Argentinische Marine: «Keine Spur des verschollenen U-Boots»

Argentinische Marine: «Keine Spur des verschollenen U-Boots»

22.11.2017, 15:48

Eine Woche nach der letzten Funkverbindung mit dem verschollenen argentinischen U-Boot «ARA San Juan» gibt es keine neue Spur zu dem Schiff. Dies erklärte am Mittwoch Marinesprecher Enrique Balbi in Buenos Aires.

Während der Nacht hatten lokale Medien über eine Radaraufnahme berichtet, die auf ein Metallobjekt in 70 Metern Tiefe auf der vorgesehenen Route des U-Boots im Südatlantik hinwies. Nach gründlicher Absuche in der Zone sei ausgeschlossen worden, dass es sich um die «ARA San Juan» handelte.

«Am siebten Tag stehen wir in einer kritischen Phase», sagte Balbi. Die Sauerstoffreserven des U-Boots mit 44 Menschen an Bord reichten für sieben Tage aus, wenn das U-Boot nicht auftauchen und über den Schnorchel die Luft an Bord erneuern konnte.

Der Kapitän des U-Boots hatte bei der letzten Funkverbindung am 15. November gemeldet, dass es eine Batterien-Panne an Bord gegeben hatte. Sie sei aber behoben worden, hiess es nach Angaben der Marine. Die Zeitung «La Nación» berichtete aufgrund von Marinequellen, dass sich ein Kurzschluss ereignete, als Wasser bei hohem Wellengang über den Schnorchel in das U-Boot gelangte. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!