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Geldpolitik

Nationalbank hält an Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken fest



Thomas Jordan, Praesident der Schweizerischen Nationalbank SNB, spricht an der 105. Generalversammlung der Aktionaere, am Freitag, 26. April 2013, in Bern. Die Gefahr, dass der Franken ploetzlich wieder unter Aufwertungsdruck geraten koennte, sei angesichts der globalen Wirtschaftslage und des beschwerlichen Wegs aus der Krise in Europa nicht gebannt, sagte Jordan. (KEYSTONE/Peter Schneider)

SNB-Chef Thomas Jordan hält an Strategie fest Bild: KEYSTONE

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) kehrt weiterhin nicht von ihrer ultralockeren Geldpolitik ab. Sie will den Leitzins wie in den vergangenen zweieinhalb Jahren nahe null belassen und hält am Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken fest. 

Obwohl sich die Banken bei der SNB damit weiterhin praktisch zum Nulltarif Geld ausleihen können, sind laut den Währungshütern auf absehbare Zeit keine Inflationsrisiken erkennbar. 

BIP wächst voraussichtlich um 2 Prozent

Für 2014 und 2015 rechnet die SNB noch mit einer Teuerung von 0,0 Prozent respektive 0,4 Prozent. Damit hat sie die Raten gegenüber der letzten Prognose vom Dezember um je 0,2 Prozentpunkte gesenkt. 

Beim Bruttoinlandprodukt hält die SNB an der Prognose für 2014 fest. Sie rechnet unverändert mit einem Wachstum der Schweizer Wirtschaft um rund 2 Prozent. Allerdings sei die Erholung der Weltwirtschaft mit bedeutenden Risiken behaftet. Die SNB verweist unter anderem auf die laufende Überprüfung der Bankbilanzen in der Eurozone, Schwächen in Schwellenländern sowie politische Spannungen in mehreren Regionen. (jas/sda)

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