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Auch Michael Graber will Bundesrat werden

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Doppelkandidatur aus dem Wallis – die Medienkonferenz mit Ruppen und Graber live

23.10.2026, 09:0723.10.2026, 10:09
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10:09
Graber schliesst seine Rede
Er wolle sich mit allem, was er habe, dafür einsetzen, dem Amt gerecht zu werden. Und nochmals betont Graber: «Ich bin ein sicherer Wert in unsicheren Zeiten.»
10:08
Graber über den Entscheid
Er habe sich den Entscheid mit seiner Frau, Freunden und Kollegen «reiflich» überlegt. Er bedankt sich für das Vertrauen seiner Partei. Graber erzählt, dass er 45 Jahre alt und verheiratet ist und in Brig eine Anwaltskanzlei führt. «Ich bin ein neugieriger Mensch, meinungs- und entscheidungsstark.»
10:04
Graber ergreift das Wort
Graber spricht von unsicheren Zeiten, Kriegen. Er zeichnet ein düsteres Bild. Und fügt an: «Ich bin ein sicherer Wert in unsicheren Zeiten. Deshalb will ich Bundesrat werden.»
10:01
Die Medienkonferenz hat gestartet
Der Präsident der SVP Oberwallis, Romano Amacker, eröffnet die Medienkonferenz. Er gibt bekannt, dass sowohl Graber als auch Ruppen für den Bundesratssitz nominiert sind.
9:55
Auch Franz Ruppen nimmt an der Medienkonferenz teil
Nebst Michael Graber, dessen Kandidatur bereits offiziell ist, sitzt auch Franz Ruppen am Tisch. Es wurde bereits vermutet, dass es aus dem Wallis eine Doppelkandidatur gibt. Ruppen hat sich aber noch nicht offiziell dazu geäussert.
9:40
Willkommen zur Medienkonferenz
Am Freitagmittag läuft die parteiinterne Frist für die Kandidaturen als Nachfolge von Bundesrat Guy Parmelin ab. Mittlerweile haben sich schon zahlreiche Bewerber gemeldet, auch der Walliser SVP-Nationalrat Michael Graber hat am Freitagmorgen seine Kandidatur im Interview mit dem «Tages-Anzeiger» bekannt gegeben. Um 10 Uhr hat er eine Medienkonferenz angekündigt.

Graber ist seit fünf Jahren Nationalrat. 2024 hatte er für Schlagzeilen gesorgt, als er sich zusammen mit Fraktionschef Thomas Aeschi im Bundeshaus den Anweisungen von Bundespolizisten widersetzt hatte und es zum Gerangel gekommen war.

Im Interview rechnet sich der Oberwalliser durchaus Chancen aus, auf das SVP-Ticket zu kommen. Dass er bei einer Wahl in den Bundesrat die Romands verdrängen würde, sei für ihn kein Problem. Vorübergehende Ungleichgewichte zwischen den Sprachregionen könne es geben, ausserdem habe er einen starken Bezug zum französischsprachigen Unterwallis. (sda/vro)

Das Rennen um den frei werdenden Bundesratssitz von Guy Parmelin nimmt Fahrt auf. Am Freitagmorgen gab auch Michael Graber seine Kandidatur bekannt. «Ich rechne mir intakte Chancen aus, von der SVP offiziell nominiert zu werden», sagte der Walliser SVP-Nationalrat gegenüber dem Tages-Anzeiger.

Um 10 Uhr will Graber an einer Medienkonferenz in Bern informieren. Auch Staatsrat Franz Ruppen ist vor Ort. Er möchte Guy Parmelin ebenfalls beerben.

Graber stammt aus dem Oberwallis. Er könnte also der Romandie einen Bundesratssitz wegschnappen. Dazu sagt er: «Ich verstehe, dass die Romands nach dem Rücktritt von Guy Parmelin den Sitz behalten möchten.» Aber niemand habe automatisch Anspruch auf einen Sitz. «Wichtig ist, dass alle Sprachregionen über längere Zeit angemessen vertreten sind», so Graber.

Somit sind bisher sechs Kandidaturen eingegangen. Neben Graber wollen auch Céline Amaudruz, Marco Chiesa, Pierre Alain-Schnegg und Rémy Wyssmann Bundesrat werden. Thomas Aeschi wurde zwar von der Zuger SVP nominiert, will sich aber noch etwas Zeit lassen. Die Meldefrist endet heute um 12 Uhr.

(cma)

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