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Bis zu 15 Kilometer Stau auf der Gotthard-Südrampe verlangen Geduld



Ferienheimkehrer in Richtung Norden haben am Samstag am Gotthard aussergewöhnlich viel Geduld gebraucht. In den Abendstunden mussten sie in Staus auf der A2 bis zu drei Stunden warten. Die Staus waren vorübergehend bis zu 15 Kilometer lang.

Ein erster Stau befand sich vor dem Biaschina-Tunnel. Die zweite Blechkolonne stand dann vor dem Tunnelportal in Airolo TI. Der Verkehrsinformationsdienst Viasuisse sprach in einer Mitteilung von mehreren «Dosierungsabschnitten». Der Biaschina-Tunnel musste aus Sicherheitsgründen immer wieder für kurze Zeit gesperrt werden.

Die Lage verschlimmert hatte am frühen Abend ein Unfall auf der Fahrspur in Richtung Norden. Auf dem Viadukt zwischen Göschenen UR und Wassen UR verunfallte ein Wohnwagen. Die Autobahn und auch der Gotthard-Tunnel waren deshalb in Richtung Norden rund eine Stunde lang blockiert, wie Viasuisse schrieb.

Um 19 Uhr am Samstag waren die stehenden Kolonnen im Tessin zusammengezählt rund 15 Kilometer lang. Gegen 21 Uhr waren es immer noch 14 Kilometer und mehr als zweieinhalb Stunden Wartezeit, wie es bei Viasuisse auf Anfrage hiess. Personenwagen wurden in Biasca von der A2 auf die Passstrasse umgeleitet.

Derart lange Kolonnen seien aussergewöhnlich, sagte ein Sprecher von Viasuisse der Nachrichtenagentur sda. Reisenden in Richtung Zürich und Basel wurde empfohlen, auf die San-Bernardino-Route auszuweichen. (sda)

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