Willkommen zur Medienkonferenz
Graber ist seit fünf Jahren Nationalrat. 2024 hatte er für Schlagzeilen gesorgt, als er sich zusammen mit Fraktionschef Thomas Aeschi im Bundeshaus den Anweisungen von Bundespolizisten widersetzt hatte und es zum Gerangel gekommen war.
Im Interview rechnet sich der Oberwalliser durchaus Chancen aus, auf das SVP-Ticket zu kommen. Dass er bei einer Wahl in den Bundesrat die Romands verdrängen würde, sei für ihn kein Problem. Vorübergehende Ungleichgewichte zwischen den Sprachregionen könne es geben, ausserdem habe er einen starken Bezug zum französischsprachigen Unterwallis. (sda/vro)
Das Rennen um den frei werdenden Bundesratssitz von Guy Parmelin nimmt Fahrt auf. Am Freitagmorgen gab auch Michael Graber seine Kandidatur bekannt. «Ich rechne mir intakte Chancen aus, von der SVP offiziell nominiert zu werden», sagte der Walliser SVP-Nationalrat gegenüber dem Tages-Anzeiger.
Um 10 Uhr will Graber an einer Medienkonferenz in Bern informieren. Auch Staatsrat Franz Ruppen ist vor Ort. Er möchte Guy Parmelin ebenfalls beerben.
Graber stammt aus dem Oberwallis. Er könnte also der Romandie einen Bundesratssitz wegschnappen. Dazu sagt er: «Ich verstehe, dass die Romands nach dem Rücktritt von Guy Parmelin den Sitz behalten möchten.» Aber niemand habe automatisch Anspruch auf einen Sitz. «Wichtig ist, dass alle Sprachregionen über längere Zeit angemessen vertreten sind», so Graber.
Somit sind bisher sechs Kandidaturen eingegangen. Neben Graber wollen auch Céline Amaudruz, Marco Chiesa, Pierre Alain-Schnegg und Rémy Wyssmann Bundesrat werden. Thomas Aeschi wurde zwar von der Zuger SVP nominiert, will sich aber noch etwas Zeit lassen. Die Meldefrist endet heute um 12 Uhr.
(cma)
