Apple scheitert gegen Samsung vor Gericht
Im Dauerstreit mit Konkurrent Samsung hat Apple eine Schlappe vor Gericht erlitten. Eine Bundesrichterin wies am Mittwoch einen Antrag des Computer- und Telekommunikationskonzerns zurück, den Verkauf von mehreren älteren Samsung-Smartphones zu verbieten, weil diese Features des iPhones kopiert haben sollen.
Richterin Lucy Koh erklärte, Apple habe nicht angemessen belegt, dass Samsungs intellektueller Diebstahl seine Verkäufe geschmälert oder seine Reputation als innovatives Unternehmen geschädigt habe.
Vier Monate zuvor hatte eine Jury Apple Schadenersatz in Höhe von 119 Millionen Dollar (109 Millionen Schweizer Franken) zugesprochen, weil Samsung Features des iPhones verwendet hatte. Damit waren die Geschworenen deutlich unter den von Apple geforderten 2,2 Milliarden Dollar geblieben. Die beiden Weltmarktführer bei Smartphones liefern sich seit geraumer Zeit immer wieder juristische Scharmützel. (sda/ap)
